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Testbericht

Wolfgang Gomoll, 10. Juli 2013
Zum zehnten Mal bringt Jeep eine spezielle Edition des Geländewagen-Klassikers Wrangler mit dem wohlklingenden Namen Jeep Wrangler Rubicon 10th Anniversary Edition heraus. Dass die Retuschen rein optisch sind, stört angesichts der Off-Road-Fähigkeiten nicht.

Der Rubicon Trail gilt als eine der härtesten Off-Road-Strecken der Welt. Dort wird auch die Jeep Wrangler regelmäßig auf Herz und Nieren getestet. Grund genug für den amerikanischen Geländewagen-Spezialisten zum zehnten Mal eine Sonderedition aufzulegen. Die technische Basis des Wrangler bleibt unverändert. Also sind zuschaltbarer Allradantrieb, Getriebe Untersetzungen, einzeln anwählbare Sperrdifferenziale (Vorder- und Hinterachse) sowie ein entkoppelbarer vorderer Querstabilisator mit an Bord. Damit macht die Rubicon Edition ihren Namen alle Ehre, wie sich bei den Testfahrten auf dem legendären Off-Road-Pfad zeigte.

Die optischen Veränderungen machen den Jeep Wrangler noch martialischer. Am auffälligsten ist die veränderte Motorhaube mit Lufteinlässen und einem Powerdome. Dazu gibt es Mopar-Stahlrohre, die die Seitenschweller vor Verformungen schützen. Die 17-Zoll-Räder mit schwarzen Felgen passen sehr gut zu der Rubicon 10th Anniversary Edition. Ebenso wie die schwarze Tankdeckel. Damit auch jeder sieht, welcher Jeep da gerade unterwegs ist, schmückt der Rubicon-Schriftzug die Kotflügel und die Seiten der Motorhaube. Als einzige Lackfarbe ist "Anvil" verfügbar.

Das Interieur wird 1:1 vom Wrangler übernommen. Also ist auch bei der Sonderedition beim Armaturenbrett Hartplastik Trumpf. Die beheizbaren Ledersitze- wahlweise ind rot oder schwarz - ziert das "Rubicon-10th-Anniversary"-Logo. Auch auf dem Griff vor dem Beifahrersitz ist das Emblem angebracht. Wahlweise gibt es die Jeep Wrangler Rubicon 10th Anniversary Edition mit einen Stoffverdeck oder als Hardtop-Version.

Beim Motor haben die Käufer, wie beim "normalen" Wrangler die Wahl zwischen dem 2.8 CRD Turbodiesel mit 200 PS und 460 Newtonmetern Drehmoment kombiniert mit Fünfgang-Automatikgetriebe. Entscheidet sich man beim Selbstzünder für die manuelle Sechsgangschaltung, sind es 410 Newtonmeter. Die Alternative ist der 3.6-Liter-V6 Benziner inklusive Fünfgang-Automatik. Mit 284 PS und 347 Newtonmeter ist man auch mit diesem Triebwerk sicher nicht untermotorisiert. Vom Jeep Wrangler Rubicon 10th Anniversary Edition wird es 8.000 Exemplare geben. Ein Zehntel davon wird nach Europa kommen, die Mehrheit davon ab August als Zwei- und als Viertürer nach Deutschland. Über den Preis schweigt sich Jeep noch aus.

Quelle: Autoplenum, 2013-07-10

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