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Testbericht

Stefan Grundhoff, 25. März 2013
Ford fächert das Motorenangebot des Fiesta weiter auf. Der neu entwickelte Dreizylinder ist nunmehr auch mit 65 und 80 PS zu bekommen. Beide zeigen: es geht auch ohne Turbo.

Bisher war der mehrfach ausgezeichnete Dreizylinder mit einem Litern Hubraum nur mit 100 und 125 Turbo-PS zu bekommen. In der Liga der Kleinen geben jedoch nach wie vor schwächere Versionen bei den Kunden den Ton an. Umso wichtiger ist für Ford der Fiesta 1.0 als Saugmotor. Ohne Turbolader verliert die stärkere der beiden Dreizylinder-Einstiegsvarianten einiges von ihrem Tatendrang. Doch 59 kW / 80 PS, 105 Nm maximales Drehmoment und eine Spitze von 165 km/h reichen in dieser Klasse für viele Kunden allemal aus. Der Verbrauch liegt mit 4,3 Litern im Normzyklus auf dem Niveau der leistungsstärkeren Turboversionen. Munter nagelt der kleine Motor mit dem typischen Dreizylindern-Knattern vor sich hin. Der Anzug ist ordentlich, der Vortrieb auch bei mittleren Geschwindigkeiten in dem Rahmen, den man erwarten kann. Den Spurt 0 auf Tempo 100 versucht man jedoch nur einmal. 15 Sekunden sind mäßiger Wert und ähnlich träge schlägt sich der 3,96 Meter lange Kölner beim Überholen auf der Landstraße. Ohne viel Anlauf und kräftigem Schalten geht da nichts.

Hier offenbart sich abgesehen von direkter Lenkung und dem ausgewogenen Fiesta-Fahrwerk, das echten Fahrspaß bereitet, eine der offensichtlichsten Schwächen. Die Fünfgang-Handschaltung ist nicht nur betagt - sie ist auch alles andere als eine Idealbesetzung. So dreht der Fronttriebler bei normalem Autobahntempo von 120 km/h fast 3.700 U/min - entsprechend hoch ist das Geräuschniveau. Ein sechster Gang würde hier Abhilfe schaffen; bleibt erst einmal jedoch bei allen Fiesta-Modellen außen vor. Gleiches gilt für ein Doppelkupplungs-Getriebe, das auch in der Kleinwagenklasse längst kein Hightech-Extra mehr ist. Abgesehen von dem gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten laut brummelnden Dreizylinder und dem fehlenden Fahrgang für die Autobahn ist der 1.050 kg schwere Ford Fiesta 1.0 auch ohne Turbotechnik allemal ausgewogen.

Im Innenraum offenbaren sich bekannte Stärken und Schwächen. Die Mittelkonsole sieht nicht nur unübersichtlich aus - sie könnte sich ebenso wie zahlreiche Innenraumelemente mit einem wilden Materialmix auch wertiger präsentieren. Der Bildschirm an der Oberseite des Cockpits ist winzig und die Bedienung des günstig gepreisten Navigationssystems ist alles andere als zeitgemäß. Das Platzangebot ist gut; der Laderaum mit einem Volumen von 281 bis 979 Litern groß genug. Ein Billigmodell ist der Ford Fiesta 1.0 mit 80 PS nicht. In der höchsten Ausstattungsvariante Titanium geht es bei 16.450 Euro los. Sinnvolle Extras bleiben die beheizbare Frontscheibe (250 Euro), das Navigationssystem mit Ford Sync für 430 Euro und das Paket "Cool und Sound" für 1.375 Euro. Ärgerlich, dass der Notbremsassistent mit 350 Euro ebenso Aufpreis kostet wie die elektrischen Fensterheber hinten beim Fünftürer für 150 Euro. Diese Zeiten sollten längst vorbei sein.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: press-inform, 2013-03-25

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