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Kia Picanto 1.2 85 PS (2011–2017)

 

Kia Picanto 1.2 85 PS (2011–2017)
26 Bilder

Alle Erfahrungen
Kia Picanto 1.2 (85 PS)

4,2/5

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von lexi.lind, August 2017

3,0/5

Wende ich mich den inneren Werten des Picanto und beginne mit dem Kofferraum, den ich durch eine halbwegs weit öffnende Heckklappe erreiche, bei meiner Körpergröße von 1,80 m ist hier aber mit Anstoßgefahr zu rechnen. Die Ladekante ist recht hoch, aber gut geschützt, dahinter geht es noch rund 12 cm nach unten.

Für richtige Einkaufskisten wird es hier schnell zu eng, und durch die Gepäckraumabdeckung wird es auch schon beim Rein und Raus ziemlich eng. Da ist es gut zu wissen, dass die Rücksitze einfach umzulegen sind. Schnell habe ich die Sitzfläche hoch und dann die Lehne (ebenfalls geteilt) vorgeklappt und schon steht mir eine ebene Ladefläche und ein gutes Ladevolumen zur Verfügung. Unter dem stabilen Boden finde ich ein Zusatzfach mit Unterteilungen.

Mehr Fahrzeuglänge geht zumeist auch mit mehr Platz für die Passagiere einher, im Picanto stoßen gleich große Mitfahrer hinter mir mit den Knien in die zum Glück weichen Lehnen der Vordersitze, der Kopfraum ist aber auch dann noch üppig, auch wenn die Kopfstützen schon zu kurz sind.

Völlig problemlos geht es vorne rein wie raus und auch die Platzverhältnisse sind sehr gut, ausreichend groß gestalten sich auch die Sitze, für das Haupteinsatzgebiet Stadt reicht auch der gebotene Seitenhalt. Die manuelle Sitzverstellung bis hin zur Höhenverstellung für den Fahrersitz geht in Ordnung, auch wenn die Lehne mittels Hebel statt Drehrad bedient wird, das ansonsten schicke Lederlenkrad lässt sich leider auch nur in der Höhe verstellen.

Schlussendlich kann der Kleine mit seiner Cockpit-Optik gefallen wie mit der gebotenen Verarbeitung und den gewählten Materialien, die keinesfalls Kleinwagen-Charakter haben.

Ganz schön viel Komfort, der mir da im Innenraum geboten wird, da darf dann natürlich das Fahrwerk nicht hinten an stehen, zumal ich den Picanto ja vor allem im Stadt- und Nahverkehr bewege.

Der Gesamtkomfort stimmt, die meisten Unebenheiten werden sauber weggefiltert, nur richtig grobe Schlaglöcher knallen durch und auf Kopfsteinpflaster wird er ganz schön laut - zumindest klappert nichts.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von lexi.lind, August 2017

3,0/5

Für ein Fahrzeug seiner Klasse steht der Picanto sehr selbstbewusst da. Mir fehlten zwar etwas die peppigen Farben vom Vorgänger, dass ist wohl dem Wiederverkaufswert geschuldet und auch im Innenraum ist Farbe wohl nicht gefragt. Qualität dagegen schon, finde ich die für einen Kleinstwagen ungewohnt hoch.

Und auch mit seinen Platzverhältnissen kann er mich zufrieden stellen, gerade auf den vorderen Plätzen und auch im Kofferraum. Nur mit meinem Körpermaß von 1,80 Meter ist auf der Rückbank leider nicht ausreichend Platz. In Anbetracht der sehr kompakten Abmessungen kann ich diese Tatsache jedoch verschmerzen. Der Kia Picanto ist ein Stadtflitzer durch und durch, etwas anderes möchte er auch gar nicht sein.

Und so liebe ich seine Wendigkeit, die Lenkung wirkt leider jedoch teils schwammig. Die stark ins Innere durchschlagenden Straßenschäden stoßen mir ebenfalls negativ auf.

