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Testbericht

Stefan Grundhoff, 30. September 2010
Überraschung und Gähner? Der neue Passat ist optisch ganz der Alte. Leicht dem aktuellen VW-Design angepasst folgt er damit dem Bestseller VW Golf, der zuletzt ebenfalls mehr mit Retuschen denn imposanten Neuerungen glänzte.

Wie bringt man den Klassenliebling VW Passat erfolgreich ins nächste Jahrzehnt? Überaus behutsam lässt es Volkswagen bei der nächsten Generation des Mittelklasse-Primus angehen. Den Zuschauern auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert sich kein völlig neu entwickeltes Familienauto, sondern eine seichte Evolution des bisherigen Modells. Sowohl bei der Limousine als auch beim Variant soll das den Status Quo in der Kundenbeliebtheit sichern. Optisch hat sich am neuen Passat wenig Grundlegendes verändert. Allein die leicht organische Frontansicht des Altmodells ist verschwunden. Stattdessen erinnert der 4,77 Meter lange Passat 2011 mit seinen neuen Leuchten und dem Vier-Lamellen-Grill an eine Mischung aus neuem VW Touareg und dem jüngst überarbeiteten Phaeton. Auch am Heck sind die rundlichen LED-Leuchteinheiten verschwunden und wurden durch markantere LED-Module in M-Form ersetzt. Dimensionen, Design und Grundstruktur des Passat wurden auf die aktuelle VW-Linie gebracht; damit hat es sich auch schon.

Technisch hat sich im Detail mehr getan. Die Motorisierungen bleiben ebenfalls weitgehend unverändert; bekommen jedoch Bremsenergie-Rückgewinnung und die Dieselversionen sind zudem serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Die insgesamt zehn Motorvarianten bieten ein Leistungsspektrum von schmächtigen 105 bis zu üppigen 300 PS. Die Verbräuche sind im Vergleich zur Vorgängergeneration dabei um bis zu 20 Prozent gesunken. Sparmeister ist der 105 PS starke VW Passat 1.6 TDI mit einem Normverbrauch von 4,2 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Sparsamster Benziner ist der Passat 1.4 TSI mit 122 PS und einem Durst von 5,8 Litern Super auf 100 Kilometern.

Aufgewertet wird der VW Passat des neuen Modelljahres zudem mit zahlreichen neuen Assistenzsystemen. So gibt es unter anderem Müdigkeitserkennung, Fernlichtautomatik und eine Notbremsassistent für Innenstadtgeschwindigkeiten bis Tempo 30. Komplettiert wird das Sicherheitspaket von Verkehrszeichenerkennung, Einparkautomatik, sowie Überhol- und Spurhalteassistent. Vom Sportmodell Golf GTI hat das Sperrdifferential XDS den Weg an die Vorderachse des neuen Passat gefunden. Damit sollen die Frontantriebsversionen des Wolfsburgers an Dynamik gewinnen. Optional bleiben zahlreiche Passat-Versionen mit Allradantrieb im Portfolio.

Wie von Geisterhand öffnet sich der Heckdeckel des 4,79 Meter langen VW Passat Variant in Zukunft nicht nur auf Knopfdruck elektrisch, sondern auch mit einem gezielten Fußtritt in Richtung Heckschürze. Praktisch, wenn beide Hände mit Gepäck oder Einkäufen beladen sind und der Schlüssel in der Tasche schlummert. Die Rücksitze lassen sich nunmehr vom Kofferraum aus entriegeln und zur Laderaumvergrößerung nach vorne klappen.

Auch im Innenraum präsentiert sich der neue VW Passat ganz im Stile seines Ahnen. Das erfolgreichste deutsche Mittelklasse-Modell aller Zeiten zeigt sich gewohnt wertig und aufgeräumt. Gewisse Ähnlichkeiten zum Konzern-Topmodell Phaeton sind dabei alles andere als zufällig. Deutlich verbessert haben soll sich das Geräuschniveau – besonders in Verbindung mit den optionalen Verbundglasscheiben rundum. Auf Wunsch gibt es für Fahrer und Beifahrer vollklimatisierte Ledersitze mit Massagefunktion. Die Luxusklasse lässt grüßen. Die Kombiversion des Passat kann zudem mit einem großen Panoramadach ausgestattet werden.

Der neue VW Passat ist ab dem vierten Quartal 2010 als Limousine und Kombiversion in den drei Ausstattungsvarianten Trendline, Comfortline und Highline verfügbar. Bis auf den 105-PS-starken Basisdiesel Passat 1.6 TDI lassen sich alle anderen Motoren mit einem Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Beim einzigen Sechszylinder mit 300 PS ist das ebenso wie der Allradantrieb 4motion bereits Serie. Die Preise des VW Passat liegen 600 Euro unter denen des Vorgängers. Die Limousine startet bei 24.425 Euro. Die Kombiversion Passat Variant kostet 1.000 Euro Aufpreis.
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Quelle: press-inform, 2010-09-30

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