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Testbericht

16. August 2007

Hinter der jüngst gelifteten 5er-Front steckt feine Kost: Nach verstellbaren Nockenwellen und stufenlos variablem Ventilhub (Valvetronic) setzt BMW nun auf Direkteinspritzung. Diese arbeitet anders als ein Großteil der Konkurrenz vorwiegend im verbrauchsgünstigen Magerbetrieb. Mit dieser Technik benügt sich der mit einer angenehm unauffällig und situationsgerecht arbeitenden Sechsgangautomatik versehene 525i auf der verhalten gefahrenen Normrunde mit 6,9 L/100 km. Im Testdurchschnitt sind es dann 10,9 Liter.

Der A6 ist sparsamer

Normrunde und Testverbrauch fallen beim A6 2.8 FSI jeweils rund 0,3 Liter günstiger aus. Und das, obwohl Audi im Gegensatz zu BMW auf eine energiesparende Peripherie mit abkoppelbarer Lichtmaschine und je nach Kühlluftbedarf öffnende Aerodynamik-Klappen verzichtet. Stattdessen kombiniert man beim neuen, 2,8 Liter großen V6 die Direkteinspritzung mit variablem Ventilhub, der anders als bei der stufenlosen BMW-Valvetronic zweistufig operiert. Dafür arbeitet die neben der serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung angebotene Multitronic kontinuierlich. Bei hohem Tempo profitiert der Audi von der weiter gespreizten Übersetzung, und er dreht einige hundert Umdrehungen weniger als der BMW, der wiederum einen Hauch schneller ist und flinker beschleunigt.

Der 5er punktet mit Fahrdynamik

Der Dreiliter des 525i läuft geschmeidiger, vibrationsärmer und drehfreudiger. Er entert mühelos die 7.000er-Marke, während der untenrum willig anschiebende Audi-V6 jenseits von 6.000/min langsam an Feierabend denkt.

Ein mit Automatik, Wankausgleich per variablen Stabis und Aktivlenkung aufgerüsteter 525i kostet 47.020 Euro. Doch der Spaß, die 1,7 Tonnen schwere Limousine über kurvige Landstraßen zu treiben, ist es wert. Momente, in denen sich alles fügt: die fein absorbierende Federung, die höchstens auf langen Wellen zu störenden Vertikalbewegungen neigt, die im Stadtverkehr etwas zackige Lenkung, die enge Radien dafür im Handstreich nimmt. Er hätte eigentlich ein 530i-Schild verdient - allein schon, um den Punktevorsprung zum A6 2.8 FSI zu dokumentieren.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-08-16

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