Testbericht

Marcel Sommer, 18. November 2015
Mit dem Cayman GT4 Clubsport schickt Porsche einen spektakulären Spaßmacher ins Rennen. Mit 385 PS und 1.300 Kilogramm steht der eigenen Motorsportkarriere am Wochenende fast nichts mehr im Wege.

Die Geschichte rund um Porsche-Rennwagen ist nahezu endlos. Nicht nur in ihrer Modellvielfalt, sondern auch in puncto Rennerfolge. Doch bisher wurde als Rennwagen fast ausschließlich das Aushängeschild des Porsche 911 auf die Kunden losgelassen. Da wundert es kaum, dass mit dem neuen Cayman GT4 Clubsport nun ein Porsche auf die Piste geht, der sich schon als Seriensportwagen einer gewaltigen Beliebtheit erfreut. 2016 soll er in Rennserien wie die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zum Einsatz kommen. Ob er die in ihn gesetzte Hoffnung bestätigt, wird sich ab sofort erst noch zeigen müssen, doch die Kundennachfrage ist riesig. Wer 111.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, sprich in Deutschland insgesamt 132.090 Euro, auf den Tisch legt, kann sich selbst davon ein Bild machen.

Dass sich unter dem flotten Blechkleid auch eine angemessene, nur für die Rennstrecke zugelassene Leistung befindet, ist nicht anders zu erwarten gewesen. 385 PS sind hier für lediglich 1.300 Kilogramm Lebendgewicht verantwortlich. Seine Kraft bezieht er aus einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor, der direkt im Rücken des Fahrers lautstark seine Arbeit verrichtet. Der Mittelmotor wird mit einem exklusiv angepassten Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe per Schaltwippen im korrekten Drehzahlbereich gehalten. Befeuert wird das Aggregat serienmäßig aus einem 90 Liter großen Treibstofftank, der optional durch einen 70- oder 100 Liter großen FT3-Sicherheitstank ersetzt werden kann.

Dass der Porsche Cayman GT4 Clubsport ist in erster Linie für Motorsport-Einsteiger konzipiert wurde, ist ihm spannenderweise kaum anzusehen. Serienmäßig mit einem Sicherheitskäfig und Rennschalensitz inklusive Sechs-Punktgurt ausgestattet, kommt sowohl an seiner Vorder- als auch an seiner Hinterachse echter Rennsport-Luxus zum Einsatz. So arbeitet vorn eine Leichtbau-Federbein-Vorderachse, die aus dem großen Bruder 911 GT3 Cup stammt. Derselbe Teilespender findet sich hinten an der verstärkten Leichtbau-Federbeinachse mit angepassten Querlenkern. Gleichzeitig sorgt eine mechanische Hinterachs-Quersperre für eine perfekte Kurvendynamik.

Damit der rassige Sportler seine 18 Zoll großen Fünf-Loch-Schmiedefelgen nicht nur schnell beschleunigt, sondern auch verzögert, kommen vorn Sechs-Kolben-Aluminium-Festsättel zum Einsatz, die auf 380 Millimeter großen Stahlbremsscheiben zupacken dürfen. Hinten findet sich eine Variante mit vier Kolben. Zudem lässt sich das Antiblockiersystem in zwölf Stufen einstellen. Das elektronische Stabilitätsprogramm ist unter anderem auf die Verwendung von Slickreifen angepasst. Die Servolenkung ist elektromechanisch betrieben. Dann kann das erste Frühlingswochenende auf dem Nürburgring ja kommen.

Quelle: press-inform, 2015-11-18

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