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Ford Ka 1.3 49 PS (1996–2008)

 

Ford Ka 1.3 49 PS (1996–2008)
22 Bilder

Alle Erfahrungen
Ford Ka 1.3 (49 PS)

3,4/5

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von Anonymous, Februar 2017

3,0/5

Ich habe den Ford Ka gebraucht für Zwei Scheine erworben, da mein altes den Geist aufgegeben hat. Es hat einige Jahre auf dem Buckel und der Innenraum ist mit blauen LEDs getunt. Dieses Auto wird von mir persönlich nur für kurze Fahrten zur Arbeit genutzt. Es ist dafür aufgrund des sehr niedrigen Preises sehr gut geeignet. Für Langstrecken würde ich einen anderen Wagen bevorzugen. Der Innenraum des Autos ist sehr begrenzt. Für einen 2 m großen Mann wäre das nichts. Für eine kleine zierliche Frau ist das allerdings in Ordnung. Eigentlich hat es eine Servolenkung, diese ist aber im Vergleich zu neuen Autos sehr rückschrittlich. Die Ausstattung ist desweiteren vollkommen OK und wie bei Ford zu erwarten. Die Leistung ist darüber hinaus nicht sehr groß, aber es ist ja auch kein Sportwagen. Für kurze 10 Kilometer Strecken zur Arbeit und für Besuche zu Freunden eignet es sich bestens. Da es sich um ein älteres Modell handelt, ist die Technik auch dementsprechend etwas veraltet. Alles in allem ist es nicht das beste Auto, mir ist die Knutschkugel allerdings ans Herz gewachsen und das Preis Leistungsverhältnis ist top! Da dieses Auto robust und günstig ist, kann auch meine Tochter ihn ohne Sorge und Probleme fahren.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von b.conrad1990, Februar 2017

3,0/5

Mein kleiner Flitzer den ich damals als zweites Auto bekommen habe hat mir etwa 3 Jahr gute Dienste erwiesen.

Damals für einen günstigen Preis erworben und zu Tode gefahren gab es keine bessere Alternative für ein Einstiegsauto.

Der Motor ist Gusseisern und wirkt sehr Robust. Die Steuerkette tut Ihre Sache dazu, dass alles sehr Wartungsarm läuft. Ab und an muss man das Spiel der Stößel einstellen lassen da er noch keine Hydrostössel hat und man sonst rumfährt wie mit einem Trekker.

Meine Nutzung war für sämtliche Strecken und ob Winter oder Sommer hatte ich nie Probleme mit meinem Ka.

Das Fahrverhalten ist wie in einem Go Kart sehr direkt und man kann gefüphlt mit 80 in die Kurve uns liegt auf der Straße wie ein Brett.

Die fehlende Servolenkung kann man dem Modell verzeihen und nach etwas Gewöhnung ist das alles kein Problem.

Die Ausstattung was spartanisch aber es gab eine kleine Manuelle Uhr im Armaturenbrett die heute wohl schon Kultstatus hat. Ein Dachfenster gehörte zu einer Extra Ausstattung sowie recht viel Rost am Tankdeckel und hinten am Kofferraum aber all das hatte Charakter.

Der Endgültige Todesstoßß kamm dann vom Tüv, da Ford damals and Unterbodenversiegelung gespart hatte und der Boden aussah wie ein schweizer Käse. Sonst würde ich den Ka wahrscheinlich noch heute fahren.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von Anika.koch88, Februar 2017

3,0/5

Mein Ford ka wurde tatsächlich relativ alt (19 Jahre).
Vorteilhaft ist, dass der tatsächlich in jede Lücke passt, was besonders in großen Städten wie Stuttgart, Berlin und München so super praktisch ist.
Die Fahreigenschaften erinnern etwas an ein go Cart, aber das ist eigentlich ganz witzig. Ich finde, er fährt sich ziemlich gut und muckt nur sehr selten.
Sehr sehr nervig ist, dass der Ford ka einfach überall und an allen erdenklichen Stellen rostet. Dem ist kaum Herr zu werden. Der Unterboden muss ziemlich regelmäßig überprüft werden, sonst erlebt man schnell unerfreuliche Überraschungen.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von Tbird123, Februar 2017

4,0/5

Ich bin persönlich mit meinem Ford Ka zufrieden. Günstige Versicherung und bisher kaum Reparaturkosten. Ein großes Manko ist allerdings der sehr kleine Kofferraum. Für Einkäufe (auch mit einer Wasserkiste) reicht er aus, aber das war es dann auch schon. Einen Großeinkauf sollte man nicht unbedingt damit planen.

