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Ford Fiesta 1.3i 60 PS (1999–2001)

Ford Fiesta 1.3i 60 PS (1999–2001)
11 Bilder
Varianten
  • Leistung
    44 kW/60 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    15,9 s
  • Ehem. Neupreis ab
    11.150 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    7,3 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseKleinwagen
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen3
Sitzplätze5
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraum1999–2002
HSN/TSN0928/929
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.299 ccm
Leistung (kW/PS)44 kW/60 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h15,9 s
Höchstgeschwindigkeit155 km/h
Anhängelast gebremst900 kg
Anhängelast ungebremst415 kg
Maße und Stauraum
Länge3.833 mm
Breite1.793 mm
Höhe1.377 mm
Kofferraumvolumen250 – 930 Liter
Radstand2.446 mm
Reifengröße185/55 R14 R
Leergewicht995 kg
Maximalgewicht1.405 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.299 ccm
Leistung (kW/PS)44 kW/60 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h15,9 s
Höchstgeschwindigkeit155 km/h
Anhängelast gebremst900 kg
Anhängelast ungebremst415 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartSuper
Tankinhalt40 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben7,3 l/100 km (kombiniert)
9,2 l/100 km (innerorts)
6,2 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben171 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU3
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab11.150 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
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Alle Erfahrungen
Ford Fiesta 1.3i (60 PS)

3,4/5

4,0/5

Meinung von Anonymous, Februar 2018

Ford Fiesta Sport, die kleine Rakete.

Als er damals raus kam, wer er unerreichbar aus finanzieller Sicht. Irgendwann war es dann soweit. Gebraucht, 10Jahre alt, mit 50.000km auf der Uhr. 103PS aus 1,6 Liter Hubraum. Wie die alten Escort TwinCam, aber viel zu schwer. Denn 1051kg Leergewicht für nen Kleinwagen ist schon ne Menge. Die zweite Enttäuschung war die eingetragene Vmax von 182Km/h. Dachte der wär schneller. Bei der ersten Probefahrt auf der Autobahnausfahrt fast noch die Leitplanke geküsst. Das war die dritte Enttäuschung- das grotten schlechte Fahrwerk! Es ist einfach nur schlecht! Aber es war halt mein Lieblingsauto und ich wollte es immer haben. Also gekauft.

Als erste Amtshandlung wurde der 80er Jahre Schaltknauf durch die Alukugel vom Ford Puma ersetzt. Ergonomisch viel besser. Dann Gasdruckdämpfer von Bilstein und Federn von Eibach eingebaut. Von da an war das Auto fahrbar, denn Motor und Getriebe sind ne Wucht. Es ist egal ob man bei 5000, 5500 oder 6000 U/Min schaltet. Das Maximale Drehmoment liegt schon bei 4000 U/Min an und die 103PS bei 6000 U/Min. Das ergibt ein Nutzbares Drehzahlband von 2000 U/Min. Gar nicht mal so schlecht. Das Getriebe lässt sich sehr präzise schalten. Selbst jetzt bei über 140.000 km Laufleistung geht das Ding vorwärts als gäbe es kein Morgen.

Die Fahleistungen sind in etwa mit denen des Mercedes Benz Vito 3.0TDi zu vergleichen. Auf der Geraden steht die Nadel nicht selten bei über 200. Berg ab ging sie sogar über 220 Km/h! Den selben Berg in Gegenrichtung mit 180 hinauf. Man glaubt nicht in einem Fahrzeug mit nur 103 PS zu sitzen. Motor und Getriebe sind perfekt abgestimmt. Die Innenausstattung ist bis auf die Fahrerfußmatte sehr haltbar. Die Sitze sind immer noch straff und nicht durch gesessen. Die Ersatzteile und Werkstattkosten verhältnissmäßig gering. Steuern unter 110€ im Jahr. Der Verbrauch liegt bei sparsammer Fahrweise bei min 8 Liter auf 100km. Ein Preis den man zahlen muss bei einem so sportlich gut gehendem Antrieb. Es ist kein Autobahnauto da die Innenraumgeräusche hoch und nicht mehr zeitgemäß sind. Und hier die Nachteile im Überblick:

- schlechtes Fahrwerk
- Airbag Steuergerät geht irgendwann kaputt (500€)
- Heizungsregelventil geht gern kaputt
- Rost an Radläufen und Unterboden

