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Opel Adam Kleinwagen (2012–2019)

Alle Motoren

1.0 ecoFLEX (115 PS)

3,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 115 PS
Ehem. Neupreis ab: 18.050 €
Hubraum ab: 999 ccm
Verbrauch: 4,9 l/100 km (komb.)

1.0 (115 PS)

5,0/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 115 PS
Ehem. Neupreis ab: 16.835 €
Hubraum ab: 999 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

1.0 ecoFLEX (90 PS)

0/0
Leistung: 90 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.750 €
Hubraum ab: 999 ccm
Verbrauch: 4,2 l/100 km (komb.)

1.0 (90 PS)

4,2/5 aus 4 Erfahrungen
Leistung: 90 PS
Ehem. Neupreis ab: 16.535 €
Hubraum ab: 999 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

1.2 (70 PS)

4,3/5 aus 13 Erfahrungen
Leistung: 70 PS
Ehem. Neupreis ab: 12.135 €
Hubraum ab: 1.229 ccm
Verbrauch: 4,9 l/100 km (komb.)

1.2 ecoFLEX (70 PS)

0/0
Leistung: 70 PS
Ehem. Neupreis ab: 15.605 €
Hubraum ab: 1.229 ccm
Verbrauch: 4,9 l/100 km (komb.)

1.4 (100 PS)

3,4/5 aus 9 Erfahrungen
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 15.670 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 5,4 l/100 km (komb.)

1.4 ecoFLEX (100 PS)

0/0
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.045 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 5,0 l/100 km (komb.)

1.4 (87 PS)

4,0/5 aus 16 Erfahrungen
Leistung: 87 PS
Ehem. Neupreis ab: 15.085 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

1.4 ecoFLEX (87 PS)

4,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 87 PS
Ehem. Neupreis ab: 16.700 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

1.4 Turbo (150 PS)

3,3/5 aus 6 Erfahrungen
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 19.415 €
Hubraum ab: 1.364 ccm
Verbrauch: 6,3 l/100 km (komb.)

1.4 LPG ecoFLEX (87 PS)

0/0
Leistung: 87 PS
Ehem. Neupreis ab: 18.000 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 5,4 l/100 km (komb.)

1.4 LPG (87 PS)

4,3/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 87 PS
Ehem. Neupreis ab: 16.900 €
Hubraum ab: 1.398 ccm
Verbrauch: 5,7 l/100 km (komb.)
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Alle Tests

Opel Adam Kleinwagen (2012–2019)

Opel Adam - Abschied im Mai
Autoplenum

Abschied im Mai Opel Adam

Opel stellt den Kleinwagen Adam im kommenden Jahr ein. Anfang Mai läuft das letzte Exemplar im Werk Eisenach vom Band, wie das Online-Portal „Motor Talk“ meldet. Dann wird die Produktionsstätte in Thüringen für die Produktion des Kompakt-SUV Grandland X umgebaut, für den Adam sowie den weitläufig verwandten Kleinwagen Corsa ist dann kein Platz mehr im Werk. Die nächste Generation des Corsa wird in Saragossa montiert. Mit dem Anfang 2013 eingeführten Adam wollte Opel ursprünglich für einen Image-Schub sorgen. In der Tat sammelte das modische Lifestyle-Mobil vom Schlag eines Fiat 500 oder Mini Cooper sofort Sympathiepunkte. In den Verkaufs-Charts der Kleinwagenklasse belegte der Opel 2017 mit deutschlandweit knapp 23.000 Neuzulassungen den vierten Rang hinter VW Up, Fiat 500 und Smart Fortwo. Der Adam zeichnet sich durch seine, für ein Fahrzeug dieser Größe beachtlichen Individualisierungsoptionen aus. Das macht ihn allerdings auch in der Herstellung relativ teuer.

Fazit

Opel krempelt nach der Übernahme durch PSA seine Produktpalette um. Zu den prominentesten Opfern zählt ein kleiner Sympathieträger.

Gebrauchtwagen-Check: Opel Adam  - Cityflitzer mit Traumnoten
Autoplenum

Cityflitzer mit Traumnoten Gebrauchtwagen-Check: Opel Adam

Mit dem Adam hat Opel seit 2013 einen Kleinstwagen im Programm, der vor allem Kunden von Fiat (500), Audi (A1) oder Mini (Cooper) zu den Rüsselsheimern locken soll. Der stylische Corsa-Verwandte zeichnet sich als Gebrauchtwagen neben einer großen Auswahl an Individualisierungsmöglichkeiten auch durch seine problemfreien Besuche bei der Hauptuntersuchung aus. Beim Second-Hand-Kauf gibt es wenig, das abschrecken könnte.

Karosserie und Innenraum: Der Adam, der technisch eigentlich ein stark gestutzter Corsa ist, kommt mit seiner Länge von nur 3,70 Meter in jede Parklücke. Doch so praktisch die äußeren Abmessungen sind, so knapp kann auch der Platz im Innenraum werden. Während die beiden vorderen Sitze noch genügend Raum bieten, eignen sich die hinteren Plätze eigentlich nur für Kindersitze oder das Ablegen von Jacken und Taschen. Der Kofferraum fasst mindestens 170 Liter, das reicht für zwei große Getränkekisten. Maximal passen 670 Liter Gepäck in den Adam. Motor: Die drei ab dem Start angebotenen Benziner leisten 51 kW/70 PS, 64 kW/87 PS und 74 kW/100 PS, optional mindert ein Start-Stopp-System den Verbrauch. Neueren Datums ist der 1,0-Liter-Dreizylinder, den es in Ausbaustufen mit 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS gibt und der im Minimum mit 4,3 Litern pro 100 Kilometern auskommen soll. Daneben ist der Adam als LPG-Variante erhältlich. Der 87-PS-Ottomotor verwertet hier sowohl Benzin als auch Autogas als Treibstoff, zusätzlich besitzt der Adam einen LPG-Tank mit 35 Litern Volumen unten im Heck, das Kofferraumvolumen wird dadurch nicht eingeschränkt. Wer es leistungsmäßig auf die Spitze treiben möchte, sollte zum Adam S greifen. Das sportliche Topmodell kommt mit 110 kW/150 PS daher und ist ein ernsthafter Konkurrent für Mini Cooper S oder Abarth 595. Fahrwerk: Der kleine quirlige Adam ist kein Langstrecken-Cruiser, fällt aber besonders im Stadtverkehr durch sein handliches und agiles Fahrverhalten positiv auf. Schnelle Autobahnkurven entlocken dem Adam durch seinen kurzen Radstand ein wenig Nervosität.