Ein Citycar fühlt sich auf der Autobahn natürlich nicht zuhause, aber auch diese Passagen muss ich nicht gänzlich meiden. Wenn auch der Motor an Akustik deutlich an Präsenz zunimmt, geht die Agilität aber leider verloren. Was mit Sicherheit auch an der sehr komfortbetonten Automatik liegt. Dafür bin ich in der Stadt sehr entspannt unterwegs.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von lexi.lind, März 2017

5,0/5

Also, dass ich mal von einem Kleinstwagen so begeistert bin, hätte ich auch nicht gedacht. In meiner Funktion als Blogger (CARWALK – Der Autoblog) hatte ich die Möglichkeit bereits den neuen Kia Picanto (2017) zu fahren.

Was der erste Picanto im Jahre 2004 noch richtig niedlich daher kam, ist der kleine Zwerg heute absolut stylisch und cool. Gerade die neu eingeführte GT-Line hat es mir sehr angetan.

Doch die Koreaner fahren nicht nur mit einer geilen Optik vor, das Fahrwerk legt ein derart hohes Sportpotential an den Tag, dass ich nur ins Staunen gerate. Große Augen mache ich aber auch bei all den Komfortfeatures, die der Kleinste zu bieten hat, einfach Oberklasse.

Hättest Du in dieser Klasse einen sehr hochwertigen 7-Zoll-Touchscreen, eine induktive Ladestation für das Smartphone oder eine Lenkradheizung erwartet? Natürlich sind diese großartigen Features nicht immer alle serienmäßig an Bord, doch wer einen Blick in die Preisliste wirft, wird auch hier ins Staunen geraten.

Der neue Kia Picanto setzt auf eine im A-Segment unerwartet hohe Qualitätsanmutung, aber auch die optische Gestaltung schafft eine tolle Wohlfühlatmosphäre. Hier vergesse ich immer wieder in einem Kleinstwagen zu sitzen.

Und mit stolzen 28 % mehr Stauraum sichert sich Kia auch beim Kofferraum den „Best in Class“-Wert. Natürlich sollte man in einem A-Segment-Fahrzeug keinen Lademeister erwarten, doch das Ladeabteil bietet im Alltag nicht nur ausreichend Raum, es ist dank des herausnehmbaren Bodens auch noch variabel nutzbar.

Wer die Rückbank nicht für zusätzliches Gepäck in Beschlag nimmt, kann dort übrigens mit einer Körpergröße von 1,80 Metern selbst hinter gleich großen Vorderpassagieren sitzen ohne sich über in die Vorderlehne drückende Knie beschweren zu müssen.

Motor

Von 84 PS befeuert, war ich mit entsprechender Schaltarbeit selbst in den Bergpassagen richtig flott unterwegs. Ehrlich gesagt bin ich auf den im Herbst folgenden 1,0-Liter-Turbobenziner gespannt. Wird dieser mit stolzen 100 PS der stärkste Motor, der je in einem Picanto verbaut wurde. Wie hoch wird dann erst das Fahrvergnügen sein?!

Wer die Geduld nicht aufbringen möchte, ist aber bereits mit dem 1,2-Liter gut motorisiert. Schaltarbeit ist für flottes Vorankommen zwar notwendig, aber dank des guten Fünfgang-Getriebes habe ich gerne Hand angelegt. Auf der Autobahn würde ich mir aber doch einen sechsten Gang wünschen.

