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Testbericht

27. Juni 2008

Jetzt taucht Ford ganz tief in den Mainstream ein und bringt den kompakten Kuga auf Plattform des Focus. Ein flott gezeichneter Allrounder, dem zwar die Aura des Erdarbeiters, aber kein Dieselmotor mehr fehlt. Bis Ende des Jahres gibt es ihn sogar ausschließlich als 2.0 TDCi mit Common-Rail-Diesel und 136 PS, erst dann folgt ein aufgeladener 2,5-Liter-Fünfzylinder-Benziner mit 200 PS aus dem Volvo-Regal. Entscheiden muss man sich dagegen heute schon zwischen Frontoder Allradantrieb.

Für 2.000 Euro extra bringt der Testwagen seine Kraft über alle Viere auf die Straße und kostet in der Basisversion Trend 28.500 Euro. Kein besonders günstiges Angebot, denn neben der elementaren Sicherheits- und Komfortausstattung gibt es als einzigen serienmäßigen Luxus nur eine schwachbrüstige Klimaanlage.

Transport sperriger Güter unmöglich

An gut nutzbaren Ablagen mangelt es im Kuga. Man weiß nie wohin mit den kleinen Dingen des täglichen Lebens. Dabei ist das Raumangebot für Fahrer und Beifahrer insgesamt gut, erst ab 1,95 Meter Körperlänge wird es knapp. Hinten haben schon deutlich kleinere Personen Probleme, ihre Beine unterzubringen - da bieten selbst kürzere Kompaktwagen mehr Platz. Außerdem sind die Sitze zwar sogar auf längeren Strecken recht bequem, die Bezüge mit ihrem hohen Synthetik-Anteil aber sehr schweißtreibend.

Selbst die Übersicht nach hinten und das Kofferraumvolumen setzen keine Glanzlichter, besonders das kleine Quadermaß schränkt den Transport sperriger Güter ein.

Er lässt sich flink und zackig wie ein sportlicher Kompakter ums Eck lenken und den Fahrer dabei im Unklaren, ob er gerade nur die Vorder- oder auch die Hinterräder in die Pflicht genommen hat. Denn tückische Reaktionen durch schlagartiges Umschalten von Zwei- auf Allradbetrieb gibt es keine.

Kuga ist sehr fahrsicher und agil

Überhaupt entpuppt sich der Ford als sehr fahrsicher und agil. Bei Elchtest und Slalom ist von seiner hohen Bauart kaum etwas zu spüren, heftige Aufbaubewegungen sind ihm fremd. Sein flinkes Wesen wird dabei nicht mit übertriebener Härte erkauft. Tatsächlich wirkt die Federung ausgewogen, nicht sänftenweich und trotzdem angenehm schluckfreudig.

Testverbrauch von 8,9 L/100 km

Der verhalten kräftige und kultivierte Vierzylinder-Diesel passt übrigens bestens zum Auto, lässt kaum den Wunsch nach mehr Leistung aufkommen und ist mit einem Testverbrauch von 8,9 L/100 km nicht zu durstig.

Der Kuga kommt zwar spät, aber er wird seine Nische gut besetzen. Denn er ist der Richtige, wenn der Spaß am Fahren wichtiger ist als der Spaß am Transportieren.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-06-27

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