Ausstattung und Sicherheit: Mit Radio, elektrischen Fensterhebern und einer Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung ist der Adam in der Basis ordentlich ausgestattet. Wer gerne mehr möchte, muss sich zwischen den Varianten „Jam“, „Glam“ und „Slam“ entscheiden. Empfehlenswert ist das „Intellilink“-Infotainment-System mit einem sieben Zoll großen Touchscreen, auf dem sich via Apple CarPlay und Android Auto Smartphone-Apps spiegeln lassen. Für SUV-Fans bietet Opel außerdem den „Rocks“ mit Plastikbeplankung und dezenter Höherlegung an. Besonders viel Geduld müssen Gebrauchtwagen-Käufer mitbringen, wenn es darum geht, sich durch die unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten zu arbeiten, die der Adam bietet. Von Zweifarb-Lackierungen bis hin zu einem Schachbrettmuster-Dachhimmel offenbart so mancher gebrauchte Adam die eine oder andere Überraschung. In Sachen Sicherheit steht der Adam gut da. 2013 gab es beim Euro-NCAP-Crashtest vier von fünf Sternen – ein solides Ergebnis für einen Kleinstwagen.

Qualität: Die große Stärke des Adam ist seine geringe Mängelquote bei der Hauptuntersuchung. Der TÜV bescheinigte im vergangenen Jahr 94 Prozent aller Adam eine neue Plakette, ohne einen Mangel festzustellen. Fahrwerk, Bremsen, Beleuchtung oder Motor: Alles in bester Ordnung. Lediglich zwei kleine Rückrufe beschmutzen die weiße Weste des Adam. 2014 fielen lockere Klemmschrauben im Fahrwerk auf und 2016 ging es für den Rüsselsheimer wegen möglicher Brüche in der Lenkzwischenwelle zurück in die Werkstatt. Im „TÜV-Report 2018“ wird der Adam als „Bester Kleinwagen“ geadelt.

Fazit: Wer einen jungen Gebrauchten für die Innenstadt sucht, der keine Probleme macht und zudem noch nett anzuschauen ist, der ist beim Opel Adam goldrichtig. Kleine Einschränkungen beim Platzangebot lässt der Rüsselsheimer mit flinkem Handling vergessen, skandalbehaftete Dieselmotoren gibt es ebenfalls nicht. Wer einen Adam mit vernünftiger Motorisierung und wenigen Kilometern sucht, wird aktuell ab rund 9.000 Euro fällig.

Fazit

Der Opel Adam kann nicht nur mit einer netten Optik punkten, auch die Qualität des kleinsten Rüsselsheimers passt. Worauf gilt es beim Gebrauchtkauf zu achten?

Testwertung

5,0/5

Opel Adam “Black Jack”  - Schwarzer Glücksbringer ab 15.000 Euro
Autoplenum

Schwarzer Glücksbringer ab 15.000 Euro Opel Adam “Black Jack”

Der neue Opel Adam „Black Jack“ ist ab 14.950 Euro erhältlich. Bei dem Sondermodell werden Motorhaube, Dach und Außenspiegel im Farbton „Onyx Black“ lackiert. Die Auswahl der Farbe für die restliche Karosserie bleibt dem Kunden überlassen.

Die Ausstattung „Black Jack“ lässt sich mit den bereits bekannten Optionen des Adam kombinieren und ist außerdem auch für die Varianten Adam S (110 kW/150 PS) und Adam Rocks S erhältlich. Dann kostet das Farb-Paket 440 Euro.
 

 

Fazit

Mit dem Sondermodell „Black Jack“ will Opel den Adam attraktiv halten.

Testwertung

3,5/5

Opel Adam – Dreikäsehoch
redaktion

Opel Adam – Dreikäsehoch

Als Opel vor zwei Jahren mit dem Adam auf den Markt kam, war das neue Modell so etwas wie ein Heilsbringer für die Marke. Ein Zeichen für eine neue Zeitrechnung. Opel war über Nacht wieder modern, trendy und irgendwie schien der Adam zum Glücksboten für die schwer angeschlagenen Rüsselsheimer zu werden. Der in Eisenach montierte Kleinwagen verkaufte sich von Beginn an gut, zahlreiche Sonderausstattungen und Individualisierungsmöglichkeiten sorgten zudem dafür, dass die Kasse bei Opel sich zügig füllte. Einziger Wehrmutstropfen: Im Motorenabteil ging es bis dato weniger modern zu. Altbackene Vierzylinder mit mäßiger Effizienz erinnerten eher an alte Kadett-, als an moderne Adam-Zeiten. Doch die Zeiten ändern sich und Opel schickt zum Modelljahr 2015 einen neuen Dreizylinder ins Rennen.

Der Opel Adam wurde zum Glücksboten für die angeschlagenen Rüsselsheimer.

