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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 15. November 2013

Peugeot lanciert das bisher stärkste Marken-Mitglied in Form des Sportcoupés RCZ R und spendiert seinem 41.500 Euro teuren Topmodell 199 kW/270 PS. Es handelt sich konstruktiv um das gleiche Triebwerk, das auch die bisherige Spitzenvariante unter der Haube trägt. Somit bleibt es bei 1,6 Litern Hubraum und vier Zylindern, was zumindest theoretisch einen sparsamen Spritverbrauch ermöglicht.

Der aufgeladene Direkteinspritzer mit einer der höchsten derzeit auf dem Markt verfügbaren spezifischen Leistungen soll durchschnittlich 6,3 Liter je 100 Kilometer konsumieren – das entspricht einem CO2-Ausstoß von 145 g/km. Damit das Hochleistungsaggregat den Belastungen standhält, wurden Komponenten wie Kolben, Lager und Pleuel bei Mahle Motorsport überarbeitet und optimiert.  Spezielles Aluminium aus der Formel 1 soll die Kolben besonders standfest machen, und der mittels Wärmebehandlung verstärkte Motorblock verleiht der Maschine Robustheit, wie der verantwortliche Ingenieur für den Antriebsstrang, Thierry Chauvet, erläutert. Um die Kraft möglichst schlupffrei auf die Straße zu bringen, bekommt das kräftige Coupé ein Torsen-Differenzial mit Sperrwirkung.

Auch die Feder-/Dämpfereinheit des 1,3-Tonners wurde gegenüber den schwächeren Brüdern überarbeitet. Die Techniker stimmten den ein Zentimeter tiefer liegenden Franzosen auf der Rennstrecke ab, um der Klientel Fahrspaß vor allem auf kurvigem Terrain zu bieten. Allerdings kann sich auch die Vertikalperformance sehen lassen mit einem angegebenen Standard-Sprint auf Landstraßentempo binnen 5,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 250 km/h.

Kenner identifizieren die R-Ausführung bereits bei einem knappen Blick in den Innenraum. Drahtig anmutende Schalensitze sowie auffallende Ziernähte in leuchtendem Rot erzeugen Aufmerksamkeit. Auch von außen ist der 270-PS-Bolide erkennbar beispielsweise durch seine potenten Endrohre und den bulligeren Radhäusern. Lediglich vier Außenfarben werden für den RCZ R angeboten, um die Konfigurations-Mühen in Grenzen zu halten. Es gibt allerdings wahlweise ein Karbondach (1.500 Euro), schwarze Spiegelgehäuse (80 Euro) oder Karosseriebeklebungen (350 Euro). Im Gegensatz zu den günstigeren RCZ-Offerten sind Navigationssystem sowie Xenonscheinwerfer schon an Bord.

Peugeot rundet nach rund vier Jahren Bauzeit sein Sportcoupé RCZ mit einer leistungsstarken Topversion nach oben ab. Neben einem Plus von 70 PS bietet der mit dem Namenszusatz „R“ versehene Athlet so manche Schmankerl aus dem Motorsport.

Fazit
Peugeot rundet nach rund vier Jahren Bauzeit sein Sportcoupé RCZ mit einer leistungsstarken Topversion nach oben ab. Neben einem Plus von 70 PS bietet der mit dem Namenszusatz „R“ versehene Athlet so manche Schmankerl aus dem Motorsport.

Quelle: Autoplenum, 2013-11-15

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