Probleme hat bisher das Schloss an der Fahrerseite gemacht. Mein Automechatroniker machte mich auf die Problematik aufmerksam, dass, sofern das Schloss tatsächlich kaputt ist (was wohl eine Schwachstelle bei dem Modell sein soll), man nur ein großes Ersatzteilkit bestellen kann und dieses unverhältnismäßig teuer wäre - dazu würde man dann zwei Schlüssel benötigen, da das Zündschluss dann ja das alte wäre und nicht mit in diesem besagten Ersatzteilkit mit enthalten wäre. Zum Glück konnte das Problem mit ölen/fetten behoben werden.

Ein zweites Problem war, dass zweimal Wassereinbruch im Kofferraum durch die Lichter war. Dies konnte aber relativ schnell und kostengünstig behoben werden.

Ansonsten empfinde ich mein Auto als bequem und ich finde überall eine Parklücke.

Die Rückbank ist so minimalistisch, dass ich dort niemanden mitnehmen würde.

Ich fahre ihn nun seit ca. 4 Jahren und er lief immer zuverlässig.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von maximilian.schmidt96, Februar 2017

4,0/5

Der Ford Ka ist ein ideales Fahrzeug für Fahranfänger. Es ist zwar weder besonders leistungsstark, noch besonders luxuriös ausgestattet (wohl eher das Gegenteil), allerdings ermöglicht der Ka ein sicheres Verbessern der Fahrkenntnisse. Falls das Auto mal irgendwo anecken sollte ist es auch nicht so schlimm, als wenn es der teuere Familienwagen wäre. Das Auto ist natürlich nicht sonderlich geräumig, trotzdem kann der Einkauf ohne große Probleme transportiert werden. Für einen Umzug oder ähnliches ist der Wagen aber natürlich eher ungeeignet. Negativ aufgefallen sind bisher nur Roststellen am Heck und am Tankdeckel.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von phgolfIV, Februar 2017

3,0/5

Der KA wurde in der 1.3 Liter/49PS Variante gefahren. Die Motorisierung reichte für kürzere und mittlere Strecken völlig aus. Positiv anzumerken waren die Handlichkeit (sehr Parklückenfreundlich) und der Motor, der in über 130.000 km nie Probleme machte und sich auch als sehr robust und wartungsfreundlich erwies. Die Ausstattung war in der Standard-Ausführung leider recht dürftig. Als negativ muss ich allerdings die Verarbeitung der Karosserie bewerten, sie war deutlich zu Rost-anfällig. Aber auch hier muss man den geringen Kaufpreis dagegenhalten, der diesen Mangel relativiert. Alles in allem ein flinkes kleines Auto mit wenig Schnickschnack aber aussergewöhnlichem Design.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von Samsel, Februar 2017

3,0/5

Der Ford Ka war der erste Wagen meiner Mutter. Ich habe damals mit ihm Autofahren gelernt. Daher möchte ich ihn direkt als gutes Anfängerauto beschreiben.

Er ist spritsparend, wendig und besitzt ein angenehmes Fahrgefühl. Die Gangschaltung hakt schonmal, daher sollte man mit einer jährlichen Inspektion sicherstellen, dass alles in Ordnung ist.
Leider leitet der Ka an der typischen Ford-Krankheit: Der Lack platzt leicht ab und darunter bildet sich Rost. Wer das nicht rasch ausbessern lässt, darf sich über eine neue Farbe freuen.

An sich gab es nach mehreren Hunderttausend Kilometern kaum Probleme und eigent sich für Anfänger.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von nellliiiii, Februar 2017

5,0/5

Dieser Ford war auch eines meiner Lieblingsautos. Ich hatte ihn in der Lufthansa Edition und war super zufrieden. Leider ist mit der Zeit die Türverriegelung defekt gewesen und hatte immer Strom gezogen.
Im Verbrauch und im Unterhalt ist dieses Auto jedoch unschlagbar und sehr zu empfehlen. Das es nicht so kostspielig ist, ist es auch jedenfall ein Auto für Fahranfänger und junge Leute.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von Bergheimer, Dezember 2013

2,9/5

Zu allererst:

Der Ka wollte von Anfang an nie mehr sein als ein Kleinwagen, soviel muss klar sein, aber bei diesem Modell wurde einfach zu viel gespart.

