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Testbericht

21. Februar 2008

An sein Gesicht werden wir uns gewöhnen müssen, an das Dach werden wir uns gewöhnen dürfen. Das A3 Cabrio nimmt die neue Front vorweg, die alle Audi der Kompaktreihe ab diesem Sommer tragen werden - inklusive der etwas zu aggressiven LED-Tagfahrleuchten, die an das Xenonlicht für 870 Euro gekoppelt sind. Das Stoffdach zum viersitzigen Cabrio steuert Spezialist Edscha bei, und Stoff ist für viele Traditionalisten die einzig richtige Wahl für ein Faltverdeck.

Käfer-Nachfolger ?

Wie allwettertauglich so ein Dach ist, wenn es wie hier über eine beheizbare Heckscheibe verfügt, hat bereits das VW Käfer Cabriolet unter Beweis gestellt. Tatsächlich kann man den offenen A3 als Urgroßneffen des klassischen VW sehen, denn ganz nebenbei ersetzt der A3 zugleich das Golf Cabrio.

Im Stand lässt sich das Dach per Knopfdruck vor der Handbremse oder mit einem Zündschlüsseldreh im Türschloss öffnen. Mühelos wird der Umgang mit dem A3 Cabrio, weil das geöffnete Dach nicht nachträglich mit einer Persenning verkleidet werden muss. Die Konstruktion faltet sich, ohne die Köpfe der Fondpassagiere zu touchieren, nämlich Z-förmig zusammen und bildet so quasi die eigene Abdeckung.

Einbußen beim Ladevolumen

Wie üblich geht der Verdeckkasten zu Lasten des Kofferraums, der mit 260 Litern 90 Liter kleiner ausfällt als beim Festdach-A3. Zudem bringt das Cabrio wegen der strukturellen Verstärkungen 120 Kilogramm mehr als der vergleichbare zweitürige A3 auf die Waage. Damit die Pfunde nicht auch noch auf die Dynamik drücken, wurde das Fahrwerk für das Cabrio neu abgestimmt, um dem Agilitätsverlust enge Grenzen zu setzen. Mit einigem Erfolg, denn der offene A3 lenkt willig ein und bleibt lange neutral, bevor er sanft zu untersteuern beginnt.

Als Antrieb stehen zur Markteinführung Anfang April vier Motoren zur Wahl, zwei Benziner und zwei Diesel. Besonders zu empfehlen ist der 2.0 TFSI. Er spricht trotz Aufladung spontan an, liefert mehr als ausreichend Kraft an die Vorderräder und läuft kultiviert. Aber auch der Zweiliter-TDI ist eine reizvolle Antriebsvariante, die sich zum Cruisen gleichermaßen wie für knackige Zwischensprints eignet.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-02-21

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