Und da der gebotene Fahrspaß so groß war, muss ich zugeben, den Verbrauch total aus den Augen verloren zu haben.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von wickie666, Februar 2017

5,0/5

Wir besitzen die sportliche Ausführung des kleinen Kia Picantos. Er ist optisch für einen Kleinstwagen für uns immer noch sehr ansprechend und modern. Das Preis Leistungsverhältnis ist natürlich unschlagbar. Wir haben vor einem Jahr für knapp über elftausend Euro einen Neuwagen mit einer extrem hohen Zahl an Sonderaustattungen gekauft und sind immer noch top zufrieden. Meine Frau liebt ihren Picanto und spricht immer davon wie schön es wäre bei ihrem täglichen Fahrtweg den Mercedes am Berg davonzufahren.
Was Qualität betrifft, sind wir von den verbauten Materialien im Fahrgastraum überzeugt. Die Sitze sind auch für mich (190 cm groß) noch bequem, jedoch wenn ich fahre, wird es für die Kinder hinten eng. Wenn sie grösser werden, werde ich gezwungen sein, den Sitz weiter nach vorne zu schieben. Meine Kinder sind 3 und 5 also dieses Problem kommt definitiv auf uns zu. Vor allem weil ich selber gerne mit diesem Auto fahre ;-)

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von teutebergm, Februar 2017

5,0/5

Kaum eine Marke hat in den letzten Jahren einen größeren Qualitäts- und Imagesprung hingelegt als Kia – gemeinsam mit der Konzern-Mutter Hyundai. 1993 als Billigheimer aus Fernost in Deutschland gestartet, haben sich die Koreaner zu einem ernst zu nehmenden Hersteller gemausert, dessen Autos europäischen Ansprüchen genügen wollen.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von lukasger, April 2016

4,0/5

Ich fahre meinen Kia Picanto Spirit 1.2 (3-Türer, Schaltwagen) seit Ende 2012.

Motor und Fahrverhalten:
Vor dem Kauf bin ich die 1.0-Liter-Variante probegefahren und war mehr als enttäuscht. Die Beschleunigung war unterirdisch, m.M.n. in manchen Situationen sogar ein Sicherheitsrisiko bzw. zumindest eine Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer.

Ich würde daher jedem die 1.2-Liter-Variante empfehlen.
Diese kann man schön dynamisch fahren, besonders wenn der Motor mal warm ist. Vermeiden sollte man zu niedertouriges Fahren, insb. die "Schaltempfehlungen" sind irreführend und sollten ignoriert werden. Ich war positiv überrascht, wie gut der Picanto beschleunigen kann, bspw. beim Überholen auf der Landstraße (im dritten Gang). Negativ bei der Leistung fällt jedoch die eingeschaltete Klimaanlage auf.

Der Motor läuft ruhig, insb. im Leerlauf und beim Fahren in der Stadt ist er schön leise.

Das Fahrwerk ist recht hart, lässt dadurch aber eine 'sportliche' Fahrweise zu. (Ich habe allerdings auch immer den maximalen Reifendruck drin).

Verbrauch:
Ich fahre hauptsächlich über Land und in der Stadt, hier liegt der Verbrauch zwischen 5,8 und 6,5 Litern. Die Fahrweise macht sich kaum im Verbrauch bemerkbar. Bei Autobahnfahrten liegt mein Maximalverbrauch bei 7,5 Litern, allerdings bin ich da auch permanent über 150 km/h gefahren, teilweise mit eingeschalteter Klimaanlage.

Start-Stopp (ecoDynamics) schalte ich mittlerweile immer ab, hat keinerlei Auswirkung auf den Verbrauch.

Ausstattung:
Mein Picanto verfügt über Klimaautomatik, Sitzheizung (Fahrer und Beifahrer, zwei Stufen), Nebelscheinwerfer, Start-Stopp, Berganfahrhilfe (dazu später mehr...), el. anklapp- und beheizbare Seitenspiegel und CD-Radio inkl. USB und AUX. In dieser Fahrzeugklasse absolut top, v.a. für diesen Preis (in meinem Fall ca. 11'500€, inkl. Winterreifen auf Alufelgen).

Die Lautsprecher sind ausreichend, zu viel sollte man hier jedoch nicht erwarten, vor allem auf der Autobahn geht die Musik durch Reifen- und Windgeräusche ziemlich unter.