Positiv:
Der Ka lässt sich gut einparken und ist trotz der breiten C-Säule recht übersichtlich. Der völlig veraltete Fieste Motor ist aber Spritzig und macht Spaß, ich würde jedoch die 60 PS Variante empfehlen.

Die unlackierten Stoßfänger bleiben beschädigungsfrei wenn man doch mal jemanden antickt und hinterlassen auch in der Regel bei dem anderen Fahrzeug keine Spuren.

Negativ:
die Türens sind klapprig und scheppern beim zuschlagen
Die Heckklappe kann man nur mit dem Schlüssel öffnen - nervig
durchrostende Schweller
brüchige Radkappen
immer wieder ausgeschlagene Querlenker
verbastelter Motorraum.

weitere interessante Fakten:
Man muss für viele Motorreperaturen die Stoßstange abnehmen- was zwar schnell erledigt ist - aber dabei brechen die weißen Plastikclipse- muss man immer auf Lager haben
die Kotflügel sind geschweißt und rund um den Tankdeckel rostet es immer noch - hat man denn vom Fiesta nichts gelernt???
Das Reserverad wittert in einem Korb unter dem Auto vor sich hin und muss mittels des Radmutterschlüssels herunter geschraubt werden- dauert eine Ewigkeit und dann stellt man fest -wenn es denn wirklich einmal braucht- das keine Luft mehr drin ist weil es nie einer nachgeprüft hat.
Die Grundausstattung ist spartanisch, es gibt nicht mal einen Umluftschalter- hat so ziemlich jeder Japaner seit den 70ern!
Wenn man mal die Zünspule tauschen will kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus denn diese befindet sich hinten am Motorblock und ist nur von unten zu erreichen - Hat man sowas schon gesehen????
Der Kofferraum ist klein aber ich erwarte bei so einem Auto keine Hummer-Ausmaße. Sie Sitze lassen sich leicht umlegen- leider ist die Sitzfläche starr.
Anstelle eines Handschuhfachs gibt es ein "Drehding" welches je nach Position ein Brillenfach, Kassettenhalter oder eine eben Fläche ist- Ihre Kinder werden Freude haben damit zu spielen. (Macht wirklich Spaß) :D
Zum Glück gibt es noch ein riesiges Ablagefach hinten rechts neben der Rücksitzbank; zb für das Handbuch.
Nicht weiter wichtig aber erwähnenswert: die Tachobeleuchtung kommt nicht von hinten sondern von oben. Sieht nicht wirklich schön aus- bei der Uhr in der Mitte funktioniert es doch auch.
Ich vermisse einen Drehzahlmesser!

Fazit:
Der Ka läuft, wenn auch mit vielen Macken. Für mich sind es einfach zu viele die mich vom Kauf abhalten da beim einem Kleinwagen auch die laufenden Kosten niedrig bleiben sollten. Der völlig veraltete Stößelstangen Motor hat keinen Zahnriemen womit dafür auch keine Wartungskosten anfallen. Wichtig- Immer öl nachfüllen (Bauartbedingt hoher Ölverbrauch) und ab und zu mal mit richitg Dampf über die Autobahn jagen damit sich nicht zu viel Öl/Kondenswasserschlamm im Motorraum bildet.
Wer sich daran hält kann mit dem Ding lange glücklich sein.

Erfahrungsbericht Ford Ka 1.3 (49 PS) von bbbbbbbbbbbb, Mai 2011

3,6/5

Von 2003 bis 2005 hatte ich einen Ford KA und habe damit 23.000 Kilometer zurückgelegt.