Weniger ist mehr
Mit 90 PS kommt der mittels eines Abgasturboladers aufgeladene Motor zumindest nominell ausreichend kräftig daher und zielt genau auf die beiden nach wie vor erhältlichen Vierzylinder mit 87 und 100 PS. Allerdings geizt der flotte Dreier mit dem Hubraum. Ganze 999 ccm reichen dem Alumotörchen um die 1,4 Liter Verwandten in Sachen Drehmoment an die Wand zu spielen. Satt derer 130 Nm bietet der neue Motor satte 170 Nm und das bereits bei 1.800 U/min. Gute Vorraussetzungen also, um im immerhin knapp 1.200 Kilogramm schweren Adam für ordentlich Schwung und Fahrspaß zu sorgen, denn an letzterem ließen es die antiken Vierzylinder in der Vergangenheit etwas fehlen. Und tatsächlich: Kurz nach dem Start legt sich der Dreizylinder fröhlich schnatternd ins Zeug. Nach dem Überwinden eines klitzekleinen Turbolochs zieht der Motor munter von unten heraus, dreht ohne Durchhänger hoch und schiebt den Adam zügig aber ohne Hast durch den Verkehr. Opel kombiniert den Motor derzeit ausschließlich mit einem gut schaltbarem Sechsgang-Getriebe und wählte die Gangabstufungen so geschickt, dass die Anschlüsse perfekt passen. Die Charakteristik der Motor/Getriebe-Kombination erlaubt es, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten den vierten oder fünften Gang einzulegen und so kraftstoffsparend unterwegs zu sein. So kommt man im Mittel zwar nicht auf die von Opel genannten 4,5 Liter, doch mit ein wenig Zurückhaltung ist eine Fünf vor dem Komma eigentlich immer drin. Allerdings nicht, wenn es auf der Autobahn schnell voran gehen soll. Der Adam läuft dann zwar mit etwas Anlauf und ein wenig Getöse über 180 km/h, lässt sich dies aber mit deutlich über 8 Litern vergüten.

Opel schickt zum Modelljahr 2015 einen neuen Dreizylinder mit 90 PS ins Rennen.

Ausgereift und solide
Das die Besatzung des Opel sich aber dennoch auf derlei Etappen wohl fühlt, liegt an dem ordentlichen Fahrwerk des Adam. Trotz seines kurzen Radstandes (2,31 Meter) und der relativ flachen Reifen mit ihrem geringen Schluckvermögen, ist der Komfort beachtlich. Nie wippt der Adam unangenehm nach oder hüpft kleinwagenmäßig von Bodenwelle zu Bodenwelle, sondern bietet einen durchaus respektablen Langstreckenkomfort, den man vor wenigen Jahren in dieser Fahrzeugklasse kaum für möglich gehalten hätte. Und auch auf kurvigen Landstraßen geht es mit dem Adam flott voran. GTI-Feeling kommt allerdings nicht auf, dafür umrundet der kleine Opel die Kurven nicht zackig genug. Ein Nachteil, der vor allem auf seine etwas träge Lenkung geht, die aber auf der anderen Seite in jeder Situation ein sicheres Handling gewährleistet und mit einem „City-Mode“ das Einparken in der Stadt zum Kinderspiel macht. Zum angenehmen Fahrerlebnis trägt auch das insgesamt niedrige Geräuschniveau bei, bei dem lediglich die Windgeräusche der beim Testwagen offenbar schlecht eingepassten Fahrertür störten. Der Antrieb bleibt jedenfalls auch bei schneller Fahrt weitestgehend im Hintergrund und belegt, dass man auch mit der krummen Anzahl von Zylindern und dem kleinen Hubraum gut leben kann.

Der Opel Adam bietet einen durchaus respektablen Langstreckenkomfort.

Was ihr wollt
Gut leben lässt es sich beim Adam auch mit dem hohen Grad an Individualisierung. Opel hat es sich bei dem Kleinwagen offenbar zur Aufgabe gemacht, es allen nur denkbaren Kundenschichten recht zu machen und bietet neben vielen sinnvollen Extras auch jede Menge Styling-Tand an, der mitunter ein wenig überflüssig und bei der Zielgruppe anbiedernd wirkt. Denn auch, wenn junge Mädchen auf peppigere Farben stehen, als etwa die Zielgruppe der Hausfrauen, so fragt man sich wirklich, wer einen LED-Sternen-Dachhimmel bestellt oder wer sich wirklich durch das Angebot von 24 unterschiedlichen Alufelgen wühlen will. Dass das Angebot des Adam dennoch positiv auffällt, liegt dann an den vielen sinnvollen Ausstattungsmöglichkeiten. Einen integrierten Fahrradträger namens FlexFix etwa hat die Konkurrenz bis heute nicht im Programm und auch ein heizbares Lenkrad oder das gut durchdachte IntelliLink-System, was in Verbindung mit dem Handy eine optimale Vernetzung ermöglicht, sind Ergänzungen, die in diesem Fahrzeugsegment keineswegs selbstverständlich sind, die man allerdings auch bei Opel nicht umsonst bekommt. Denn, und das ist die Kehrseite der Medaille, der Adam ist mit etwas Ausstattung beileibe kein Sonderangebot. Mit dem getesteten 90 PS-Benziner wird bereits in der einfachsten Ausstattungsversion „Jam“ die 16.000 Euro Schallmauer durchbrochen. Ein paar Extras später fällt dann auch die 18.000 Euro Marke, ohne das man aus der unüberschaubaren Vielfalt der Design-Extras bereits etwas ausgewählt hat. Viel Geld für einen Kleinwagen, doch das ist der 1.0 Liter Adam ja eigentlich auch nicht mehr wirklich.

Den Opel Adam gibt es auch mit LED-Dachhimmel.

Fazit
Der Adam ist mit dem neuen Dreizylinder Turbomotor dem Ideal des Allround-Autos ein ganzes Stück näher gekommen. Ausgewogen und sparsam bringt er seine Besatzung durch den Alltag, nicht ohne auch den Fahrspaß zu bieten, an dem es sein Vierzylinder-Vorgänger bisweilen vermissen ließ. Nur billig ist das Opel Vergnügen inzwischen nicht mehr.

Pro
Kultiviert laufender Dreizylinder, guter Fahrkomfort, ordentliche Verarbeitung, hohe Individualisierungsmöglichkeiten.

Contra
Nur durchschnittliche Verbrauchswerte, schüttelige Start-Stopp Einrichtung, keine Fondtüren lieferbar.