Die Vorteile:
- sehr guter Antrieb
- als Oldtimer mit Wertsteigerung da viele weggerostet oder verbastelt
- geringe Kosten
- sehr übersichtlich einzuparken da große Scheiben rundum. Das ist bei den heutigen Fiestas schlechter. Ist vermutlich so gewollt da man dann das Auto schneller kaputt fährt oder was mit Einparkkamera kauft was dann Aufpreispflichtig ist
- man kann die Leuchtmittel selber wechseln
- nach 17 Jahren noch immer die erste Abgasanlage drunter
- strapazierfähiger Innenraum
- wie ich persönlich finde, schönes Desingn mit dem werksmäßigen Sportpaket

Fazit:
Nach einigen kleinen Verbesserungen ein recht agiles Fahrzeug für Puristen. Man sollte schon Fordfan und Motorsport begeistert sein um an dem Minimalismus an Annehmlichkeiten gefallen zu finden. Wer jedoch bereit ist auf beheizbare Sitze und anderweitigen Schnick Schnack zu verzichten, und lieber was günstiges sucht um schnell von A nach B zu kommen, ist bestens mit dem Fahrzeug bedient. Denn eines ist der Fiesta Sport nicht, nämlich langsam.

3,0/5

Meinung von Fritz.Meier6666, Februar 2017

Insgesamt ein gutes Fahrzeug. Kleinwagen, bequem für zwei Leute, notfalls aber auch für bis zu fünf. Der Kofferraum ist naturgemäß nicht besonders groß. Die Motorleistung ist nicht stark, sie reicht aber für die Stadt und kleinere Fahrten über Land und auf der Autobahn aus. Die Qualität ist okay. Im Laufe der Zeit traten dann aber diverse Mängel auf. Insbesondere Rost an der Auspuffanlage, Bremsenprobleme und später auch Motorprobleme.

3,9/5

Meinung von peter12345, Februar 2012

Vor genau 10 Jahren, also im Februar 2002, habe ich das Auto als Auslaufmodell gekauft. Inzwischen hat es rund 103.000km auf dem Buckel. In diesen 10 Jahren wurde das Auto alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung einer Inspektion unterzogen.

Allgemeine Schwächen:
- Feuchtigkeitseintritt im Kofferraum (zuletzt nicht mehr wahrnehmbar)
- Langwellen-Radiosender de facto nicht nutzbar wg. Störgeräuschen aus der Motorelektrik
- Hoher Verbrauch
- Nach heutigem Verständnis nicht mehr zeitgemäße Federung

Altersbedingte Schwächen:
- Schwergängige Türschlösser
- Ausgeleierte Kupplung

Stärken:
- Übersichtliche Karosserie
- Zuverlässigkeit (keine Pannen; springt nach 10 Jahren mit der ersten Batterie auch bei minus 15 Grad noch problemlos an)
- Klare Bedienung (eindeutige Druckpunkte der Bedienhebel etc.)
- Angenehme Lenkung

Bislang leistet mir dieses Auto gute Dienste. Die Motorisierung ist mit 60PS nicht üppig, aber für meine Begriffe ausreichend.

3,4/5

Meinung von Anonymous, Oktober 2011

Fahre den Wagen seit halben Jahr.
Aber der Verbrauch ist eindeutig zu hoch. der Verbrauch ist ca. bei 10l auf 100 km
Dauernd geht was kaputt. Die Ventile klappern wie die Sau.
Der Rost zerfrisst das Auto total vor allem Am Kofferraum und an den Radläufen.

2,7/5

Meinung von Anonymous, Mai 2009

Nach rund eineinhalb Jahren war es mal wieder Zeit für eine Inspektion. Nachdem mich ein Mercedes-Schrauber im November gnadenlos abgezockt hat, entschied ich mich diesmal wieder für eine "zeitwertgerechte Inspektion" bei meiner Lieblingswerkstatt in Celle für meinen mittlerweile 12 Jahre alten BMW 750i.

Dazu gab es natürlich auch wie immer einen gratis Ersatzwagen. Der alte 1995er 45 PS Polo III hatte (gottseidank) das Zeitliche gesegnet. Der "neue" ist ein silberner Ford Fiesta mit immerhin 60 PS Baujahr 2001.

Der Fiesta ist sicherlich keine automobile Schönheit, Ford hatte gerade das New Edge Design erfunden und dem Fiesta III ein Facelift verpasst, das aus dem kantigen Kleinwagen ein rundes Pummelchen machte, das nun wiederum ein wenig kantiger wurde.

Never mind, als ich 18 war, stellte ein solcher Fiesta ein für mich unerreichbarer Traumwagen dar. Ja, die Zeiten ändern sich.

Schlüssel steckt, also eingestiegen.

