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Testbericht

22. Oktober 2015
O.k., böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass die paar anderen Modelle im Chrysler-Angebot eben noch gurkiger waren als dieser Van - und hätten womöglich nicht einmal unrecht damit: Die bereits dritte Chrysler Voyager-Generation wird zumindest im österreichischen Steyr gefertigt, und dort hat man es mit der Qualität ein wenig genauer genommen als in der Neuen Welt.

Zwei Schiebetüren serienmäßig
Dass der Chrysler Voyager tatsächlich das Zeug zum stabilen Dauerläufer hat, beweist er dann auch im harten 100.000-Kilometer-Dauertest der Youngtimer-Schwesterzeitschrift automotorundsport (Ausgabe 24/1998): Dort schneidet der Van mit seinen wenigen Mängeln - wer hätte darauf gewettet? - sogar besser ab als der VW Sharan und der Toyota Previa.Mit gleich zwei Schiebetüren ist der Chrysler Voyager (nicht nur) diesen beiden Konkurrenten in engen Parklücken sowieso klar überlegen. Und wenn der Erstbesitzer schlau war, hat er für das Hinterzimmer selbstverständlich die coolen Einzelsitze anstelle der serienmäßig verbauten Sitzbank geordert. Leder oder Plüsch? Egal. Hinter den stark abgetönten Seitenscheiben herrscht Privatjet-Atmosphäre, was natürlich auch ein wenig an der Form des zum Fahrer hin gewölbten Instrumententrägers liegt.

Auf der Autobahn in seinem Element
Autobahnetappen mag der Chrysler Voyager am liebsten. Dort profitiert er von seinem sehr lang übersetzten fünften Gang und überrascht seine Besatzung mit einem für US-Fahrzeuge ungewöhnlich straff abgestimmten Fahrwerk (einige würden es immer noch als viel zu weich bezeichnen, aber das ist durchaus Geschmacksache). Der Radstand von 3,03 un die weich gepolsterten Sitzgelegenheiten kommen ebenfalls dem Gleiten zu Gute. Chryslers Bestseller in Deutschland ist er übrigens bis zum Antritt der vierten Voyager-Generation geblieben.

So viel kostet ein Chrysler Voyager
Bei den Preisen ist der noch relativ junge Amerikaner ein typisches Beispiel: Schon bei weit unter 1.000 Euro geht es mit verbrauchten Exemplaren los. Die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten brachten auch viele US-Modelle hierher. Achtung: Diese sind deutlich nachlässiger verarbeitet. Richtig gut gepflegte Voyager gibt es so gut wie nicht, dafür waren sie schon immer als Gebrauchtwagen zu günstig zu haben. Wer ein gutes Alltagsauto mit relativ wenig km auf der Uhr sucht, sollte mit rund 2.500 Euro rechnen.
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Testwertung
3.5 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-10-22

Getestete Modelle
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