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MAZDA 3 2009

Amerika liebt das Stufen-, Europa das Schrägheck. Deshalb präsentierte Mazda nach fünf Jahren und 1,8 Millionen Einheiten des Vormodells Ende 2008 den neuen 3 Fünftürer in Bologna und im Januar den Viertürer in Detroit.

Hohe Fahrdynamik, fahrspaßorientiertes Gesamtkonzept, herausragende Umwelteigenschaften und hohes Sicherheitsniveau. Die volle Marketingbreitseite wird kurz vor dem Marktstart abgefeuert, aber beim Lesen des Datenblatts kommt schon faktischere Freude auf: Der neu entwickelte 2,2 Liter-Turbodiesel (150 und 185 PS), dem der 1,6 Liter-Diesel und zwei Benziner zur Seite gestellt sind (1.6 und 2.0), stemmt gehörige 360 und 400 Nm auf der Vorderachse (McPherson-Vorderradaufhängung neu, Servolenkung vom Vormodell). Der Partikelfilter und das Erfüllen von Euro 5 sind heute die Regel. Der Single-Nanotechno-Kat ist jedoch ganz neu. Der von Mazda entwickelte Katalysator (nur im MZR 2,0 Liter-Benziner) kontrolliert die Schmutzpartikel strikter als mit Nanotech möglich. Der Einsatz teurer Edelmetalle wie Platin und Palladium kann damit um 70 bis 90 % reduziert werden, ohne die Reinigungswirkung zu beeinträchtigen günstiger für den Hersteller, günstiger für den Kunden, günstiger für die Umwelt.
Trotz gewachsener Abmessungen (Länge Stufenheck: 4,58 m, Schrägheck: 4,46) und zusätzlicher Ausstattung ist der Mazda 3 bis zu 15 kg leichter als das Vormodell. Der Anteil hochfester Stähle wuchs um 17 %, die Fahr- und Windgeräusche wurden reduziert (- 6 bis 11 %) und die Spaltmaße ebenso. Das weiche holzgemaserte Oberflächenmaterial der Armaturentafel und das neue Multi-Info-Display sind ganz neu. Die Armlehne ist nun verschiebbar und der Schalthebel näher an der Schalthand platziert. Das neue interaktive Beleuchtungskonzept mit Begrüßungs-Funktion ist dabei so japanisch wie die Erkenntnis, dass der Rest der Welt oft größer ausfällt als in Fernost. Resultat dieser Einsicht: 20 mm mehr Sitzbreite, 35 mm längere Rückenlehnen und neue Sportsitze mit Memory-Funktion (optional). Zu den weiteren sinnvollen Extras zählen das Reifendruck-Kontrollsystem, die beheizbare Windschutzscheibe und der Spurwechsel-Assistent RMV (Rear Vehicle Monitoring System). ESP, sechs Airbags und aktive Kopfstützen gehören immer dazu. Der neue Mazda 3 ab Frühjahr (deutsche Markteinführung) zu den hoffnungsvollen Spielern in der Golf-Klasse. -le-