Der Einstieg fällt leicht, die Sitze sind einigermaßen bequem, das dicke Lenkrad wirkt fast schon modern und liegt gut in der Hand. Die Instrumente sind SEHR übersichtlich, es gibt einen Tacho und eine Tankuhr und ein Maling von dem Fiasko von oben, das in einer höheren Ausstattungsvariante wohl ein Bordcomputer sein soll.

Keine Klima, aber immerhin elektrische Fensterheber, von denen ich auch sofort gebrauch mache, das Auto ist nämlich schön aufgeheizt.

Der Zündschlüssel erinnert mich stark an den von Jaguar....nicht übel. ;-)

Ich starte den Motor...Kupplung nicht vergessen....und würge die Kiste natürlich sofort ab. Das Spiel wiederholt sich noch drei mal, bis ich feststelle, daß ich in der hackligen Schaltung den 1. und den 3. Gang verwechselt habe.

Hat wohl schon seinen Sinn, wenn Typen wie ich selbst im Porsche mit Automatik fahren...stirnrunzel...vermutlich werden sie sich in der Werkstatt halb tot lachen.

Jedenfalls komm ich nach endlich langer Zeit vom Hof. Der Blinker klackt angenehm vor sich hin und stellt sich nicht automatisch zurück, zumindest in Linkskurven.

Beim Fahren merkt man, das 60 PS wirklich nicht so der Brüller sind, aber im allgemeinen fährt er sich ganz ordentlich, jedenfalls viel besser als der Polo, und auch besser als ein Golf III.

An der Tanke halte ich kurz, schmeiße für 12€ Super ein, worauf die Tanknadel erregt nach oben wandert und in senkrechter Position verharrt.

Cool...dann müßte ne ganze Tankfüllung für 24€ zu haben sein?

Ich krame in den Papieren...naja, Baujahr 2001, 60 PS, soll brutale 171 km/h Vmax haben. Schaun mer mal.

Und wie fährt er sich?

In der Stadt macht die Kiste durchaus Spaß, die Lenkung ist angenehm direkt, der Wagen recht handlich, und nachdem ich die Schaltung begriffen hab, würg ich ihn auch nicht mehr ab.

Auf der Landstraße hingegen ist die Leistung doch recht dürftig. Auf Überholvorgänge verzichte ich, sondern rolle lieber mit 90 den LKW hinterher.

Autobahnfahrten hingegen sind halbwegs erträglich, der Fiasko liegt einigermaßen ruhig auf der Straße und wird auch nicht zu laut. Ich beschließe, die Vmax auszutesten, und das geht so:

Man drückt das rechte Pedal ganz nach unten.

Und wartet.

Und wartet.

Und wartet.

150...wow....

Und wartet.

Und wartet...gähn.

Und wartet....

160...alter Schwede.

Und wartet.

Und wartet.

Vergeblich.

Nix zu machen. Die Kiste ist nicht dazu zu bewegen, schneller als 160 zu fahren. Weder durch einen Wechsel in den 4. Gang, noch indem ich mit meinen Lippen "brumm-brumm-wrooooooooooom" Geräusche mache.

Frustriert wechsele ich auf die rechte Spur und lasse den VW Passat....ach nee...EOS...scheißgleich....durch, der mir seit 5km mit seiner Lichthupe auf den Keks geht.

Einige Autos ziehen vorbei....dann taucht vor mir ein Polo II auf: mit 45 PS und Steilheck.

HA! Dich mach ich fertig, du Loser, du Abwrackprämienautofahrer, du Blöder!

Ich setze den Blinker und ziehe elegant vorbei.

YES! STRIKE!

Ich mach das Viktory-Zeichen und komme mir wunderbar pubertär vor.

Sorry, ich kapier einfach nicht, warum Leute für viel Geld neue Kleinwagen kaufen wenn man fürs gleiche Geld richtig feine Automobile bekommen kann, die im Endeffekt auch nicht so viel mehr an Kosten verursachen.

Man kann sicher damit leben, aber wirklich Spaß macht so ein Auto höchstens beim Parken.

Gut, wenn man ein geringes Budget hat und viel in der Stadt unterwegs ist, dann ist so ein Fiesta als Gebrauchtwagen sicher eine feine Sache,

Und ich geb zu: mit dem geringen Leergewicht ist man im Fiesta der König des Kreisverkehrs!

Also, liebe freie Werkstatt: Es ist super, daß es euch gibt, und vielen vielen Dank für den schönen Leihwagen! :-)

Mehr Fahrberichte von mir findet ihr unter http://www.vorwerkz.com/fahrberichte/