Testwertung

4,0/5

Opel Adam S im Test: 150 PS für den Lifestyle-Kleinstwagen
auto-news

Adams neues Sport-Kostüm

Lissabon (Portugal), 22. Januar 2015 - "Glam", "Jam" und "Slam": bislang die Vertreter in der Opel Adam-Familie, die voll und ganz auf das weibliche Beuteschema ausgelegt waren und sind. Rund 70 Prozent der seit 2013 verkauften Einheiten (125.000 Stück) gingen an Käuferinnen. Ende 2014 wurde dann der unrasierte Bruder Adam Rocks in die Reihen der Lifestyle-Kleinstwagen-Familie aufgenommen, um auch der männlichen Käuferschaft einen ersten Anreiz auf den Stadtflitzer bieten zu können. Jetzt schieben die Rüsselsheimer einen Power-Zwerg nach. Der Adam S soll "sportlich", "spaßig" und "schnell" sein. Ein Auto, um die Männerquote weiter nach oben zu treiben. Aber hält der Opel, was er verspricht? Abfahrt! P

rägnanter Klang bei gesteigerter Leistung

Unter der Motorhaube des nur 3,70 Meter kurzen Kleinstwagens nimmt der bereits aus dem normalen Adam bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner mit nochmals erhöhtem Ladedruck sowie geänderter Ladeluftkühlung Platz. Die Neuerungen lassen das Aggregat nicht nur prägnanter klingen, sondern steigern die Leistung auf 150 PS und die maximale Kraft auf 220 Newtonmeter Drehmoment. Eigentlich ein Garant für ebenso gute und gesteigerte Fahrleistungen. Auf dem Papier stehen aber 8,5 Sekunden von null auf Tempo 100 mit einem nur 1,1 Tonnen leichten Fahrzeug. Das macht zwar auch schon Spaß, aber ein Fiat Abarth 500 mit nur 135 PS und 206 Newtonmeter kann das besser: Bei dem Italiener vergehen 7,9 Sekunden für den Standard-Sprint.

Präzises und kurzes Sechsgang-Getriebe
Im Gegensatz zum Fünfgang-Skorpion-Fiat wurde an den Motor des Adam S ein Sechsgang-Getriebe geflanscht. Die Fahrstufen der Schaltbox lassen sich äußerst präzise durchschalten, die Anschlüsse passen perfekt und die verkürzten Schaltwege verkürzen auch die Gangwechsel. Mittlerweile richtig ungewohnt ist, dass der sechste Gang nicht auf "Eco" getrimmt ist, sondern tatsächlich die Fahrstufe ist, in der man auch die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h erreichen kann. Aber ist das sparsam? Laut Datenblatt ist es das: 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Die Testfahrt ergab aber rund 7,6 Liter, die wohl näher an der Realität liegen dürften.

Abkömmling eines Rallye-Adam
Auch Fahrwerk und Lenkung wurden auf sportliche Vorlieben ausgelegt. Das Fahrwerk zählt sicherlich zu den härteren Federkomfort-Vertretern und ist nicht gerade für lange Reisen auf schlechten Straßen ausgelegt. Auf gut ausgebauten Verkehrswegen reicht der Restkomfort aber völlig aus, um einem drohenden Bandscheibenvorfall vorzubeugen. Man merkt schnell, dass dem Adam S flotte Kurvenfahrten liegen und er in abgeschwächter Form auf dem Rallye-Adam R2 basiert, der seit 2014 im Rennsport-Einsatz ist: Untersteuern? Fehlanzeige! Lenkung? Genau und direkt! Bremsen? 308 Millimeter vorne und 264 Millimeter hinten, die mehr als ordentlich verzögern! Seitenhalt? Optionale Recaro-Sportsitze! Viele Pluspunkte, die für den kleinen Kurvenräuber sprechen, wäre da nicht das ESP, das immer wieder beherzt in den Fahrspaß eingreift. Aber: Es lässt sich tatsächlich ausschalten!

Optisch im Sportler-Dress
Aus dem stylischen Stadtwagen ist zumindest technisch ein konkurrenzfähiger Landstraßenrenner und Kurvenkratzer im Kleinwagensegment geworden. Optisch ist es aber gar nicht so leicht, dem runden und bunten Winzling das auszutreiben, was das weibliche Geschlecht schätzt. Opel verbaut eine neue Frontlippe, verbreiterte Seitenschweller, optionale 18-Zöller samt roter Bremssättel, eine Heckschürze mit Chromendrohr sowie einen auffälligen Heckspoiler an der Dachkante, um das süße Aussehen zu verbannen. Im Innenraum versprühen serienmäßige Edelstahlpedale und ein Lederlenkrad sportliches Flair. Ebenfalls serienmäßig auf der Komfort-Seite des Adam S ist die Klimaautomatik.

Das kostet das neue Sport-Modell
Mindestens 18.690 Euro möchte Opel für die neue Adam-Spitze haben. Das klingt erst einmal nach einer Menge Geld für ein so kleines Auto. Gemessen an der Konkurrenz (ein Fiat Abarth 500 kostet mindestens 18.190 Euro) ist der Preis aber durchaus vertretbar. Bestellt werden kann ab sofort.

