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Testbericht

15. April 2014
Ja, jetzt haben sie also auch dem BMW X3 die Rundscheinwerfer platt gekloppt, die Spiegel ein bisschen flotter gestylt und – aufgepasst, Herrschaften – im Interieur einen neuen Becherhalter installiert. Freunde des modernen Infotainments dürften sich dagegen darüber freuen, dass das Top-System nun auch per Finger hingekritzelte Zeichen und über einen Online-Musik-Dienst verfügt, der übrigens prima funktioniert. Apropos Musik: Für einen ordentlichen Klang reicht bereits das kleine Hifi-System, das nicht einmal halb soviel wie die Harman Kardon-Anlage kostet. Und Frostbeulen können nun ab Werk eine Standheizung ordern, ein tatsächlich gar nicht mal so doofes extra. Aber das zählt alles zur üblichen Folklore einer Modellpflege, substantiell Neues gibt es vor allem unter der Haube des BMW X3.

Mehr Leistung bei weniger Verbrauch
Dort steckt nun ein Zweiliter-Vierzylinder-Diesel, der nicht nur mehr leistet (190PS und 400Nm statt 184PS und 380Nm), sondern mit 5,2 L/100 km (Automatikgetriebe) 7,1 Prozent weniger verbrauchen soll. Zunächst fällt allerdings auf, dass der Direkteinspritzer im BMW X3 deutlich kultivierter arbeitet als sein Vorgänger und auch die bislang eher rüpelhafte Start-Stopp-Automatik etwas sanfter agiert. Immerhin handelt es sich bei dem Motor um ein nahezu komplett neues Aggregat, das aus dem Baukasten des Konzerns stammt. Dessen Vertreter gleichen sich in Zylinderabstand, Kurbelgehäuse- und Ausgleichswellen-Konzept sowie der Position der Steuerketten auf der Schwungradseite. Otto- und Dieselmotoren können unter anderem mit einheitlichen Ölwannen und Vakuumpumpen bestückt werden, auch bei der Konfiguration des Riementriebs, der Anordnung der Nebenaggregate und der motornahen Positionierung der Abgasnachbehandlungssysteme sind Gemeinsamkeiten möglich.

BMW X3 x-Drive 20d in 8,1 Sekunden auf Tempo 100
Das spart dem Konzern Geld, dem Kunden vielleicht auch, zumindest dann, wenn sich der Verbrauch auch Test realisieren lässt. Jedenfalls erweist sich der Vierzylinder als prima Antriebsquelle für den 1,8 Tonnen schweren BMW X3, zumal für den größeren Diesel (30d mit sechs Zylinders) mal eben 8.050 Euro Aufpreis fällig werden. In 8,1 Sekunden soll der x-Drive 20d mit der 2.150 Euro teuren Achtgang-Automatik von null auf 100km/h spurten, das dürfte reichen. Geht es weniger stressig zu, kuppelt das Getriebe nun im Eco Pro-Modus aus, hilft so beim sparen. Das erscheint doch gleich deutlich habhafter als plattgeklopfte Scheinwerfer.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2014-04-15

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