INNENRAUM

Da der KA nur als Viersitzer zugelassen ist, ist der Innenraum vor allem hinten eher eng und für vier normal große Personen kaum auszuhalten. Die Fondsitzbank ist kaum strukturiert und weich wie ein Klumpen Schaumstoffmatte. Vorne sieht es etwas besser aus, hier bietet der kleinste Ford in Anbetracht der Aussenmasse gar erstaunlich viel Platz. Die Frontsitze sind aber recht zierlich geraten, so dass auf einer langen Fahrt schon mal die Beine müde werden. Zur Einstiegshilfe in den Fond gibt es aber wenigstens einen von hinten verschiebbaren Beifahrersitz. Das Cockpit ist hübsch anzusehen und hat eine erfrischende Formgebung mit silberfarbigen Blenden um Radio und Heizungsregler, ist aber von der Kunststoffqualität Marke Billigplastik, kein Wunder bei dem Preis. In der Mitte des Cockpits befindet sich eine vergleichsweise fast edel wirkende Analoguhr, die nett aussieht und selbstverständlich auch beleuchtet ist - schön, dass es so etwas Klassisches wie eine Uhr mit Zeigern anstelle von LCD - Displays in der heutigen Zeit noch gibt, auch wenn die Ablesbarkeit im Vergleich zur LCD - Uhr nicht optimal ist. Die Instrumentierung ist sportlich weiss hinterlegt, es fehlt aber ein Kühlwasserthermometer, so dass man nur schätzen kann, wie warm der Motor gerade ist - eine auch bei neueren und wesentlich teuereren Modellen feststellbare Unart und unverständliche Sparpolitik. Ein Drehzahlmesser ist leider auch nicht an Bord. Der KA bietet eine Reihe von Ablagefächern, z.B. hinten rechts ein "zweites Handschuhfach", welches erstaunlich groß ist sowie diverse Flaschenhalter hinten in der Mitte und an den Seiten. Vorne auf der Beifahrerseite sitzt anstelle eines richtigen Handschuhfachs eine drehbare Trommel, die je nach Position Platz für vier Cassetten, ein Ablagefach für Brillen oder Tücher oder eine Ablagefläche bietet. An den Türen hat der KA nur kleine Türabdeckungen, die viel Blech durchschauen lassen. Das klingt vielleicht spartanisch im "Fiat Panda-Stil", aber im KA ist alles so schön rund designt, da passt es sogar, nur im Winter fühlt man sich ein bisschen wie in einer Blechdose, da das Blech sehr kalt ist und auch nicht warm wird mit steigender Innenraumtemperatur.

BEDIENUNG/VARIABILITÄT

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die ungewöhnliche Anbringung des Lichtschalters, er ist im Blinkerhebel als Drehschalter integriert, wobei aber eine versehentliche Aktivierung der Scheinwerfer beim Blinken meiner Erfahrung nach ausgeschlossen ist. Auch die Wischerschalter sind nicht unbedingt logisch angeordnet. So muss man z.B. für die Intervallschaltung den Hebel nach unten drücken, für die zwei normalen Geschwindigkeiten jedoch nach oben. Auch die Scheibenwaschanlage verlangt Gewöhnung, denn man muss seitlich einen Knopf betätigen, um vorne zu waschen. Bei anderen Marken drückt man den Hebel einfach nach vorne. Die Vordersitze sind recht klein und lassen sich nur in der Neigung der Sitzfläche verstellen, was "Höheneinstellung" genannt wurde. Das Lenkrad ist nicht einstellbar. In Sachen Variabilität hat der Ford KA wenig zu bieten. Die Rücklehne lässt sich zwar klappen und in zwei Positionen einrasten, aber dafür die Bank nicht, so dass immer eine Stufe bleibt. Nach einer verschiebbaren Sitzbank wie im Twingo fragt man da lieber gar nicht, sie ist starr montiert und nicht einmal abnehmbar. Das Volumen des Kofferraumes beträgt zwischen 180 und etwa 200 Litern (zum Vergleich: VW Lupo: 140 Liter, Opel Corsa 250 Liter). Der Kofferraum selbst ist nicht ausgekleidet und zeigt nacktes Blech. Die labbrige Bodenmatte aus Filz verrutscht schon bei etwas flotteren Kurven, da sie unten nicht ausreichent pappig ist und auch sonst nicht befestigt. Der Tankdeckel muss auch mit Zentralverriegelung immer separat aufgesperrt werden.