Fazit

Der Adam S ist kein normaler Opel mehr, aber auch noch kein OPC-Performance-Modell (das es vom Adam wohl nie geben wird). Mit dem verbauten 1,4-Liter-Turbo, 150 PS sowie 220 Newtonmeter Drehmoment ist der Adam S zwar flott unterwegs, übermotorisiert ist er damit aber nicht. Die präzise Sechsgang-Schaltung und das gut abgestimmte Fahrwerk passen perfekt in den jungen Kleinwagen und lassen sich beinahe als erwachsen bezeichnen. Ob dagegen die neue sportliche Optik reicht, um aus dem Lifestyle-Frauenhelden einen Landstraßenflitzer für die männliche Kundschaft zu machen, sei dahingestellt, interessanter geworden für die junge Männerwelt ist er sicherlich. + präzises Fahrwerk, direkte Lenkung, gute Ganganschlüsse, Recaro-Schalensitze, prägnanter Motorsound - die Frauenheld-Optik will nicht wirklich weichen, schwacher Beschleunigungswert für die verbaute Leistung und Kraft

Testwertung

4,5/5

Opel Adam S im Fahrbericht: 150 PS im Adam - nicht nur für Eva
auto-motor-und-sport

Opel Adam S im Fahrbericht: 150 PS im Adam - nicht nur für Eva

GM-Chefin Marry Barra lobte die deutsche Tochter jüngst mit den Worten: "Die Marke Opel ist wieder auferstanden und hat ein großartige Zukunft." Gründe für die Anerkennung finden sich vor allem in den aktuellen Verkaufszahlen der Rüsselsheimer. Nach langer Talfahrt geht es endlich wieder Berg auf. Zu den dafür verantwortlichen Modellen zählt eindeutig auch der knuffige Opel Adam, der in Eisenach vom Band rollen. 2013 eingeführt, verkaufte sich der kleine Flitzer europaweit bereits über 125.000 Mal. Kein Vergleich zu Mini - BMW verkaufte von dem Kult-Kleinwagen allein 2014 gut 300.000 Stück, hat aber inzwischen auch eine ganze Modell-Familie zusammen. Die soll es beim Adam auch geben. Ab Februar ist das jüngste Mitglied zu haben. Es hört auf den Namen Opel Adam S. Richtig gelesen, am Ende steht ein S und nicht OPC. Schließlich habe der schnellste Adam doch nur 150PS und 220Nm Drehmoment und damit je 60 weniger als die letzte Version des Corsa OPC.

Opel Adam S hängt gierig am Gas
Dem Fahrspaß tut das keinen Abbruch: Spätestens auf dem Weg über die bergigen Landstraßen rund um Lissabon wird auch dem letzten Skeptiker klar, "S" reicht dem Adam. Der kräftige 1,4 Liter Turbo hängt gierig grummelnd am Gas und lässt den Opel Adam S problemlos durch die bergige Landschaft fegen. Das präzise und kurz gestufte Sechsganggetriebe passt gut dazu. Damit soll der Adam S den Standartsprint von 0 auf 100km/h in 8,5 Sekunden erledigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210km/h. Fahrleistung kostet: Mit einem kombinierten Verbrauch von 5,9 Liter Super ist der Adam kein Sparfuchs. Den Beinamen S verdient sich der sportliche Adam aber nicht nur durch Motor und Getriebe. Auch darüber hinaus haben die Opel Ingenieure an der Sportlichkeit gefeilt. So kommt der Opel Adam S mit Performance-Sportfahrwerk mit strafferen Federelementen, einer steiferen Hinterachse und einer präziseren Lenkung.

Auffällig ist der große Spoiler am Heck
Ganz ohne OPC wollten man ihn aber wohl doch nicht auf die Straße schicken und gönnte dem Opel Adam S vorn die Bremsen aus dem Corsa OPC mit 308 Millimeter großen, innenbelüfteten Scheiben mit schicken roten Bremssätteln. Die auffälligste Neuerung ist aber zweifelsfrei der große Flügel am Heck des kleinen Adam. Er sorgt für mehr Abtrieb an der Hinterachse und ermöglicht dem Adam S so auch in schnellen Kurven ausreichend Grip. Serienmäßig steht der Opel Adam S auf 17 Zöllern, aber selbst mit den getesteten 18 Zoll Rädern für 650 Euro extra hat der Adam S noch ausreichend Komfortreserven, um holprige Straßen glatt zu bügeln. Komfortabel sind auch die Recaro-Sportsitze. Sie bieten hervorragenden Seitenhalt und sind für 1.300 Euro in Stoff-Kunstleder-Kombination oder für 2.000 Euro in schwarzem Leder inklusive Sitz- und Lenkradheizung zu haben. Darüber hinaus bietet der Adam noch einiges an weiteren Optionen. Die wesentlichen wie Klimaautomatik, Tempomat, Tagfahrlicht und CD-Radio mit Bluetooth sind aber Serie, sodass der Basispreis von 18.690 beim Kauf nicht zwangsläufig in weite Ferne rückt.

Testwertung

4,0/5

Fahrbericht: Opel Adam S - Der Adam für Adam
Autoplenum

Fahrbericht: Opel Adam S - Der Adam für Adam

Gute Mädchen kommen in den Himmel - böse Mädels fahren Opel Adam S. Nur die bösen Mädels? Nein - mit dem S hat Opel endlich auch einen Adam im Programm, der männerkompatibel ist.

Machen wir uns nichts vor: Bisher ging der Opel Adam ganz gezielt unter der weiblichen Hälfte der Autowelt auf Kund(inn)en-Fang. Politisch korrekt oder nicht - die Marketingprofis in Rüsselsheim haben die Reizsignale des kleinen Kugelblitzes konsequent auf die weibliche Sensorik ausgerichtet: Klein, rund, kunterbunt - süß eben. Und eine Ausstattungslinie mit dem Namen "Glam" - also bitte. Spätestens der Auftritt als Sponsor von "Germany\\\'s next Topmodel" sollte dann alles klar gemacht haben. Entsprechend sind es vor allem - meist junge - Frauen, die sich mit dem kleinen Charmebolzen einlassen: Rund 70 Prozent der bislang verkauften 120.000 Opel Adam gingen an Käuferinnen. Höchste Zeit also für die Männerquote. Höchste Zeit für den Adam S.

