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Testbericht

28. Mai 2009

Ja, richtig, es gibt wieder einen Audi-Sportwagen mit aufgeladenem Fünfzylinder. So, wie es einst der Urquattro war. Und der erste Audi S2 auf Audi Coupé-Basis, doch an den erinnern sich nur noch wenige. Stattdessen driften immer noch Walter Röhrl und Michele Mouton in ihren zunächst langen und schlichten, später in kurzen und wild beflügelten Rallye-Coupés durch die Herzen der Fans. Dabei brummt er dumpf und warm, wie es eben nur ein Fünfzylinder kann.

Audi TT RS: In 4,7 Sekunden auf Tempo 100 Wird das 2,5 Liter große Triebwerk des Audi TT RS gefordert, schwillt das Brummen zu einem entschlossen röhrenden Grollen an, als ob der Roadster so die Jahre langweiliger Saug-Motor V8 oder stimmloser Turbo-Vierzylinder wegbrüllen möchte. Aufgrund der gängigen Geräuschemissions-Grenzwerte und dem Anspruch des Herstellers, einen Sportwagen für jeden Tag zu bauen, wird der Audi TT RS natürlich nicht so rüpelhaft laut wie die seligen Gruppe-B-Monster, aber eben auf Dauer auch nicht nervig. Der Audi TT RS benimmt sich manierlich Auch mit den auf dem Testwagen montierten 19-Zoll-Rädern benimmt sich der Audi TT RS auf von Querfugen und kurzen Wellen übersäten Autobahnen sehr manierlich. Erst wenn die S-Taste hinter dem Schalthebel gedrückt und so Gasannahme, Sound und Dämpfung geschärft werden, sind Nehmerqualitäten bei den beiden Insassen gefragt. Wäre der Klang nicht tatsächlich noch diese entscheidende Nuance gieriger, gäbe es keinen Grund den Sportmodus zu wählen. Denn auch so verspricht Audi im TT RSeine Beschleunigung von Null auf 100 Km/h in 4,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250, auf Wunsch auch von 280 Km/h.

Der Fünfzylinder im Audi TT RS schiebt mit 450 Nm voran Der serienmäßige Allradantrieb im Audi TT RS hilft dabei, den Verlust an Gummi möglichst gering zu halten - mehr aber auch nicht, denn eine fahrdynamische Auslegung der Quattro-Technik funktioniert bei quer eingebautem Motor und der damit verbundenen Haldex-Kupplung nicht. Das ist nicht weiter schlimm, denn wer will, kann einfach per Lastwechsel das Heck zum Tanz auffordern. Wirklich aus dem Konzept bringen lässt sich der Audi TT RS aber auch dadurch nicht. Also kann sich der Fahrer aufs Schalten konzentrieren, was er aufgrund des Drehmoments von 450 Newtonmeter, das schon bei 1.600 Umdrehungen anliegt, eigentlich gar nicht müsste. Aber Zwischengasgeben und mit dem modifizierten Sechsganggetriebe durch die Schaltgassen klicken bringt den Fahrer des Audi TT RS noch ein bisschen näher an die Rallye-Recken von damals.

Weitere Infos zum neuen Audi TT RS gibt es in der kommenden Ausgabe von auto motor und sport, Heft 13/2009 , ab dem 4. Juni im Handel. Alle Cabrios in Deutschland: Hier geht es zum Cabrio-Katalog 2009 .

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2009-05-28

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