Verarbeitung:
Mit der Verarbeitung bin ich sehr zufrieden, auch die Materialien sind für diese Preisklasse sehr gut. Besonders gefällt mir der absolut hochwertige Klang, wenn man die Türen schließt. Es klappert und scheppert nichts.

Cockpit und Platzangebot:
Das Cockpit ist schön übersichtlich und gut gestaltet.

Der Platz für Fahrer und Beifahrer ist für die Größe des Autos einwandfrei, auch auf der Rückbank lässt es sich für kurze und mittellange Strecken gut aushalten. Der Kofferraum ist okay, im Bedarfsfall lassen sich die Rücksitze schnell umklappen.

Negatives:

- Die Berganfahrhilfe ist völlig nutzlos. Sie greift nach dem Zufallsprinzip, unabhängig von der jew. Steigung. Auch durch festes Drücken der Bremse o.ä. lässt sie sich nicht beeinflussen. Nach mehrmaliger Rücksprache mit Kia ist dies 'normal'. Am steilen Berg fahre ich daher immer mit der Handbremse an.

- Nach ca. einem Jahr war bei mir das Steuergerät defekt, wurde jedoch anstandslos getauscht.

- Nach ca. drei Jahren hatte ich einen Massekurzschluss, Auto ging im Stadtverkehr plötzlich aus und nicht mehr an. Ursache war wohl ein falsch verlegter Kabelstrang (Druckstelle).

Positives:

+ Ausstattung
+ Preis/Leistung
+ Verarbeitung
+ Sehr gutes Licht (v.a. das Fernlicht)

Fazit:
Ich bin mit meinem Picanto insg. sehr zufrieden und würde ihn definitiv weiterempfehlen, allerdings ausschließlich in der 1.2-Liter-Variante.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von Anonymous, Dezember 2015

4,6/5

KIA bietet den Picanto ab 8.990 € (Aufpreis 5-Türer 450 €) an. Da ich mit Größe und Gewicht nicht dem koreanischen Standard entspreche, ist das für mich Grund genug, dem Kleinwagen näher aufs Polster zu rücken.

Ich fahre die Ausstattung Spirit in der Motorisierung 1.2 CVVT mit manuellem Getriebe.

Die wesentlichen Eckdaten der Karosse sind unter 3,60m Länge, unter 1,60m Breite, Wendekreis 9,60m. Der überschaubare Aufpreis für die zusätzlichen Türen sind es mir wert und im täglichen Bedarf reichen mir die 200ltr. Laderaum.

Die Kopf und Beinfreiheit auf den Vordersitzen sind auch für mich 194cm/100kg mehr als ausreichend. Der Fahrersitz ist zudem
höhenverstellbar. Das Lenkrad in der Höhe justierfähig, die Sitzpolster sind ausreichend groß bemessen und von der Polsterung angenehm straff.
Mir gefällt die Karosserieform. Die breite Spur und verjüngt sich nach Oben, was eine sportliche Dynamik ausstrahlt. Die knappen Überhänge vorn und hinten unterstreichen den Eindruck. Das Sports- Paket (390€) liefert ein waagerechtes rotes Signal von der Frontschürze sowie die Diffusoroptik an der Kehrseite.

Die stärkere und von mir gefahrene 1.2 ltr. Motorisierung beschränkt sich auf die Ausstattung Spirit. Diese wird per Fernbedienung geöffnet und empfängt den Fahrer mit der Escort Funktion der Scheinwerfer (zumindest bei Dunkelheit).

Die funktionale Sicherheitsausstattung ist über alle Ausstattungsvarianten standardisiert. Spirit bietet zusätzlich aktive Kopfstützen vorn und für meine Größe wichtig höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorn.

Das in meinem Fahrzeug enthaltene Komfort-Paket P2 (850€) beinhaltet die automatisierte Klimaanlage, Sitzheizung vorn sowie ein beheizbares Lenkrad und anklappbare Außenspiegel mit integrierten LED Blinkleuchten sowie EcoDynamics in Form eines Start-Stopp-Systems und einer Energieregenerations-System.