Denn der Adam S ist schon optisch auf Testosteron - so weit das bei einem Kleinwagen geht. Er hat eine andere Frontschürze mit Spoilerlippe, deutlich stärker ausgeprägte Seitenschweller und Heckstoßfänger, aus denen ein verchromtes Endrohr hervor lugt. Dominiert wird das Heck von einem prächtigen Spoiler am Dachabschluss - ein Schelm, wer böses damit assoziiert. Auch sonst hat Opel dem Adam S ein paar weitere knackige Akzente gegönnt. Durch die optional montierten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen etwa leuchten die rotlackierten Sättel der OPC-Bremsen hervor. Die Bremsscheiben kommen vorne auf einen Durchmesser von 308 mm, hinten sind es 264 mm.

Die sportliche Linie setzt sich innen und unter dem Blech fort. So brettert der Adam S auf einem eigens für ihn entwickelten Sportfahrwerk vergleichsweise robust über die Piste und agil um die Kehren. Erstaunlich, wie komfortabel man damit dennoch selbst auf sehr schlechten Straßen unterwegs ist. Die Lenkung ist schärfer und direkter eingestellt. Und in das handgeschaltete Getriebe lassen sich die sechs Gänge durchaus knackig reinhauen. Die Übersetzungen sind auf sportliches Beschleunigen ausgelegt - selbst der sechste Gang macht nicht auf Schongang. Dazu passen die Sportpedale und die gegen 1.300 Euro Aufpreis lieferbaren Sportsitze von Recaro. Ansonsten: Platzangebot, Kofferraum, Ablagen, Übersichtlichkeit - alles so, wie bei seinen zahmen Brüderchen. Ausnahme: Das "S"-Logo taucht innen immer wieder auf.

Klar, dass unter der Fronthaube nur der stärkste Motor grummelt, den Opel für den in Eisenach gebauten Adam auf Lager hat. Der 1,4-Liter Turbo-Benziner, der durchaus giftig klingt, liefert unter anderem, dank erhöhtem Ladedruck 110 kW/150 PS und ein maximales Drehmoment von 220 Nm, das zwischen 2.750 und 4.500 Touren anliegt und auf die Vorderräder wirkt. Das reicht bei dem gerade mal 3,70 Meter langen und rund 1,1 Tonnen schweren Sportler für einen Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in 8,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Nicht schlecht - aber auch in dieser Liga noch nicht reif für die Pole Position. Fiat etwa lässt seinen in etwa gleich starken, aber deutlich leichteren Abarth 595 in 7,1 Sekunden auf Tempo 100 stürmen, der Citroen DS3 THP braucht 7.3 Sekunden und der Ford Fiesta ST schafft es gar in nur 6,9 Sekunden. Offiziell begnügt sich der Adam S mit einem Verbrauch von 5,9 Liter Super - das entspricht einem CO2-Ausstoß von 139 g/km, und damit genau so viel wie beim VW Golf GTI. Aber wie meistens: Wer damit zurande kommt, der ist ohnehin mit dem rund 7.000 Euro billigeren Einstiegsmodell deutlich besser bedient und schont seine Nerven.

Opel lässt sich das Topmodell des Adam gut bezahlen: Der S kostet ab 18.690 Euro - und liegt dabei noch durchaus preiswert in der Gruppe der Power-Zwerge. Allerdings lässt sich auch der Adam S mit unzähligen Ausstattungsvarianten, viel Zubehör und Zusatz-Euros individualisieren. Also Jungs: Schnappt Euch den Opel Adam S - bevor es die Mädels tun.

Testwertung

3,5/5

Fahrbericht Opel Adam Rocks 1.0 DI Turbo: Lifestyler mit Crossover-Optik
auto-motor-und-sport

Fahrbericht Opel Adam Rocks 1.0 DI Turbo: Lifestyler mit Crossover-Optik

Neben vielen Auszeichnungen, wie bei den automotorundsport-Leserwahlen "Best Cars" und "Autonis", schmückt sich Opels kesser Kleiner auch gern mit bunten Lacken, Polstern und Dekoren bis hin zum Racing- oder Paisley-Design. Eine weitere Individualisierung bietet jetzt die neue Topversion Rocks, die 2013 als Studie debütierte und den 3,75 Meter kurzen Adam mit schwarzen Stoßfängern, Schwellern und Radhausverbreiterungen optisch auf Crossover trimmt. Passend dazu gibt es einen Unterfahrschutz, 17-Zoll-Alufelgen und 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit, doch die 1.450 Euro Aufpreis für den Opel Adam Rocks gegenüber der Slam-Variante rechtfertigt vor allem das serienmäßige Faltdach.

Opel Adam Rocks mit Sechsganggetriebe
Die dreilagige Stoffhülle verursacht geschlossen kaum Windgeräusche, lässt sich bei jedem Tempo in fünf Sekunden elektrisch öffnen und viel Licht, aber wenig Zugluft hinein – eine echte Bereicherung, die man den anderen Modellen nicht vorenthalten sollte. Ähnlich erfreulich ist die erste Begegnung mit dem neuen Einliter-Dreizylinder im Opel Adam Rocks, der sich dank Ausgleichswelle akustisch kaum noch als solcher zu erkennen gibt. Neben dem kultivierten, vibrationsarmen Lauf beeindrucken beim 115PS starken Turbo-Direkteinspritzer speziell die Drehfreude und die spontane, gleichmäßige Gasannahme von unten heraus. In Verbindung mit dem ebenfalls neuen, leicht und exakt schaltbaren Sechsganggetriebe, dem agilen, nur auf Querfugen stößigen Fahrwerk und der präzisen Elektrolenkung fährt sich der Opel Adam Rocks nun so beschwingt und flott, wie er aussieht. Das dürfte auch für die schwächere Ausführung mit 90PS gelten, die das gleiche Drehmoment (170Nm ab 1.800/min) bietet und ebenfalls die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, aber mit 4,5 l/100 km 0,6 Liter sparsamer ist. Mit einem Verbrauchsrekord des Opel Adam Rocks können sich die Rüsselsheimer allerdings nicht schmücken: Der vergleichbare Ecoboost-Dreizylinder von Ford schluckt noch etwas weniger.

