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Testbericht

20. September 2008

Jetzt wird evolutioniert: Im Windschatten der längst akzeptierten Designrevolution widmet sich BMW beim großen 3er-Facelift nun intensiv den Details von Limousine und Touring. Vor allem auch unter dem Blechkleid. Neuer Diesel: Leichter, sauberer, stärker Nach Druck auf den Knopf meldet sich der neue Reihensechszylinder-Dieselmotor des 330d. Wie seine Geschwister in 325d und 335d mit knapp drei Liter Hubraum, jedoch neu entwickelt. Leichter, sauberer, stärker. Neben einem Kurbelgehäuse aus einer Aluminium-Silizium- Legierung, Common-Rail-Einspritzung mit bis zu 1.800 bar Druck an den Piezo-Injektoren sowie einer verfeinerten Steuerung für die variable Geometrie des Turboladers besitzt er neue Haupt- und Pleuellager sowie eine steifere Kurbelwelle. Hinzu kommen eine niedrigere Bauhöhe sowie ein engerer Ventilwinkel. Damit entwickelt der fünf Kilogramm leichtere Motor nun 14 PS und 20 Newtonmeter Drehmoment mehr, bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch.

Charaktersound Und wie fühlt sich der neue Dreiliter an? Sanft und gewaltig. Zwischen 1.500 und jenseits 4.000 Umdrehungen stiefelt der 245-PS-Brenner mit großen Schritten und Charaktersound durchs Drehzahlband. Als Verwalter stehen das knochige, aber exakte Sechsganggetriebe oder eine Sechsstufen-Automatik parat. Damit drängelt der 330d beim Null-Hundert-Sprint bis auf zwei Zehntelsekunden an den Biturbo-Bruder 335d heran. Dennoch hebt sich der zurückhaltende, melodiöse Klang des Reihensechsers stärker von der V6-Konkurrenz ab als der reine Leistungseindruck. Ein Doppelkupplungsgetriebe (Sportautomatik) mit sieben Gängen ist vorläufig nur für 335i Coupé und Cabrio vorgesehen, der dezent modifizierte Allradantrieb xDrive ist nicht nur im 330d, sondern auch in 325i, 330i und 335i zu haben. Schon mit konventionellem Hinterradantrieb geht es effektiv vorwärts: Zielsicher und kurvengierig frisst der 3er lange Geraden und enge Kehren.

Straff abgestimmtes Fahrwerk Die präzise Lenkung und das penibel abgestimmte Stabilitätsprogramm mit der Dynamik-Option DSC verbünden sich zielführend mit dem tendenziell straff abgestimmten Fahrwerk. Letzteres verzichtet nach wie vor auf Adaptiv-Technik. Sensible wünschen sich da manchmal schon ein sanfteres Abrollen, eine Folge von Runflat- und Energiesparfunktion der Reifen. Um die Vorteile der breiteren Hinterachsspur herauszuarbeiten, benötigt man dann endgültig die Jungs der Testabteilung mit ihren GPSMessgeräten. Im Gegensatz zur Summe der Evolutionsvorteile des frischen 3ers: Die registrieren schon weniger seismisch Begabte.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-09-20

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