Angetrieben wird der Fronttriebler von einen 1.2 ltr. 4Zyl. mit 63kW/85 PS Leistung. Dies ist eine absolut homogen und in Verbindung mit dem leichtgängigem, manuellen 5-Gang-
Getriebe sowohl in der Stadt als auch auf längeren Etappen lobenswert.

Hin und wieder, vermutlich jedesmal in einer sehr ungünstigen Stellung der Zahnradpaarungen des Getriebes ließ sich der Rückwärtsgang nicht oder nur mit Nachdruck einlegen, obwohl die beteiligte Akustik den Schaltvorgang längs quittiert hatte. Es half an leicht abschüssiger Stelle die Bremse leicht zu lösen, um es dem Getriebe zu erleichtern.

Die Übersetzung des manuellen Getriebes bietet bei einer Motordrehzahl von 3.000min-1 eine Geschwindigkeit von 103km/h (nach GPS) was nach Fahrzeuggröße/Gewicht und Windwiderstand als optimal eingestuft wird.

Meine Verbrauchswerte (Nachtankmengen) lagen im Schnitt zwischen lobenswerten 5,79 und schnellen Autobahnetappen bei 7,45 ltr./100KM.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von nauger, Februar 2015

3,9/5

ideales Stadtauto,nicht für Langstrecken.

Lenkung zu leicht kein Geradeauslauf wie bei meiner Carina +Mazda 323.

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von Anonymous, April 2013

4,1/5

Spritzig, wendig, gutes handling. Man fühlt sich eine Klasse höher. Bin vom Chrysler 2.0 umgestiegen und muß sagen der Unterschied ist geringer als erwartet. Viele Extras die in dieser Klasse nicht üblich sind plus 7 Jahre Garantie. Das futuristische Design ist ausserordentlich gut gelungen. Fahre Dreitürer mit 4 Gang Wandlerautomatic, die braucht etwas mehr Sprit aber man erspart sich das Verschleisteil der Kupplung und genießt gediegenen Fahrkomfort.
ABS, ESP, Einpark Sensoren, Klimaautomat, beheizbares Lederlenkrad, beheitzbare Vordersitze, Lichtsensor, LED Tagfahrlicht und Bremsleuchten, Bordcomputer, Bluetooth Freisprechanlage sowie Radio mit CD Player und USB sind mit an Bord. - Was will man in dieser Preisklasse mehr?

