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VW Sharan 2010

Er war 600.000 Sharan lang das Darling der Familie. Nun bestellt sich Mehrfachpapa die dritte Generation des Wolfsburger Vans, die wieder mit reichlich Plätzen und Platz auftrumpft.
Das konsequente Onebox-Design der ersten Generation ist passé, da sich der neue Sharan an der Karosserielinie des kompakteren Touran orientiert. Das ist vielleicht schade, aber nur solange, bis im alten Modell der Sohn beim stürmischen Aussteigen in einer engen Parklücke die erste Beule in der hinteren Tür produziert. Im Neuen gelingt ihm das nämlich nicht. Der Grund: die neuen Schiebetüren im Fond.
Das war´s natürlich noch nicht. Der auf dem Genfer Autosalon im März präsentierte Sharan 2010 wurde in allen Bereichen grundlegend verbessert: Jede Schraube, jedes Ex- und Interieur-Teil wurde erneuert. Trotzdem finden sich auch einige alte Bekannte unter der nicht mehr so fließenden, dafür aber besseren Zugang zum Aggregat verheißenden Motorhaube. So kommt im größten VW Van – mutig aufgrund des Gewichts, aber trotzdem mit sehr guten Chancen auf Erfolg – der überzeugende kleine 1.4 TSI zum Einsatz. Der leistet 150 PS und soll sich im Normverbrauch mit 7,2 l/100 km zufrieden geben. Weit vorsichtiger geht der wegen seiner Durchzugskraft und Verbrauchsgünstigkeit noch idealere 2.0 TDI (140 PS) mit dem immer teurer werdenden Tankinhalt um: 5,5 l/100 km im Schnitt. Im Laufe des Jahres folgen noch der TDI mit 170 und der TSI mit 200 PS, Als einzigen Van seiner Klasse wird es den Sharan auch in Zukunft wieder mit Allradantrieb geben: als 2.0 TDI 4Motion mit 140 PS. Der kommt allerdings erst im Jahr 2011.
Die Sharan-Idealbesatzung heißt auch in Zukunft: Familie. Deshalb gibt es ihn auch weiterhin wahlweise als 5-, 6- oder 7-Sitzer mit üppigem Kofferraum (bis zu 2.430 Liter Ladevolumen). Die halbautomatische Klimaanlage („Climatic"), sieben Airbags inklusive Knieairbag, ESP, die Radio-CD-Kombi und das neue Sitzkonzept EasyFold sind im Basismodell Trendline Serie, in der Comfortline und Highline kommt noch einiges hinzu, was sich mit großem Panorama-Schiebedach, 3-Zonen-Klima, DSG (bei allen Motoren: + 2.000 Euro) oder dem erstmals im Sharan angebotenen adaptiven DCC-Fahrwerk noch toppen lässt.
„Die Fahreigenschaften erreichen das Dynamik- und Komfort-Niveau des Passat“, frohlockt VW. In der Praxis wird man den höheren Aufbau jedoch bemerken. Spätestens, wenn eine kräftige Böe zum Seitenangriff ansetzt. Trotzdem, der familienfreundlichste Fakt ist und bleibt: Der Grundpreis für den Sharan 1.4 TSI (28.875 Euro) liegt 2.500 Euro unter dem des Vormodells. Der Sharan Trendline 2.0 TDI steht mit 30.950 Euro in der Preisliste. Exakt 1.900 € weniger als zuvor. Das sind gute Voraussetzungen für den erneuten Markterfolg – beschlossene Sache: Zu den 600.000 Sharan kommen in Zukunft noch einige hinzu. (le)