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Testbericht

Stefan Zaumseil, 18. Januar 2008
Der Kampf um den stärksten Diesel geht in der Golf-Klasse weiter. Die Vorreiter Toyota Auris 2.2 D-Kat (177 PS) und Volvo C30 D5 (180 PS) sind nun vom neuen BMW 123d überrannt worden - mit satten 204 PS.

Mit 150 KW/204 PS bei 4.400 U/min und satten 400 Nm Drehmoment schon bei 2.000 Touren setzt sich der 123d nicht nur von den restlichen Dieseln in der Kompaktklasse ab, er läßt auch einen Golf GTI (200 PS/280 Nm) ziemlich schlecht dastehen. Selbst der grandios sportliche Golf R32 bietet "nur" 250 PS und 320 Nm Drehmoment. Das Alleinstellungsmerkmal des neuen Spitzendiesels in der 1er-Klasse ist unverändert der Antrieb: Fühlen sich Motorleistungen um die 200 PS in gerade mal 4,30 Meter langen Autos mit Frontantrieb gerade bei schlechtem Wetter normalerweise wenig Vertrauen erweckend an, bietet der BMW das, was sich viele wünschen und bei den Kompakten keiner bietet: einen Heckantrieb.

Nach dem Starten des Motors hört sich auch der neue Diesel mit variablem TwinTurbo zunächst nicht anders an als die bekannten Commonrail-Diesel mit vier Zylindern und rund zwei Litern Hubraum. Beim Anfahren aber wird der Unterschied deutlich: Schneller als schnell rast die Nadel des Drehzahlmessers in den roten Bereich und der nächste Gang ist in Sekunden fällig. Dann wieder der nächste. Der Tacho zeigt nach gerade mal sieben Sekunden Tempo 100 - kurz nach dem zweiten Gangwechsel. Schluss mit dem engagierten Tatendrang ist bei rund 200 Kilometern pro Stunde, mit etwas weniger Schub geht es dann auf die Höchstgeschwindigkeit von fast 240 km/h im sechsten Gang. Gut zu wissen, dass die Bremsen BMW-typisch beherzt zupacken und leicht dosierbar sind.

Spaß macht der 123d in allen Lebenslagen. Sein Revier ist die - hoffentlich - kurvige Landstraße. Ausgestattet mit dem elektronischen Sperrdifferential aus dem 130i wird der 123er Diesel zum leicht beherrschbaren und souveränen Kurvenräuber. Das exzellente Aluminium-Fahrwerk ist gewohnt stramm und hält grobe Unebenheiten weitgehend von den Insassen fern. Der Heckantrieb und die präzise Lenkung überzeugen durch weitgehend neutrales Fahrverhalten. Der 4,24 Meter kurze Münchner lässt sich selbst durch viel Gas und enge Kurven nicht aus der Ruhe bringen.

Der sportliche Fahrstil wird von dem sehr gut abgestimmten und präzise schaltenden Sechsganggetriebe mit kurzen Schaltwegen unterstützt, obwohl das schon kurz über der Leerlaufdrehzahl anstehende hohe Drehmoment auch schaltfaules Fahren unterstützt: Grüne Welle bei 50 km/h im fünften - wer will, kann sogar cruisen. Soviel Fahrspaß hat seinen Preis: Immerhin 30.950 Euro sind für die arg karge Basisausstattung des BMW 123d fällig - und die Aufpreisliste ist endlos lang. Das sind fast 4.000 Euro mehr als für einen auch schon alles andere als lahmen BMW 120d - bei gleicher Optionsvielfalt versteht sich.

Apropos Fahrspaß: Der Gesamttestverbrauch lag bei trotz betont sportlicher Fahrweise bei 7,2 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Die Herstellerangabe von 5,2 Litern im Drittelmix klingt hervorragend, wurde jedoch auch in den sanften Phasen des Tests nicht ganz erreicht - 6,1 Liter zeigte der Bordcomputer mit fahrschulgemäßen Fahrstil. Im Durchschnitt kann man Dank regenerativer Bremsen und Start-Stopp-Automatik mit deutlich unter sieben Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommen. Das kann sich für einen 204 PS starken Antreiber sehen, hören und fahren lassen.
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Quelle: press-inform, 2008-01-18

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