Testbericht

10. März 2013

Bei VW ist für jeden Geschmack das richtige Auto dabei. Angefangen beim spritsparenden VW Up, über das sportliche GTI Cabrio bis hin zum Phaeton – alles da. Mit dem Volkswagen CC versucht VW die Lücke zwischen dem Passat und dem Phaeton zu schließen. Ist dies VW gelungen?

Schickes Coupé 
Der VW CC startet bei 32.200 Euro. Das ist erst einmal eine Menge Geld, aber dafür bekommt man auch schon eine gute Serienausstattung und einen 1,4 TSI-Benzin-Motor. Der Diesel startet mit einem moderaten Aufpreis bei 33.075 Euro. Das ist eine exzellente Wahl, denn immerhin soll sich der CC  mit 4,6 l auf 100km begnügen. Kann das sein? 

Easy Open-Funktion
Einsteigen macht Spaß mit der Easy Open-Funktion. VW nennt es Keyless Access (automatisches Schließ- und Startsystem). Sogar den Kofferraum kann man ohne Berührung öffnen. Man muss nur vor dem Sensor stehen und mit dem Fuß eine Bewegung unter dem Kofferraum machen. Klappt meistens, aber nicht immer. Wenn man sich einmal an Easy Open gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Dadurch entfällt das lästige Suchen des Schlüssels. 

Einsteigen und wohlfühlen
Innen ist alles edel in Leder verarbeitet. Uns gefällt das Interieur aus Alu besonders gut,  weil es super zum dunkelgrau der Außenlackierung passt. Einen weiteren Pluspunkt gibt´s für die Sitze inklusive Sitzheizung,  auch für die, die hinten sitzen. Zwei weitere Extras:  die Mittelarmlehne und eine 230 Volt-Streckdose. Gestartet wird der CC mit dem Start & Stopp-Knopf und schon säuselt das 140 PS-Triebwerk los. Im Winter sorgt die Standheizung für ein warmes Fahrzeug. Die Handy-Koppelung ist, nicht über das Multifunktionsdisplay in der Mittelkonsole, sondern über die Wippschalter und Anzeige im Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser gesteuert.

Assistenzsystem macht das Leben sicherer
…man muss sie nur aktivieren. Wenn schon an Bord, dann sollte man diese auch nutzen. Obwohl man im Spiegel fast immer alle Autos im Blick hat, hilft der Totewinkelassistent (Side Assist), falls doch eines übersehen wird. Allein für diese Situation hat es sich gelohnt, dass das Sicherheits-Feature vorhanden ist.

 

 

Der Volkswagen CC ist ein schickes Coupé. Innen ist der VW gut ausgestattet, mit 140 PS Blue Motion Diesel, der Start & Stopp Funktion und allen Assistenzsysteme. Was will man mehr?

Tempomat
Der Tempomat mit automatischer Abstandregelung ist spitze. VW nennt das Distanzregelung oder Adaptive Cruise Control (ACC). Der CC übernimmt damit die volle Kontrolle, beschleunigt, wenn es möglich ist (korrekter Abstand zum vorderen Fahrzeug wird eingehalten), verzögert oder bremst (Akutwarnung) sogar. Erst dann, wenn das System eine Vollbremsung erwartet, wird ein visuelles und akustisches Signal ausgegeben, damit der Fahrer aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Es können übrigens fünf Stufen vorgewählt werden von Stufe 1: Abstand sehr klein, bis Stufe 5: Abstand sehr groß. Auch der Verkehrsschild-Scanner arbeitet einwandfrei und mit einer Trefferquote von 99,9 Prozent. Das System arbeitet perfekt. Bremst nicht zu früh, beschleunigt, wenn man einen Spurwechsel nach links macht und schnellere Fahrzeuge gescannt werden. Zusammen mit dem Spurhalte-Assistent (Lane Assist) die perfekt Symbiose, um entspannt am Ziel anzukommen.

Tempomat spart Diesel
Wenn man den VWrollen lässt, kommt man entspannt und sicher am Ziel an. Diese Disziplin beherrscht der CC in Perfektion. Zwischen 5  und 6 Litern sind so möglich - ohne als Hindernis auf der Autobahn aufzufallen. Unser Rekord war ein Schnitt von 5,0 Litern bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 114 km/h. Die Top-Speed-Geschwindigkeit (gem. Tacho) von 215 km/h haben wir locker geschafft. Einen Aktionsradius von etwa 1.200 Kilometern, bei einem 70-Liter-Tank, ist sensationell.

Der Volkswagen CC hat nur ein unbedeutendes Facelift bekommen, schafft aber mit dem 140-PS Diesel und AdBlue sogar jetzt schon, die erst ab 2014 gültige Euro-6-Norm.

Kraftstoffverbrauch
Der Kraftstoffverbrauch ist eine wichtige Kenngröße, um die Qualität eines Auto zu bewerten.Der Volkswagen CC hat bei der ersten Autoplenum-Vergleichsrunde einen Wert von 4,8 l auf 100 km geschafft. Auf der Minimal-Runde braucht er (maximal 80 km/h) nur 3,9 l. Auch auf der Landstraße haben wir Werte zwischen 4,6 bis 4,8 l/100 km erfahren. Für die schnelle BAB-Runde hat sich der CC dann knapp 7 Liter genehmigt, bei einem Schnitt von 141 km/h. Das sind Top-Werte.

Modus  Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100]
Autoplenum- Vergleichsrunde (normal) 55 72 4,6
Super- spar 14 52 3,9
Landstraße sparsam 51 61 4,6
Landstraße normal 48 58 5,2
BAB sparsam 125 114 5,2
BAB normal 246 124 6,3
BAB schnell 52 145 6,9



Automatisches Einparken 
Egal, ob längs oder quer einparken, der CC beherrscht beide Disziplinen (Park Assist) - und zwar vollautomatisch. Natürlich bleibt die Verantwortung weiter beim Fahrer. 

Fazit
Der VW CC hat bei uns einen tollen Job gemacht. Er sieht gut aus, wirkt aber nicht protzig. Der Wagen ist schnell, ohne ein Schluckspecht zu sein. Im Auto ist genügend Platz und einen großen Kofferraum hat er auch. Mit fast 50.000 Euro ist das Fahrzeug zwar kein Schnäppchen, aber im Vergleich zu Mercedes, Audi, BMW und Co bekommt man doch eine Menge Coupé zu einem moderaten Preis.

 

Fotos © 2013 Redaktionsbüro Kebschull

 

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