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NISSAN Pixo 2009

Japanische Wertarbeit, vier Türen und knapp 3,60 Meter Auto für minimale 5.500 €? Fast, aber nicht ohne Einschränkungen. Erstens, ohne das Abziehen der Abwrackprämie steht der neue Nissan Pixo mit einem Basispreis von 7.990 € in der Preisliste. Zweitens, gebaut wird er nicht in Japan sondern in Indien, wo er bei Maruti-Suzuki zusammen mit dem baugleichen Suzuki Alto vom Band läuft.
Mit dem Pixo, in der Modellhierarchie unterhalb des 17 cm längeren Micra platziert, erweitert Nissan seine Modellpalette in Richtung günstigen Einstieg im A-Segment. Das ist momentan besonders populär. Und so passt es gut ins Geschäft, dass der neue Kleinwagen schon am 20. Juni bei den Händlern steht.
Er ist nicht nur ein günstiges, sondern das günstigere Angebot: Mit seinem Einstiegspreis liegt er rund 1.000 € unter dem des Suzuki Alto (8.900 €). Große Unterscheidungen im Design sind damit nicht drin. Zum Nissan machen den konservativ gezeichneten Pixo nur einige Designänderungen am Kühlergrill, an den Scheinwerfern und an den Front- und Heckstoßfängern. Drinnen bekommt er andere Sitzbezüge. Und die 14-Zoll-Räder haben ein eigenständiges Design - Punkt.
„Pure Drive“ an der Heckklappe steht, was man angesichts der recht puren Sicherheitsausstattung vermuten könnte (vier Airbags und ABS; optional ESP und zwei weitere Bags), jedoch nicht für die automobile Armut der Fortbewegung, sondern für eines der zahlreichen von Herstellern selbst kreierten Ökosiegel.
Weniger als 120 g/km CO2 - das klingt nach Motorschonkost. Und so ist es auch: Ein 1.0 Liter-Dreizylinder mit 68 PS, der den Pixo zwar nicht zur Rakete macht (14 s bis 100 km/h, 155 km/h Spitze), aber (auch wegen des geringen Gewichts: nur 855 kg) dafür sorgt, dass der Nissan schon heute mit 103 g/km CO2 Euro 5 erfüllt. Und wenig verbraucht: 4,4 Liter Super auf 100 Kilometer (Werksangabe). Das ist etwa soviel, wie ein zweisitziger Smart auf der Rolle schluckt. Der hat ein Wendekreis von 8,75 m. Der fast 90 cm längere Pixo schafft neun Meter – klasse.
Im Cockpit gibt es das, was zum Fahren notwendig ist. Ein einziges Rundinstrument für Tempo, Kilometeranzeige und Benzinvorrat. Die Außenspiegel müssen manuell justiert werden. Aber schon das Basismodell Visia hat eine Servolenkung. Der Kofferraum macht nicht viel her (129 - 775 l), aber die Isofix-Kindersitzbefestigungen und ein einfaches Audiosystem gehören zum Serientrimm. Das im Acenta (schon 9190 € teuer) dann Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorn und hinten sowie eine in der Mitte geteilte Rücksitzlehne beinhaltet. Die manuelle Klimaanlage kostet extra, die vierstufige Wandlerautomatik auch. Trotzdem sind die 5.500 € kein leeres Versprechen – altes Auto verschrottet, neues als Schnäppchen – danke Frau Merkel. -le-