Testbericht

1. Dezember 2013

Skoda hat sich gemausert. Aus dem Autohersteller, der überwiegend preiswerte und funktionale Fahrzeuge baut, ist eine echte Konkurrenz für BMW, Mercedes und Audi geworden.

Eleganter Kombi
Der Skoda Superb Kombi startet bei 25.290 Euro, das ist preiswert für einen riesigen Transporter. Unser Superb Combi Elegance mit Sechsgang-Schaltgetriebe startet bei 32.309,99 Euro. Bucht man einige Extras zu, liegt man schnell bei 39.054,98 Euro. Nicht billig, aber preiswert, im Vergleich zu den Mitanbietern. Schließlich bekommt man für das Geld einen perfekt ausgestatteten Kombi mit 140 Diesel-PS.

Kein Langweiler
Der Skoda Superb fällt auf. Man erkennt leicht, dass wir das neue Modell fahren. Vorne: An den schicken Tagscheinwerfer. Hinten: An der serienmäßigen "Beule". Die Farbe Lava-Blau Metallic ist ein Blau-Petrol und passt sehr gut zu den hellen Ledersitzen. Wer allerdings gerne blaue Jeans trägt, sollte vielleicht eher eine andere Farbe für den Sitzbezug wählen.Der Superb ist nicht lahm, dreht gerade im ersten bis dritten Gang zügig hoch und benutzt den sechsten Gang konsequent zum Sprit sparen. Beeindruckend ist das Platzangebot. 

Der Skoda Superb ist ein eleganter Gleiter. Mit 140 Diesel PS kann man locker einen Schnitt von 125 km/h realisieren. Sein 60 Liter Tank reicht für 1000 Kilometer und mehr.

Long-Run-Turn
Wir fahren sofort auf den Long-Run-Turn, schalten den Tempomat ein und lassen ihn rollen–das ist seine Stärke. Die Dämpferabstimmung und den dynamische Tempomat sucht man vergeblich. Minuspunkt ist das alte Navi. Alt heißt nicht schlecht, funktionieren tut es einwandfrei. Der Platz ist sein größter Pluspunkt. Im Vergleich zum Škoda Superb sehen sogar BMW 5er und Co alt aus.

Im Alltag
Wie schon erwähnt, hat der Superb viel Platz, da braucht man sich über den Transport von 8 Wasserkisten keine Gedanken zu machen. Die elektrische Heckklappe (339,99 Euro) ist sehr zu empfehlen. Für sperrige, lange Teile, gibt es die Durchlade, ansonsten wird die Rückbank umgeklappt. Das Verzurr-System ist vorbildlich. Es können Schienen positioniert werden, es gibt ein Haltebandsystem und zahlreiche Verzurrösen. Ein nettes Feature des Škoda Superb ist die Beifahrersitzverstellung von den Rücksitzen aus. Das Sechsgang- Getriebe ist perfekt abgestimmt. Spritzig in den Gängen 1 bis 5 und sparsam im 6. Gang. 

Škoda  schickt mit dem Superb sein bestes Pferd ins Rennen. Der Superb kostet fast 40.000 Euro. Das ist eine Menge Geld.

Ganz schön flott der Transporter
210 km/h schafft der Superb locker, einmal haben wir auch 225 km/h (gem. Tacho) gemessen.Bei flotten Kurven arbeitet das ESP brav und lässt den Superb schön über die Vorderräder rutschen. Nach unserem Kurventest im Kreisel, konnte man die Arbeit des ESP riechen.

Kraftstoffverbrauch 
Wir haben den Superb mit 6,4 l auf 100 km als Schnitt übernommen. Das ist ein normaler Wert, wenn man flott auf der Autobahn vorankommt. Da werden auch schon mal 6,6 bis 7,6 l auf 100 km fällig. Auf der Autoplenum-Vergleichsrunde sind wir mit 5,0 l/100 km und auf der Minimalrunde mit 4,1 l/100 km ausgekommen. Damit haben wir das Ziel mit 4,0 l auf 100kmfast geschafft. In der Praxis werden aber auf der Landstraße 4,5 bis 5,5 l/100 km fällig. Das sind gute Werte, schließlich ist der Superb mit etwa 1,5 Tonnen kein Leichtgewicht.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/] Verbrauch [l/100]
Autoplenum- Vergleichsrunde (normal) 55 69 5,0
Super- spar 14 59 4,1
Landstraße sparsam 85 67 4,5
Landstraße normal 85 75 5,2
BAB sparsam 62 101 4,5
BAB normal 189 120 6,0
BAB schnell 198 132 7,6

Fazit
Der Skoda Superb ist ein absolut gelungenes Auto. Er ist flott unterwegs und keinesfalls langweilig. Großer Pluspunkt ist sein Platz.  Er startet bei 25.290 Euro, das ist nicht wenig. Dafür bekommt man aber eine ordentliche Ausstattung, bei der alles passt.

Fotos © 2013 Redaktionsbüro Kebschull 

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