Erfahrungsbericht Kia Picanto 1.2 (85 PS) von fahranfaengeroo, Januar 2013

4,1/5

Eine Bekannte fährt seit Sommer 2012 ihren zweiten Kia Picanto. Sie kaufte ihn als Neuwagen in der Topausstattung Spirit für 12.100 Euro inclusive der für Kia typischen 7 Jahre langen Garantie.
Der kleine Kia verwöhnt wie ein großer, und das zu einem wirklich unschlagbaren Preis. Er bietet unter anderem 15 Zoll Leichtmetallfelgen, Berganfahrhilfe, Klimaautomatik, Sitzheizung vorn sowie USB- und Auxanschluss und die ISG genannte Start Stop Automatik. ESP, ABS etc. sind da natürlich selbstverständlich. Zusätzlich bringt die extreme Garantie Vorteile in diesem Kapitel. Die hinteren Türen kosten 400 Euro Aufpreis.
Die optionalen Fondtüren sind beim Design die größten Pluspunkte im Vergleich zum Vorgänger. Denn der Dreitürer wirkt weniger gedrungen als der Fünftürer. Die Farbe "Limon Gras" hebt den Koreaner von der breiten Masse ab. Allgemein ist der Picanto nicht mehr so rund wie sein Vorgänger, setzt weniger auf durchgehend glatte Flächen. Auch am Cockpit haben die Designer lange gefeilt und sind letztendlich zu einem erfreulichen Ergebnis gekommen: Die gewählten Formen entsprechen dem mitteleuropäischen Schönheitsideal, die großen Aludekore lassen den Innenraum hell erscheinen. Ein besonderer Blickfang ist das Zwei-Speichen Lederlenkrad. Nebenbei bietet es zahlreiche Griffmöglichkeiten. Auch sonst fällt die Bedienung leicht, Radio und Klimaeinheit sind weit oben montiert und somit gut zu erreichen.
Kia hat es tatsächlich geschafft, hochwertige Materialien in einem Auto der so ziemlich untersten Preiskategorie zu verbauen. Das Lenkrad sowie der Schaltknauf sind sehr griffig und die Kunststoffe sind ordentlich aufgeschäumt. Auch die Vordersitze sind sehr bequem und bieten reichlich Seitenhalt, im Fond lässt der Komfort zu Wünschen übrig.
Kia nennt einen Verbrauch von 4,7 Litern auf 100 Kilometern. Doch diese sind nicht realisierbar. Meistens beläuft sich der Verbrauch auf knapp über sechs Liter, was für einen modernen Kleinwagen schon ziemlich happig ist. Ein sechster Gang könnte beim Sparen helfen. Das Gewicht von 930 Kilogramm geht mehr als in Ordnung, der Kraftstofftank ist mit 35 Litern zu klein bemessen.
Der 1248 Kubikzentimeter große Motor leistet 85 PS. Dieser läuft deutlich flotter als der 1.1er des Vorgängers, von 0 auf 100 beschleunigt der Picanto innerhalb von 11,4 Sekunden, bei 171 km/h ist dann Schluss und es wird laut. Auch hier könnte ein sechster Gang Abhilfe schaffen. Doch weiterhin ist das Fahrwerk sportlich straff abgestimmt und das vermittelt viel Spaß auf deutschen Landstraßen.
Der Picanto ist schon recht klein. Doch das bietet besonders in der Stadt große Vorteile. Fast jede Lücke "wächst" zum Parkplatz, in engen Gassen hat man keine Angst um die Außenspiegel. Der Kofferraum ist im Vergleich zum Vorgänger minimal gewachsen. Der Zustieg zum Fond ist schwieriger, da das mir bekannte Exemplar wie gesagt ein Dreitürer ist.
Fazit: Der Kia Picanto hat sich zu einem richtig guten Auto entwickelt. Er ist eine echte Alternative zu Polo und co. Aber besonders VW up!, Fiat Panda und Technikspender Hyundai i10 müssen sich warm anziehen.

Alle Varianten
Kia Picanto 1.2 (85 PS)

  • Leistung
    63 kW/85 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    11,4 s
  • Ehem. Neupreis ab
    12.790 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    4,7 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    D

Technische Daten Kia Picanto 1.2 (85 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMiniklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen3
Sitzplätze5
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraum2011–2015
HSN/TSN8253/ADS
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.248 ccm
Leistung (kW/PS)63 kW/85 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h11,4 s
Höchstgeschwindigkeit171 km/h
Anhängelast gebremst700 kg
Anhängelast ungebremst400 kg
Maße und Stauraum
Länge3.595 mm
Breite1.595 mm
Höhe1.480 mm
Kofferraumvolumen200 – 870 Liter
Radstand2.385 mm
Reifengröße175/50 R15 75H
Leergewicht930 kg
Maximalgewicht1.370 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.248 ccm
Leistung (kW/PS)63 kW/85 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h11,4 s
Höchstgeschwindigkeit171 km/h
Anhängelast gebremst700 kg
Anhängelast ungebremst400 kg

Umwelt und Verbrauch Kia Picanto 1.2 (85 PS)

KraftstoffartSuper
Tankinhalt35 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben4,7 l/100 km (kombiniert)
5,9 l/100 km (innerorts)
3,9 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben109 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU5
EnergieeffizienzklasseD
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 d