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Testbericht

Sebastian Viehmann, 1. Oktober 2008
Viele Autos werden größer und schwerer. Renault wagt es, ein Auto extrem zu schrumpfen: Der Kangoo Be Bop ist nur 3,8 Meter kurz und soll mit seinem ausgeklügelten Dach-System zum Mini-Freizeitmobil werden.

Die Autos von heute leiden an akuter Fettleibigkeit. Extravagante Designwünsche, neue EU-Sicherheitsbestimmungen und der Wunsch, immer das Auto mit dem besten Platzbedarf im Segment zu haben, tragen dazu bei. Auch der neue Renault Kangoo hat im Vergleich zum Vorgänger rund 300 Kilogramm Speck angefuttert und ist nicht mehr so spritzig. In einem Test drohte der Kangoo bei einem extremen Fahrmanöver sogar zu kippen, so dass Renault beim ESP nachbessern musste. Als 2007 die Studie Kangoo Compact Concept vorgestellt wurde, hielten viele sie für einen Design-Gag oder einen Ausblick ins nächste Jahrzehnt. Doch schon im Frühjahr 2009 kommt mit dem Kangoo Be Bop ein völlig neues Fahrzeugkonzept auf den Markt: Nur 3,8 Meter lang, soll der dreitürige Viersitzer dennoch ein Van-artiges Raumgefühl bieten.

Von der Größe her ist er in etwa mit Fiats neuem Freizeitmobil Fiorino Qubo vergleichbar. Der Clou des Renault ist ein wandlungsfähiges elektrisches Dach: Das hintere Dachdrittel besteht aus einem Glasschiebedach, das sich über den fest stehenden, verglasten Mittelteil schiebt. So lassen sich selbst sperrige Gegenstände wie Surfbretter transportieren. Weil das Heckfenster komplett versenkbar ist, entsteht zudem ein luftiges Cabrio-Ambiente – die gute alte Ente mit ihrem Faltdach lässt grüßen.

Die mit Einklemmschutz versehene Heckscheibe lässt sich vom Cockpit aus hinauf- oder hinunterfahren. Dadurch kann man auch bei verschlossenem Fahrzeug von außen auf den Laderaum zugreifen. Aufstellfenster im vorderen Dachteil sollen für Licht und Luft im Innenraum sorgen. Für die Dachsteuerung gibt es eine Fernbedienung.

Die Passagiere nehmen auf vier Einzelsitzen Platz. Die hinteren Sitze sind zur besseren Aussicht 90 Millimeter höher montiert als die Vordersitze. Die Rücksitze kann man außerdem in der Längsachse verschieben, umklappen oder ganz herausnehmen, um den Kofferraum zu vergrößern. Der Zwergen-Kangoo ist auch als Dreisitzer nutzbar. Das Cockpit mit seinem aus der Mittelkonsole ragenden Schalthebel und dem Schubhebel-artigen Handbremsgriff kennt man aus dem großen Kangoo. Das Staufach in der Mittelarmlehne schluckt neun Liter. Der Be Bop steht auf der Scénic-Plattform und hat einen Radstand von 2313 Millimetern. Der Wendkreis beträgt 9,7 Meter. Von außen sieht das Wägelchen wie ein verkleinerter Kangoo aus, ungewöhnlich ist die silbern abgesetzte Motorhaube. Die Sitze und das obere Teil des Armaturenbretts sind in verschiedenen Farben lieferbar, um die Plastikwüsten im Innenraum aufzulockern.

Der Kofferraum fasst 174 Liter, bei voller Bestuhlung steht also kaum Platz fürs Reisegepäck zur Verfügung. Bei herausgenommenen Rücksitzen klettert das Stauvolumen dafür auf 1462 Liter. Die Hecktür lässt sich in zwei Positionen arretieren und schwingt in der Maximalstellung 85 Grad auf. Die Serienausstattung des Be Bop umfasst unter anderem Front- und Seitenairbags, ESP, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Licht- und Regensensor. Ein Navigationssystem ist optional erhältlich.

Zum Marktstart des Be Bop stehen ein 1,6-Liter Benzinmotor (78 kW/106 PS) sowie ein Common-Rail-Diesel (1.5 dCi mit 76 kW/103 PS) zur Verfügung. Der Dieselmotor soll im Schnitt 5,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer verbrauchen. Der Benziner ist dagegen ein kleiner Spritschlucker – ein Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern ist für ein Auto dieser Größe kein Ruhmesblatt. Im Benziner schaltet man durch fünf Gänge, der Diesel ist mit einem Sechsganggetriebe kombiniert. Der Be Bop wird im Werk Maubeuge in Nordfrankreich gebaut. Zu den Preisen hat Renault noch keine Angaben gemacht.
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Quelle: press-inform, 2008-10-01

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