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Testbericht

17. Januar 2012

Zum Glück bleibt es beim Würfeldesign. Was anderes geht beim Fiat Panda ja auch nicht. Nach über 30 Jahren Bauzeit genießt er noch immer den Ruf des praktischen, fairen Kleinwagens - eine Besonderheit im schnell drehenden Autokarussell. Die dritte Generation des Fiat Panda, die im März auf den Markt kommt, ist eine an vielen Stellen gründlich nachgeschliffene Version des aktuellen Modells. Eine liebenswürdige Kiste mit vier Türen, die etwas zulegt (Länge: plus elf Zentimeter, Breite: plus 5,5 Zentimeter).

Neuer Fiat Panda mit besserem Komfort Während die hohen Lichter für Diskussionen sorgen werden, beruhigt innen der bessere Komfort - ein Verdienst der neuen, bequemen Vordersitze und des griffigen Lenkrads. Um die Funktionen aller Schalter zu verstehen, vergehen ein paar Minuten. Schneller könnte es ablaufen, wenn die Knöpfe nicht hochglänzend schwarz lackiert wären. Wahrscheinlich wollten die Fiat-Jungs dem Panda etwas Glamour bescheren. Zuvor scheinen sie ausgiebig an den praktischen Talenten des Innenraums gearbeitet zu haben. Alles im neuen Fiat Panda wirkt durchdacht: das große offene Fach über dem eigentlichen Handschuhfach zum Beispiel - durch die zweifarbige Lackierung ist es kaum als solches zu erkennen - steckt sogar eine Handtasche weg. Wer viel Platz braucht, kann zukünftig nicht nur die Rückbank längs verschieben und geteilt nach vorn klappen, sondern auch die Beifahrerlehne umlegen - die Preisgestaltung für solche Extras findet gerade statt.

Aufgeweckter Zweizylinder-Turbo im Fiat Panda Ebenfalls neu: der knurrige Zweizylinder-Turbo aus den Technik-Brüdern 500 und Lancia Ypsilon. Der Benziner mag kein Vorbild für sahnigen Leerlauf sein, doch wenn er nach einer klitzekleinen Anfahrschwäche aufgeweckt loszieht, sind auch seine Kritiker still. Schneller sollte die Start-Stopp-Automatik reagieren, wenn sie den Benziner nach Fahrpausen wieder ankurbelt. Besser als bisher arbeiten Fahrwerk und Lenkung des Fiat Panda zusammen, die Federung steckt ein paar mehr Schlaglöcher weg, und die elektrische Lenkung lässt sich exakter bedienen - ihre superleichtgängige City-Funktion behält sie. Neu ist ein City-Safety-System, das bei drohenden Unfällen bis 30 km/h eine Notbremsung ein-leitet. Ab Herbst gibt es den Fiat Panda auf Wunsch mit 4x4-Antrieb. Beibehalten wird auch der Basispreis für den kleinen Benziner, der unter 10.000 Euro startet - leider ohne ESP.

 

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Testwertung
3.5 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2012-01-17

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