FAHRWERK

Da der Ford KA die Bodengruppe vom Fiesta besitzt, hat er einen der größten Radstände seiner Klasse (2448 mm). Das macht den KA im Gegensatz zu seinen gleich großen Konkurrenten souveräner, nicht so unruhig. Die Federung ist klassenüblich mit einer MC - Pherson - Achse vorne (Kombination aus Stoßdämpfer und Federbein) und Verbundlenkerachse hinten (Starrachse mit Torsionsstahl) ausgestattet und besitzt straffe Stabilisatoren für eine geringe Seitenneigung in Kurven und weiche Federn und Stoßdämpfer, die sogar einen ordentlichen Federungskomfort erlauben - ein idealer Kompromiss. Auf kurvigen Strassen ist er in seinem Element, eilt durch Kurven fast ohne Seitenneigung, so dass einem schon Angst und Bange wird, obwohl noch nicht mal die Reifen quietschen - wie ein Go - Kart, und das trotz schmaler155er Reifchen. Bei Nässe ist das Fahrverhalten schon etwas heikler, wer es übertreibt, erlebt einen über alle vier Räder schiebenden Fronttriebler, was sich aber vorher meist durch leichte Vibrationen ankündigt, es reicht dann einfaches Gaswegnehmen, um die Rutschpartie zu beenden, außer, man hat deutlich zu viel Tempo drauf, dann gibt es, wie bei allen Autos, kein Halten mehr. Die Lenkung besitzt in meiner 50-PS- Version keine Servounterstützung (beim KA hydraulische Lenkhilfe mit vom Motor per Riemen angetriebener Hydraulikpumpe, erlaubt eine direktere Lenkübersetzung und geringere Bedienkräfte vor allem beim Einparken), so dass man beim Parken ganz schön viel kurbeln muss und auch relativ viel Kraft braucht, schließlich wollen je knapp 300kg pro Vorderrad von Hand verdreht werden. Einmal in Fahrt sind die Lenkkräfte aber in Ordnung, denn abgesehen vom im Vergleich zur Servolenkung größeren Lenkeinschlag sind die Bedienkräfte auch für zarte Frauenhände niedrig. Ich würde aber dennoch einen KA mit Servolenkung empfehlen, da dieser deutlich agiler und leichter sowie mit weniger Lenkbewegungen zu fahren ist. Das Lenkrad erweist sich als relativ kompakt und gut in der Hand liegend, wird aber bei Sommerhitze etwas weich, was nicht sehr angenehm ist. Die einfache Bremsanlage ohne ABS (war gegen Aufpreis) besitzt nur einfache Scheibenbremsen vorne und billige Trommelbremsen hinten und ist nicht besonders leistungsfähig. Richtig in die Gurte geworfen wird man nicht, aber ausreichend ist die Bremswirkung allemal. Der Auto, Motor & Sport - Bremsentest bescheinigte dem Ford KA aber ein recht hohes Fading (Nachlassen der Bremswirkung bei Hitzeeinwirkung) bei extremer Beanspruchung (z.B. Passabfahrt vollbeladen oder mehrfaches starkes Abbremsen aus hohem Tempo).

