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Testbericht

11. Oktober 2015
Ein möglichst großes Ladevolumen hatten die Designer, im Gegensatz zu einem schicken Äußeren, beim Entwurf des neuen A4 Avant anscheinend nicht auf ihrem Zettel: Die elegante Silhouette des Kombis paart sich mit akzeptablen 1510 Litern maximalem Kofferraumvolumen – immerhin 80 Liter mehr als beim Vorgänger. Kleiner wird hingegen das Gewicht: Je nach Ausstattung soll der A4 Avant um bis zu 120 Kilogramm abgespeckt haben.

Audi A4 Avant: Agiler Lademann
Der neue Avant liegt deutlich lockerer in der Hand, die frisch abgestimmte elektromechanische Lenkung zeigt sich viel mitteilsamer als bisher, der A4 biegt willig und ohne Untersteuerungs-Tendenz ein. Zum Ausprobieren stehen die beiden Diesel-Varianten 2.0 TDI mit 190PS sowie der Dreiliter-TDI mit 272PS bereit. Beide werden nicht mehr an ein manuelles Schaltgetriebe gekoppelt. Die Einteilung der Momente übernimmt beim 2.0 TDI ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) und beim 3.0 TDI eine Achtstufen-Automatik (Tiptronic). Zusätzlich zu diesen beiden Triebwerken gibt es zum Marktstart noch den 150-PS-Diesel, der auch in einer Ultra-Version angeboten wird – "Ultra“ nennt Audi das jeweils effizienteste Modell der jeweiligen Baureihe. Außerdem gibt es noch die beiden Zweiliter-Benziner mit 190 und 252PS, weitere Versionen werden folgen, inklusive einer Erdgasvariante (G-tron) und eines Plug-in-Hybrids.Der Wechsel vom stufenlosen Multitronic-Schaltwerk zum modernen Doppelkupplungsgetriebe ist ein deutlicher Fortschritt. Das Getriebe schaltet fix und unmerklich, arbeitet sämig mit dem Vierzylinder-Diesel zusammen, der ebenso weich wie leise läuft. Zusammen mit dem Komfortfahrwerk mit Dämpferregelung (Aufpreis: 980 Euro) ergibt sich ein äußerst kultivierter, reifer Fahreindruck – der neue A4 wirkt eine Klasse erwachsener als sein Vorgänger. Ein Eindruck übrigens, der sich verfestigt, wenn man vom 2.0 TDI in den 3.0 TDI umsteigt.

Audi A4 Avant: Volles Assistenzpaket
Die Preise des 3.0 TDI beginnen bei rund 52.000 Euro, doch nicht nur deswegen kommt beim Fahren mit dem A4 die Frage auf, ob man noch einen A6 braucht, wenn das Raumangebot nicht so wichtig ist.Bei den Assistenzsystemen und beim Infotainment ist der A4 auf dem neuesten Stand, hat praktisch alles, was es auch im größeren und teureren Q7 gibt, einschließlich teilautonomem Staufahren, Effizienzassistenten oder dem Kollisionswarner und Notbremshelfer.All das gibt es auch in der preiswertesten A4 Avant-Variante, dem 150-PS-TDI (ab 36.900 Euro).
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Testwertung
4.5 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-10-11

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