Testwertung

3,5/5

Opel ADAM – alles außer langweilig
redaktion

Opel ADAM – alles außer langweilig

Der Opel Adam ist ein echter Hingucker, den es in etwa 30.000 Varianten gibt. Er startet bei 11.500 Euro. In der Serienausstattung bekommt man beim Adam viel geboten: alle möglichen Airbags, ABS, EBS (elektronische Bremskraftverteilung) und ESP.



Die Variationsmöglichkeiten in der Ausstattung sind gigantisch,  sodass man als Kunde erst einmal ratlos ist. Alle Wagen sehen unheimlich flott aus. Und in echt fühlt sich alles gut an, da ist nichts billig: angefangen von der Haptik im Armaturenbereich bis hin zu den Sitzen im Fond. Dekor-Elemente, die man auf den Außenspiegeln findet, setzen sich im Inneren fort. Vom Armaturenbrett fließen sie in den Türbereich über.

Der Innenraum bietet eine Menge von Ablagemöglichkeiten, zudem gibt es einen City-Modus als Rangierhilfe und in der ecoFlex Motorisierung kommt ein Start-Stop-System hinzu.

Adam im Alltag
170 Liter Gepäckraumvolumen sind nicht der Hit. Wenn die Sitze umgeklappt werden, können immerhin 484 Liter verstaut werden. Wenn allerdings bis unters Dach gestaut wird, gehen sogar 663 Liter in den kleinen Transporter. Ansonsten passen hinten drei Kisten Wasser rein.

Der kleine Opel ADAM ist also gar nicht so klein und sogar sehr edel. Teilleder mit Sitz- und Lenkradheizung bringt richtiges "Luxus-Ambiente" ins Autoleben. Der Aktionsradius von etwa 450 Kilometer ist  für einen City-Flitzer OK. 

Der Adam verbindet Radio, Digital-Radio, Telefon, Musik via IPad, Iphone und Navigation über den 7,5-Zoll-Bildschirm zu einer Kommando-Zentrale. Opel nennt das Infotainment-System IntelliLink. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein Smartphone mit dem Betriebssystem iOS oder Android hat.



Das Telefon wird, wie gewöhnlich, via Bluetooth verbunden, das Navigationssystem per USB-Kabel. Opel ließ für die Smartphones spezielle Apps entwickeln, welche aus dem jeweiligen App-Shop nicht unentgeltlich heruntergeladen werden können. Die Vollversion kostet je nach Smartphone zwischen 40 bis 50 Euro.

Adam im Fahrbericht
87 PS sind mittlerweile nichts Besonderes, aber sie reichen, um den City-Flitzer in 12,5 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Die vorgegeben 176 km/h hat er mit 180 (gem. Tacho) locker geschafft.

Das 5-Gang Getriebe mit Start-Stop-System schlägt sich gut in der Stadt. Aber gerade auf langen Strecken würde man den 6. Gang gerne benutzen, denn ab etwa 120 km/h wird der 4-Zylinder etwas laut. Für die Minimal-Runde hat der Adam 5,1 l/100 km benötigt. Wenn man sparsam unterwegs ist, kommt man mit etwa 6 Litern gut über die Runden.

Kraftstoffverbrauch
Vor allem dann, wenn höhere Geschwindigkeiten gefahren werden, nimmt der Kleine sich einen guten Schluck aus der Pulle. Auf der Landstraße und im Kurzstreckenbetrieb sind 6,2 l/100 km aber in Ordnung.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum
Vergleichsrunde
 55  7,2  5,7 
Super-Spar  14  63  5,1
Landstraße, sparsam  82  68   5,2
Landstraße normal  58  59  5,9
BAB sparsam  96  99   5,5 
BAB normal  191  102  6,2
BAB schnell  45  123  7,5
Land-/Stadtkurzstrecke  157  44  6,3

Gesamtkraftstoffverbrauch nach 1.810 km, Schnitt: 83 km/h, 5,7 l/100 km.

Fazit
Der Opel Adam ist ein richtig gutes Auto geworden. Er punktet vor allem mit dem Anderssein dank den pfiffigen Farbkombinationen und zusätzlichen Design-Elementen. Mit seinen 30.000 Varianten wird er sicherlich seine Käufer finden, die einfach keine Lust auf langweilige Autos haben.

Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull 

Opel Adam Rocks: Test, technische Daten, Preise
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Rock around the Marketing-Strategie

