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Testbericht

13. November 2015


Den Buick Regal muss man sich schöntrinken
Begrenzt scheint beim 89er Buick Regal Limited vor allem eines zu sein: das Talent des Designers. In der finstersten Epoche des US-Car-Designs ist der Buick Regal eine funzelige Taschenlampe, kein Highlight.Man muss ihn sich schöntrinken, am besten mit dem guten schottischen Whisky, der anders als der Buick zu Recht "Regal", also königlich, heißt. Im Zustand alkoholisierter Euphorie entdeckt man dann doch ein paar Nettigkeiten.

Mäusekino und weggestylte Türgriffe
Dann ist das unbeholfene Design des Buick Regal Limited auf einmal avantgardistisch und raffiniert, vor allem wegen der in die B-Säule weggestylten Türgriffe. Dann erinnert das intergalaktisch blaue LCD-Breitband-Mäusekino an unsere schweren Kenwood-Receiver aus den frühen Siebzigern. Und plötzlich fläzen wir uns auf dem sitzbankähnlichen Ledermöbel im Buick Regal Limited und hören den Chill-Song "Summer Dreaming" von Kate Yanai mit dem voll ins imitierte Palisander integrierten Motorola-Kassettenradio: "It's never been so easy."

Dreiliter-V6 mit niederouriger Leistungscharaktteriszik
Der Amerikaner mag es gerne bequem, selbst im schwer downgesizten Buick Regal. Man sitzt entspannt, der Gurt legt sich automatisch an, für den Lenkradwählhebel der Viergangautomatik muss man nur den Finger krumm machen. Cruise Control ist sowieso klar, und wenn sich die schräge Fuhre erst mal fast von selbst in Bewegung setzt, kann man den Regal auch ganz in Ordung finden. Der Dreiliter-OHV-V6 hat eine angenehm niedertourige Leistungscharakteristik, die Automatik schaltet samtweich, und das aufwendige Fahrwerk des Buick Regal Limited mit Querlenkerachse und vier Scheibenbremsen schafft beides, Komfort und Fahrsicherheit. Und sooo schlecht sieht er doch gar nicht aus, oder?

So viel kostet ein Buick Regal Limited
Das Problem am Buick Regal Limited ist, dass es ihn so gut wie nicht mehr gibt. Die Online-Autohandelsbörsen sind leergefegt - es gab in der Vergangenheit wenige Liebhaber, die sich für den Amerikaner begeistern konnten. Wenn dann doch mal ein Exemplar auftaucht, ist es meist ziemlich abgerockt - und liegt bei rund 500 bis 1.200 Euro.Gepflegte Autos finden sich zum Teil, noch in der Schweiz und den Niederlanden. Gelegentlich findet sich auch in Deutschland noch ein Buick Regal in gutem Zustand im Angebot. Dann liegen die Preise bei etwa 1.500 Euro aufwärts. Mehr als 3.000 Euro erzielen selbst die Checkheft-gepflegten Fahrzeuge mit geringer Laufleistung kaum.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-11-13

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