MOTOR

Im Ford sitzt eine im Kern aus den 60er Jahren stammende Konstruktion, die aufgebaut ist wie alte amerikanische V8-Motoren: Nockenwelle unten (nicht oben wie heute üblich), Ventilbetätigung über lange sogenannte Stoßstangen, dazu ein Motorblock und Zylinderkopf aus Gußeisen (statt Aluminium). Aber das alles muss kein Nachteil sein, im Gegenteil: Da die Nockenwelle über eine kurze Kette angetrieben wird und nicht von einem Zahnriemen, von dem ja bekannt ist, dass er schon manchen Motor vernichtet hat, ist der Motor sehr betriebssicher und wartungsfrei in diesem Bereich. Der leicht langhubig ausgelegte Motor erreicht sein maximales Drehmoment (je höher das Drehmoment, desto höher die Durchzugskraft) von für diese Motorleistung erstaunlichen 97Nm schon bei 2000 Umdrehungen und seine maximale Leistung von 37kw / 50PS bei frühen 4500 Umdrehungen. In der Praxis heißt das, dass der Motor für seine mickrigen 50 PS ziemlich niedertourig bewegt werden kann. Er ist nicht gerade drehfreudig und klingt ab ca. 4000 U/min enorm angestrengt und laut, ohne aber einen deutlichen Leistungszuwachs zu zeigen, ihn in den Begrenzer zu drehen, tut im Ohr weh, da es sehr lange dauert und sehr laut ist. Im normalen Betrieb ist die Kraft aber ausreichend. Bei einer Tour auf der Autobahn fällt auf, dass der Motor praktisch nicht zu hören ist, weder bei 120 km/h, noch bei 170 km/h (bergab), andere Kleinwagen sind da oft viel lauter. Das liegt daran, dass das Getriebe des KA in der 50-PS-Version für diese Leistung erstaunlich lang übersetzt ist, ich errechnete bei 100 km/h im fünften Gang 2750 Touren, der 3.Gang reicht schon fast für die Höchstgeschwindigkeit. Das heißt, der Motor dreht bei gleicher Geschwindigkeit niedriger, verbraucht weniger, ist leiser und wird geschont. Die Nachteil dieser Abstimmung ist natürlich, dass der Wagen im 5.Gang kaum noch beschleunigt. Wer im Ford KA bei 100 km/h auf der Autobahn Vollgas gibt, erreicht erst nach rund 20 Sekunden Tempo 120, ausgesprochen lahm also. Ist er einmal bei 140 km/h, kann man dieses Tempo allerdings gut halten. Bergab sind auch schon mal 170 km/h drin. Das Getriebe fällt, wenn es auf Betriebstemperatur ist, mit einer butterweichen Schaltbarkeit und kurzen Schaltwegen auf, vor allem in Anbetracht der 123.000 km, die der Wagen am Schluss hatte. Lediglich der unsynchronisierte Rückwärtsgang ist ein ständiges Ärgernis, er rastet selten auf Anhieb ein.

KAROSSERIE/TECHNIK

Eine weitere Besonderheit des nur rund 3.62 Meter langen KA ist die für die Verhältnisse von 1996 bei Kleinwagen dieser Klasse erstaunlich aufwendige Zünd,- und Gemischbildungsanlage. Der KA verfügt über eine sogenannte Motronic, die eine Doppel-VZ (vollelektronische Zündanlage, zwei Zündspulen) und eine Multipoint - Einspritzanlage (pro Zylinder eine Einspritzdüse) vorweist. Vorteile dieser Technik: Wartungsfrei, genauere Kraftstoffbemessung sowie höhere Betriebssicherheit. Interessant sind auch die Scheinwerfer, die anstelle der damals gängigen und billigen H4-Lampe schon über H7 und H1-Licht verfügen, was damals bei Kleinwagen (ausgenommen den Fiesta ab 1996) eine echte Besonderheit war. H7 stellt die modernere Lampengeneration dar und hat eine höhere Lichtleistung als H4, ausserdem erlaubt sie den gemeinsamen Betrieb von Fern- und Abblendlicht, was auf einer dunklen Landstraße mehr Sicht bringt, bei H4 geht das Abblendlicht aus, wenn man das Fernlicht einschaltet. Der KA hat laut Werk mit zu 90% vollem Tank ein Leergewicht von 871kg, allerdings sind die Werksangaben meist nicht korrekt. Ich wog meinen KA auf einer digitalen Radlastwaage und kam auf ein Leergewicht (mit vollem Tank) von 920kg, wovon 63% auf der Vorderachse ruhen. Das ist insofern nennenswert, da sich die Zuladung ja dementsprechend verringert. Somit bleiben eher magere 345 kg Zuladung (bis zum Maximalgewicht von 1265 Kg). Die Kupplung wird hydraulisch betätigt anstelle eines Seilzuges, was geringere Bedienkräfte ergibt. Ausserdem werden Seilzugkupplungen im Alter oft mal schwer zu bedienen.

