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Testbericht

8. Dezember 2004
München, 8. Dezember 2004 – „Wow, was ist das denn für ein Auto?“ Unser nachtschwarzer, geheimnisvoller Testwagen fällt auf. Das kleine Daewoo-Logo am Kühlergrill und der Schriftzug am Heck wird leicht übersehen und so kommt es, dass der Daewoo Evanda gar nicht so schnell erkannt wird. Das von uns gefahrene Exemplar ist ohnehin ein ganz Besonderes: Es zeigt, wie man ein schickes Auto richtig sportlich anziehen kann. Sport-Dress beim Händler bestellbar Der Sport-Dress kann bei jedem Daewoo-Händler bestellt werden. Den Preis verraten wir Ihnen später, da wird es noch eine kleine Überraschung geben. Nehmen wir einen normalen Evanda in der Ausstattung CDX. Schon von Hause aus ist das eine Limousine, die mit ihrer keck vorgereckten Spoilerlippe und dem ausdrucksstarken Heck auffällt. Das Ganze wird gewürzt mit einer Ganzkörper-Lackierung. Die Spoilerlippen, die Seitenschutzleisten, die Abschlusskanten der Schweller – alles trägt schwarz. Das lässt den Wagen mehr Erscheinen als Ankommen. Und das kommt wiederum bei Auto-Fans an. 18-Zoll-Felgen Gekrönt wird der Anzug von 18-Zoll-Sportschuhen aus dem Zubehör-Katalog, die dem Ganzen eine Schuss Sportlichkeit verleihen. Apropos Sportlichkeit: Unser Evanda ist um 25 Millimeter tiefer gelegt und hat andere Federn bekommen. Das verhilft dem Mittelklasse-Daewoo zu einer satten Kurvenlage, die allerdings mit weniger Federungskomfort bezahlt werden muss.

Leder mit Sitzheizungen Platz bietet das koreanische Mobil im Innenraum genügend – so stellt man sich eine Mittelklasse-Limousine vor. Der Serien-Look des Evanda ist recht gelungen. Nur die Plastik-Einfassungen der Instrumente stören ein wenig die Wohlgefälligkeit und die Holzapplikationen in der Mittelkonsole sind... na ja, Geschmackssache. Dafür gibt es eine Lederausstattung mit Sitzheizungen vorn, eine Klimaautomatik und einen Tempomat – beim CDX ohne Aufpreis. Nachrüst-Navi Unser Testwagen war nachträglich mit einem Becker-Navigations-System ausgerüstet. Vorteil: Man kommt ohne Atlas am Ziel an. Nachteil: Die Lenkradfernbedienung fürs Radio funktioniert beim Nachrüst-System nicht mehr. 131 PS aus zwei Litern Hubraum Den Evanda gibt es nur mit einem 131 PS starken Zweiliter-Motor. Kombiniert ist dieser Antrieb in unserem Testwagen mit einer Viergang-Automatik. Schade: Die Automatik frisst Spurtkraft (11,8 Sekunden auf hundert; mit Schaltung 9,8 Sekunden) und bremst den Evanda bei der Höchstgeschwindigkeit aus (Spitze 188 km/h statt 199 km/h).

Kein ESP, aber Traktionskontrolle Seinen Durchzugswillen entwickelt der Vierzylinder-Motor erst bei höheren Drehzahlen. Die etwas zu indirekte Servolenkung arbeitet geschwindigkeitsabhängig und erlaubt ein leichtes Handling der 4,77 Meter langen Limousine. In Verbindung mit dem bereits erwähnten straffen Fahrwerk lässt sich der Daewoo relativ sportlich fahren. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm gibt es nicht, aber eine abschaltbare Traktionskontrolle ist an Bord. Einstieg ab 21.100 Euro Kommen wir, wie versprochen, zum Preis: Der Daewoo Evanda 2.0 CDX kostet 21.100 Euro. Dazu kommen 1.300 Euro fürs Automatik-Getriebe. Wer ihn schärfer machen will, zahlt etwa 390 Euro für die Lackierung und 235 Euro für den Tieferlegungssatz. Diese Preise verstehen sich allerdings zuzüglich Montage und können regional abweichen. Bei unserem Evanda sind noch 1.916 Euro für die 18-Zöller und 1.299 Euro für die Becker-Navigation hinzugekommen. Das sind in diesem Beispiel zusammen 26.240 Euro – nicht schlecht, oder? (hd)
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Technische Daten
Antrieb:Front
Getriebe:Viergang-Automatik
Motor Bauart:Reihenmotor
Hubraum:1.998
Anzahl Ventile:4
Anzahl Zylinder:4
Leistung:96 kW (131 PS) bei UPM
Drehmoment:181 Nm bei 4.200 UPM
Preis
Neupreis: 21.100 € (Stand: Dezember 2004)
Fazit
Wenn Sie einen Wagen suchen, den nicht jeder hat, der sportlich aussieht und der den Komfort der Mittelklasse für wenig Geld bietet, sind Sie mit dem Evanda gut bedient. Und wie unser Beispiel zeigt, kann man ihn noch ein bisschen schärfer machen, als er ohnehin schon aussieht. Vor allem der Preis kann überzeugen – wo bekommt man noch für so wenig Geld einen Neuwagen dieser Größe? Natürlich darf dabei nicht unerwähnt bleiben, dass man durchaus Abstriche an der Leistungsentfaltung der einzigen Motorisierung machen muss und dass kein ESP angeboten wird. Wenn Sie darüber hinwegsehen können, sind Sie mit dem Evanda gut bedient. Übrigens: Den Namen Daewoo müssen Sie sich nicht mehr lange merken: Etwa ab Beginn des Jahres 2005 werden die Modelle hierzulande unter dem Namen „Chevrolet“ verkauft. Schade eigentlich, ist uns doch vor gar nicht allzu langer Zeit erst beigebracht worden, wie wir „deh juh“ auszusprechen haben. Aber das werden wir schon schaffen, die Umstellung von „Raider“ auf „Twix“ hat ja auch geklappt, oder?

Quelle: auto-news, 2004-12-08

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