Riga (Lettland), 5. September 2014 - Opel ist derzeit so trendy, dass es fast schon weh tut. Schuld daran ist der Adam, der in zahllosen obercoolen Farbkombinationen durch stylische Großstädte, Graffiti-geschwängerte Lagerhallen oder "Germanys-Next-Topmodel"-Sendungen hüpft. Der Erfolg gibt Opel Recht. Der Adam hat im hart umkämpften A-Segment über 10 Prozent Marktanteil erobert. Zudem fuhren mehr als 50 Prozent der Adam-Kunden davor eine andere Marke. Da jubelt nicht nur die Marketing-Abteilung. Wer dachte, die hippe Urbanität des kleinen Rüsselsheimers wäre nicht mehr zu steigern, der wird nun aber eines Besseren belehrt: Sagen Sie Hallo zum neuen Adam Rocks. Noch mehr Individualität Der Adam Rocks füllt eine Nische in der ziemlich nischigen Abteilung der modischen Premium-Stadtflitzer. Laut Opel ist der Rocks ein dreitüriger urbaner Mini-Crossover mit Open-Air-Feeling. Wie Sie sich vorstellen können, ist er in diesem Segment - zumindest derzeit - ohne Konkurrenz. Es gibt jetzt noch mehr Farben, Farbkombinationen, Felgenfarben, Innenraumfarben, Innenspiegelfarben, Sitzfarben, Lenkradfarben und sogar Farben für den Schlüssel. Um das irre Spektrum an Individualität zu demonstrieren, jagte Opel bei der Launch-Fahrveranstaltung gleich 40 Adam Rocks durchs lettische Riga, von denen keiner aussah wie der andere. Lassen wir das ganze Marketing-Gedöns weg (Opel spricht von der unrasierten, männlich-muskulösen Version des Adam) und konzentrieren uns auf die harten Fakten, stellen wir jedoch schnell fest, dass es sich hier im Prinzip um einen ganz normalen Kleinwagen handelt, dem man jede Menge Plastik an die Schürzen und Kotflügel geklebt hat. Außerdem liegt er 15 Millimeter höher. Das nimmt zumindest leichten Feldwegen den Schrecken. Einen Allradantrieb sucht man indes vergebens. Der Offroad-Park des Adam Rocks ist dann doch eher die Stadt. Und wie fährt er nun, der Rocks?Beim Fahrverhalten gibt es nicht viel, was den Adam Rocks von anderen Autos seiner Klasse unterscheidet. Er fährt nicht sonderlich spektakulär, macht aber in nahezu allen Belangen eine sehr ordentliche und erwachsene Figur. Abgesehen von der leichten Höherlegung hat Opel auch die Federn, Dämpfer und Stabilisatoren neu (und angeblich weicher) ausgerichtet. Dem Handling hat das nicht geschadet. Die etwas kerniger ausgelegte Lenkung (laut Opel war das ein Wunsch vieler Adam-Kunden) könnte zwar noch immer etwas mehr Gefühl vermitteln, aber der Rocks geht gerne in die Kurve und hat mehr als genug Grip, was auch der etwas breiteren Spur zuzuschreiben ist. Leider zeigte sich unser Testwagen auf den größtenteils schlechten Straßen der lettischen Hauptstadt bei kurzen Stößen von seiner ganz und gar unbarmherzigen Seite. Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster oder Trambahngleise gehen direkt ins Mark. Die extrem schicken 18-Zöller sind daher wohl nicht unbedingt erste Wahl. Ob der Rocks mit den serienmäßigen 17-Zöllern geschmeidiger federt, konnten wir leider nicht ausprobieren.

Neuer Dreizylinder ist die Ruhe selbst Besonders gespannt waren wir auf den neuen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo. Über 200 Ingenieure tüftelten mehr als dreieinhalb Jahre an dem Aggregat, das im Rocks seine Premiere feiert. Auch im neuen Corsa wird der kleine Turbo in Kürze zum Zuge kommen. In seiner stärksten Form leistet der Motor 115 PS und 170 Newtonmeter. Im Adam Rocks kombiniert er eine Null-auf-100-km/h-Zeit von unter zehn Sekunden mit einem Normverbrauch von 5,1 Liter. Das klingt mehr als vernünftig. Bei weitem beeindruckender sind aber die Manieren dieser drei nagelneuen Töpfe. Der Antrieb ist in allen Lagen samtweich und flüsterleise. Nimmt man ihn etwas härter ran, gibt es das typisch zornige und etwas aufmüpfige Dreizylinder-Grummeln, aber auch das passiert eher gedämpft und durchaus wohlklingend. Die Gasannahme könnte etwas knackiger sein, aber bereits unter 2.000 Touren gibt es jede Menge Drehmoment und entsprechend unterfütterten Vortrieb. Das neue und exakt zu bedienende Sechsgang-Getriebe ist beim Topmodell ziemlich kurz übersetzt, die Leistungsentfaltung wirkt dennoch sehr harmonisch, gleichmäßig und gut nutzbar. Verglichen mit Fords EcoBoost-Dreizylinder fehlt es ein wenig an Drehfreude im letzten Drittel, allerdings dürfte das die meisten Fahrer nicht wirklich interessieren. Es ist schließlich anzunehmen, dass man einen Adam Rocks auf einer Renn- oder Alpenpass-Strecke eher weniger bis gar nicht zu Gesicht bekommt (zumindest hoffen wir das). Teurer Trend Alles in allem fährt der Adam Rocks also weit weniger polarisierend, als er aussieht. Diskutieren darf man dafür über den Innenraum. Des Rocks Kanzel ist zwar sehr sauber, hochwertig und verblüffend modisch verarbeitet, außerdem läuft die ganze Konnektivitäts-Geschichte mit Navi-App und Konsorten erstaunlich geschmeidig, aber selbst für einen 3,75 Meter-Winzling geht es hier verflixt eng zu. Das gilt auch für die arg kleinen Vordersitze. Am Ende des Tages kommt es also wie so oft auf den persönlichen Geschmack an. Der neue Dreizylinder-Turbo kriegt von uns ein klares Ja, beim Rocks selbst würden wir auf jeden Fall empfehlen, den Rechenschieber aus dem Keller zu holen. Die Einstiegsvariante mit 70 PS kostet nämlich mindestens 15.990 Euro. Das sind 4.240 Euro mehr als beim normalen Adam - für ein Auto, dass nicht wirklich mehr kann. Mit dem 115 PS starken Einliter-Turbo-Benziner an Bord kommt der Rocks etwas besser weg. 18.790 Euro stehen hier den 16.450 Euro des Standard-Adam gegenüber. Zum Vergleich: Der Mini One mit 102-PS-Dreizylinder-Turbo liegt im besten Fall bei 17.450 Euro, der 120 PS starke Citroen DS3 kostet mindestens 18.690 Euro.

Fazit

Wenn Sie - so würde es wohl die Opel-Marketingabteilung ausdrücken - ein postmoderner urbaner Trendsetter mit Hang zur Konnektivität sind und sich mit der Wanderschuh-Optik dieses City-Flitzers anfreunden können, werden Sie den Rocks vermutlich lieben. Besonders wenn der neue 1,0-Liter-Turbomotor unter der Haube säuselt. Allerdings hebt sich der Rocks mit seinen Fähigkeiten nicht substantiell vom normalen Adam ab. Beim Preis allerdings schon. + kernige Optik, modisches Interieur, sehr geschliffener Dreizylinder, sehr individuell - ziemlich hart gefedert, kaum anders aber viel teurer als der normale Adam

Testwertung

3,5/5

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