WIRTSCHAFTLICHKEIT

Da der KA einen für die Leistung eher großen Hubraum besitzt (1299ccm) und sich vor allem die alte Kfz-Steuer danach richtet, muss man mehr Steuer als z.B. für einen VW Polo zahlen, der ja nur einen Liter Hubraum hat (50PS). Bei mir sind es zur Zeit 87,80 Euro jährlich. Der KA erfüllt dank eines motornahen Katalysators bereits die D3 - Norm und hat einen Steuersatz von zur Zeit 6,75 Euro pro angefangene 100 Kubik. Der Kraftstoffverbrauch ist erträglich niedrig, bei mir sind es im Durchschnitt immer so um die 5.5 Liter im Sommer, wobei ich anmerken muss, dass ich nur Langstrecken mit gleichmäßigem Tempo fahre, kurze Sprints in die Stadt sind für mich tabu, was den Verbrauch natürlich positiv beeinflusst, aber generell gilt die 50-PS - Version des KA als sparsamer wie die damalige 60-PS - Ausführung (heute gibt es ihn auch mit bis zu 95PS im SportKA), aber auch als schlapper, auch, weil das Getriebe bei der 60-PS-Version kürzer übersetzt ist. Bei einer Sparfahrt mit Tempo 80 kam ich versuchsweise sogar auf einen Wert von 4.0 Litern - sehr beachtlich für einen Benzinmotor dieser alten Bauart. Bei Tempo 100 werden etwa 4.8 Liter verbraucht, bei schneller Autobahnfahrt mit Höchstgeschwindigkeit Tacho 150 etwa 6.0 Liter. Nur im Winter nimmt er gerne mal 7 Liter und mehr zu sich. Wichtig ist, dass mindestens Superbenzin getankt wird, denn der Ford KA besitzt keinen Klopfsensor wie moderne Autos, der den Zündzeitpunkt zum Schutz des Motors bei auftretenden Selbstzündungen, die je eher entstehen, je niedriger die Oktanzahl des Sprits ist, nach spät verstellt, was Leistung nimmt, aber den Motor schützt. Somit kann der KA den Zündzeitpunkt nicht verstellen, wenn das Gemisch sich selbst entzündet, teure Folge wäre im Extremfall Motorschaden. Eine Ausnahme ist, wenn das Fahrzeug nur auf Kurzstrecken mit geringer Last benutzt wird. Die Versicherungseinstufungen sind Klasse 12 für VK und Klasse 13 für TK sowie Klasse 13 für HPF.

MÄNGEL/REPARATUREN

Da der KA ja nicht mehr der Jüngste ist, fielen auch schon ein Haufen Reparaturen an. Dass Bremsbeläge hinten nach 100.000km runter sind, ist ja noch O.K., aber dass dann auch gleich beide (!!!) Bremsdruckbegrenzungsventile (sündhaft teuer) hinüber sind (eines ließ zuviel Druck durch, eines zuwenig), das muss wirklich nicht sein. Auch das Lenkgetriebe samt Gelenk hatte einen Finger breit Spiel, so dass ich vom Schrottplatz aus einem Unfall - KA ein Lenkgetriebe besorgte und ein neues Kreuzgelenk kaufte und es einbauen ließ. Entweder die beiden Vorbesitzer meines Wagens hatten den ganzen Tag nichts anderes zu tun als im Stand an der Lenkung zu kurbeln, oder diese Teile sind einfach zu schwach dimensioniert - wohl eher Letzteres, solche dick dimensionierten Teile sollten eigentlich lebenslang halten. Auch am Fahrwerk krachte und schepperte es gewaltig - Spurstangen, Querlenkerbuchsen, Stabilisatorstangen, alles war hinüber, jetzt mit den neuen Teilen ist natürlich Ruhe. Dass der Auspuff komplett abgefault war, brauche ich wohl gar nicht mehr zu erwähnen, aber der kostet ja zum Glück nur 40 Euro, und wer nur Langstrecken fährt, braucht auf viele Jahre hinaus keinen neuen Auspuff, da er immer trocken ist und frei von Kondenswasser. Bei mir war der neue Endtopf jedenfalls nach 24.000 Kilometern und 2 Jahren noch tipp topp, wie neu. Positiv war, dass der Ford KA bis zum Schluss absolut trocken war, d.h. Getriebe - oder Motorölverlust war ein Fremdwort für ihn, für dieses Alter keine Selbstverständlichkeit. Nennenswert wäre noch die Rostanfälligkeit der Ford KA / Ford Fiesta: In versteckten Kanten und Falzen (Schweller, Motorraum, Tankdeckel, Tank, Achsen) rosten sie oft gern und verborgen, hier sollte vor dem Kauf nachgeschaut werden, auch wenn der Rost noch selten substanzbedrohend wird. Trotzdem überwiegt das Positive an diesem Fahrzeug, denn vom reinen Fahren her ist der KA angenehmer und spassiger als viele Kompaktklassewagen.

