Testbericht

Hans Bast, 26. Juni 2010
Der Opel Insignia hat dem Ford Mondeo mächtig zugesetzt und im Herbst kommt der neue VW Passat. Kein Wunder, dass Ford seinen Mondeo nach Jahren auffrischt. Seine Premiere feiert die Modellpflege auf dem Automobilsalon in Moskau Ende August. Ab Spätherbst soll der Mondeo dann auf den deutschen Markt kommen.

Einige technische und optische Anpassungen kennzeichnen die neue Ausgabe von Fords Mittelklassemodell. Völlig überarbeitet wurde die Frontpartie. Der gängigen Mode folgend, erhält der Mondeo eine aufgewölbte Motorhaube mit den charakteristischen Kanten an den Seiten, die von vorn bis zur Frontschürze herunter reichen. Die Luftöffnung oberhalb des Stoßfängers wirkt dadurch graziler. Der mächtige Kühlergrill erhält eine auffällige Trapezform und in die Frontschürze ist ein LED- Tagfahrlicht integriert. Die Rücklichter werden in den höheren Ausstattungsvarianten in LED-Technik ausgeführt.

Den Vielfahrern unter seinen Kunden entgegenkommend hat der Mondeo eine Reihe moderner Fahrerassistenzsystemen erhalten. Darunter den Fahrspurassistent mit Spurhalte-Warnung (Lane Departure Warning), den Müdigkeitswarner (Driver Alert) und das automatische Fernlicht (Auto High Beam). Weiterhin helfen der „Tote-Winkel-Assistent“ BLIS (Blind Spot Information System) und der Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) dem Fahrer. Serienmäßig kommen verschiedene Spritspartechniken zum Einsatz. Hierzu zählen das Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine SRC (Smart Regenerative Charging) und das Fahrer- Informationssystem Ford ECO-Mode. Erstmalig baut Ford einen der variablen Kühlerlufteinlass (Active Grill Shutter System) ein, der den Luftfluss durch den Motorraum und die Kühler elektronisch regeln und gegebenenfalls auch komplett verschließen kann. Auf diese Weise wird der Luftwiderstand während der Fahrt verringert und die Aufwärmphase des Motors nach dem Kaltstart verkürzt.

Die elektrische Kindersicherung für die hinteren Türen und die Rückfahrkamera aus dem Ford S-MAX gibt es jetzt auch für den Ford Mondeo. Das Navigationssystem wurde ebenso neu entwickelt, wie das 265 Watt starke Soundsystem mit 8-Kanal-Verstärker und voluminösem Subwoofer. Verbessert wurde der aus dem S-Max bekannten EcoBoost- Benzinmotor mit Turboaufladung. Der 2,0 Liter große Vierzylinder leistet jetzt 176 kW (240 PS) bei 179 g/km CO2. Weiterhin gibt es den Mondeo auch mit dem schwächeren 203 PS Motor. Der stärkste Dieselmotor ist der neue 2,2 Liter große 147 kW (200 PS) starke Common-Rail-Turbodiesel. Daneben kann der Kunde auch wie bisher zwischen drei 2,0-Liter- Dieselaggregaten mit 85 kW (115 PS), 103 kW (140 PS) und 120 kW (163 PS) wählen.

Gemeinsam ist allen drei, dass sie mit dem serienmäßigen 6-Gang- Schaltgetriebe 139 g/km CO2 emittieren. Die 103 kW und die 120-kW- Dieselmotoren können optional mit dem PowerShift-Automatikgetriebe kombiniert werden. Zum Start kommt die Fließhecklimousine und der Turnier auf den deutschen Markt. Die klassische Limousine bleibt erstmal außen vor. Marktstart ist im Herbst.

Quelle: press-inform, 2010-06-26

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