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Testbericht

15. Dezember 2016
Manchmal kann auch die große Marke etwas von der kleinen, zuletzt frech gewordenen, lernen. Wie bereits der Skoda Superb, so hat nun auch der Arteon eine große Klappe. Die ist am Dach angeschlagen und ermöglicht einen bequemen Zugang zum Kofferraum – auf Wunsch elektrisch und sogar per Gestensteuerung. Unter der großen Heckklappe befinden sich 563 Liter Stauraum, nur knapp 100 Liter weniger als im Passat Variant. Gut, an praktischen Autos hat es VW ja noch nie gemangelt. Aber der Arteon soll nicht nur den Alltag gut bewältigen, sondern seinen Besitzer zumindest ein Stück weit in die Welt der Premium-Automobile à la Audi, BMW und Mercedes entführen. Von außen gelingt ihm das hervorragend. Besonders gefällt der statusbewusste, moderne Grill, der von schlitzartigen Voll-LED-Scheinwerfern serienmäßig eingerahmt wird, sowie die flache Silhouette mit der breiten Schulterpartie hinten. Der Arteon setzt sich damit deutlich vom vergleichsweise biederen CC ab. Bei ihm stimmen die Proportionen. Dazu trägt auch der im Vergleich zum Passat um 54 mm längere Radstand bei.

Große MQB-Technik
Unter der schicken Hülle steckt bewährte VW-Technik in Form des modularen Querbaukastens (MQB), auf dem auch alle weiteren VW-Modelle bis hoch zum Passat aufbauen. Die Motorenpalette ist bewusst überschaubar. Als Einstiegsmotor fungiert der 150PS-starke 1.5 TSI, wahlweise mit Handschalter oder Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Den größeren Zweiliter mit 190 und 280PS (Allrad serienmäßig) gibt es nur mit DSG. Der Zweiliter-Diesel leistet je nach Dicke des Portemonnaies zwischen 150 und 240PS, ab 190PS ausschließlich mit Allradantrieb und DSG. Ein Plug-In-Hybrid mit bis zu 100 km rein elektrischer Reichweite (Batteriekapazität: 60 Ah) soll im Laufe des Lebenszyklus´ folgen. Ein wenig ehrfürchtig steigt man schon ein, schließlich handelt es sich beim VW Arteon nach dem Ende des Phaeton um das Flaggschiff der Marke. Außerdem hat sich VW ausnahmsweise mal getraut, die expressive Optik der Studie – das Sport Coupé Concept GTE stand 2015 auf dem Genfer Autosalon – fast eins zu eins in die Serie zu übernehmen. Gilt das auch für das damals sehr klar gezeichnete, moderne Cockpit? Nicht wirklich. Im Prinzip umgibt den Fahrer das selbstverständlich sehr gut verarbeitete Passat-Cockpit – da hat das Außenstyling mehr Modernität versprochen. Im Vergleich zum Lichtdesign wirkt etwa die in der Mitte des Armaturenbretts platzierte Analoguhr altbacken. Die stand vielleicht mal vor zehn Jahren für Luxus. Der Arteon hat die neue Infotainment-Generation mit digitalem Kombiinstrument und 9,2-Zoll-Display in der Mittelkonsole an Bord, das elegant hinter einer Glasfläche verschwindet. Aber das ist es dann auch schon. Chance vertan!

Der VW Arteon wird ein komfortabler Gleiter
Doch lassen wir die Diskussion über Design – das ist ja bekanntlich alles Geschmacksache – und drücken stattdessen den Startknopf. Zum Leben erwacht der 190-PS-starke Zweiliter-Turbobenziner. Dank des langen Radstands und der adaptiven Dämpfer bietet der Arteon einen ansprechenden Federungskomfort, während er über die löchrigen Straßen Südafrika rollt. Das Siebengang-DSG sortiert die Gänge passend. Ein Dynamik-Wunder ist der große Wagen mit dem Motor trotzdem nicht, aber für zügiges, geräuscharmes Reisen reicht er gut aus. Er lenkt nicht so spontan ein, gibt sich eher leicht untersteuernd. Die Sitze sind bequem, die Bedienung intuitiv – das beherrschen sie bei VW eben.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2016-12-15

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