TECHNISCHE DATEN

Motor: 1299 ccm, OHV - Vierzylinder - Viertakt, 8 Ventile, Steuerkette, Stoßstangen, Kipphebel, 1 untenliegende Nockenwelle, Querströmungszylinderkopf
Leistung: 37 kw / 50 PS bei 4500 U/min, 97 Nm bei 2000 U/min

Getriebe: Ungleichachsiges Fünfganggetriebe, vollsynchronisiert
Kupplung: Trockenkupplung, hydraulisch betätigt, asbestfrei

Bremsen: Vorne massive Scheiben, hinten Trommeln
Abgasentgiftung: Keramischer 3 - Wege -
Motorraumkatalysator, 1 beheizte
Lambdasonde (G - Kat), Abgasnorm D3

Zündanlage: Vollelektronisch, Doppelfunken, kontaktlos,
(Motronic - Anlage)
Einspritzung: Multipoint, intermettierend, zylinderselektiert

Generator: 798 Watt
Akkumulator: 12 Volt, 44 Ah

Fahrleistungen: 0-100 km/h 18.9 Sekunden
80-120 km/h 5. Gang 42 Sekunden
Topspeed 147 km/h (Werksangabe)
Verbrauch: 5.9 Liter Superbenzin 95 ROZ (Werksangabe)

Tankinhalt: 42 Liter, davon 7 Liter Reserve (Werksangabe)
Gewichte: Leergewicht: 871 Kg (Werksangabe)
Maximal: 1265 Kg (Werksangabe)

ALTERNATIVE KONKURRENTEN

Der Ford KA basiert auf der Plattform des größeren Ford Fiesta / baugleichen Mazda 121, deshalb hat er auch einen recht großen Radstand (exakt 2448 Millimeter) und teilt sich viele Teile, wie Tank, Querlenker, Hinterachse, Motor usw; weshalb ich ihn gerne mit Opel Corsa B, VW Polo und Ford Fiesta vergleiche. Die wirklichen, mit der Außengröße vergleichbaren Konkurrenten waren damals aber der Renault Twingo, der Seat Arosa (baugleich mit dem später angebotenen und teuereren VW Lupo), das baugleiche Duo Citroen Saxo und Peugeot 106, der Nissan Micra, der Daihatsu Cuore sowie der Suzuki Alto und der Fiat Seicento, die aber alle drei vom Gewicht und der Fahrzeug - und Innenraumgrösse zierlicher geraten sind.

FAZIT

Der Ford KA ist ein durchaus langstreckentaugliches Kleinstauto, das sich durch seinen geringen Verbrauch und den angenehm leisen Motorlauf sowie souveräner Strassenlage auszeichnet. Das Fahrwerk sorgt für viel Spass auf Landstraßen bei doch angenehmem Komfort. Bei der Motorleistung sind aber naturgemäss Abstriche hinzunehmen, und auch das Platzangebot ist hinten sehr dürftig. Sorgen können auch diverse unterdimensionierte Fahrwerksteile sowie der mäßige Korrosionsschutz bereiten. Insgesamt ein zwar pflegebedürftiges, aber auch angenehmes Kleinstauto, wenn denn alles funktioniert.

Alle Varianten
Ford Ka 1.3 (49 PS)

  • Leistung
    36 kW/49 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    17,7 s
  • Ehem. Neupreis ab
    8.845 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    5,9 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    G

Technische Daten Ford Ka 1.3 (49 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMiniklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen3
Sitzplätze4
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraum1998–1999
HSN/TSN8566/353
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.297 ccm
Leistung (kW/PS)36 kW/49 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h17,7 s
Höchstgeschwindigkeit147 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge3.620 mm
Breite1.639 mm
Höhe1.383 mm
Kofferraumvolumen186 – 724 Liter
Radstand2.448 mm
Reifengröße155/70 R13 Q
Leergewicht946 kg
Maximalgewicht1.265 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.297 ccm
Leistung (kW/PS)36 kW/49 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h17,7 s
Höchstgeschwindigkeit147 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch Ford Ka 1.3 (49 PS)

KraftstoffartSuper
Tankinhalt42 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben5,9 l/100 km (kombiniert)
7,9 l/100 km (innerorts)
4,8 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben145 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU4
EnergieeffizienzklasseG
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 g