Testbericht

Marcel Sommer, 27. Oktober 2013
Den Alfa Romeo Mito gibt es jetzt auch mit dem 0,9 Liter großen TwinAir-Motor. Gleichzeitig wurde dem kleinen Italiener eine winzige Schönheitskur verpasst.

Er ist klein, er ist der Freund vieler Frauen und wird nun auch von etwas Kleinem angetrieben. Der Alfa Romeo Mito ist ab sofort in seiner aufgefrischten Generation mit einem 0,9 Liter kleinen Zweizylinder-Turbomotor erhältlich. Mit seiner Leistung von 77 kW / 105 PS und einem maximalen Drehmoment von 145 Newtonmetern lässt es sich mit ihm flott durch den Großstadtverkehr wuseln. Den dritten Gang der verfügbaren sechs Gänge eingelegt und die rechte Hand hat Pause. Der 4,06 Meter lange, 1,72 Meter breite und 1,45 Meter hohe Italiener ist das richtige Produkt für schaltfaule Autofahrer.

Der lang übersetzte dritte Gang hat noch einen Vorteil. Dadurch wird dem Großstädter am höhen- und auch längenverstellbaren Lenkrad der peinliche Moment erspart, im zweiten Gang den Begrenzer zu spüren. Das unter einem Liter große Aggregat, welches hinter einer leicht modifizierten Front sitzt, erreicht sehr schnell, aber nicht hörbar genug die 5.000-Umdrehungen pro Minute-Markierung auf dem gut ablesbaren Drehzahlmesserblatt. Noch bevor das Gehör die Chance hat, die Drehzahl-Information zum Gehirn zu schicken, damit das dem linken Fuß und der rechten Hand den Befehl zum Gangwechsel anordnet, beginnt der 1.130 Kilogramm schwere Alfa zu stottern. Der Mito ist eines der letzten übriggebliebenen Fahrzeuge im straßenzugelassenen Automobilsektor, in dem der Drehzahlmesser noch Sinn macht.

Wenig bis überhaupt keinen Sinn, aber wahrscheinlich das Resultat italienischer Einsparungen, macht das Tachoblatt. Da steht doch tatsächlich eine 260 am Ende. Ob dies ein optischer Ansporn für den Fahrer des maximal 184 Kilometer pro Stunde schnellen Mitos ist? An der ab der knapp 100 Kilometern pro Stunde-Marke eintretenden leichten Tachoabweichung liegt es zumindest nicht. Bis zu dieser Marke benötigt der 16.450 Euro teure Alfa Romeo Mito 0.9 8V TwinAir 11,4 Sekunden. Wer mit dem Gaspedal des schicken Fronttrieblers nur wenig Kontakt pflegt und auf die Schaltpunktanzeige hört, der schafft einen Spritverbrauch von 4,2 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Die CO2-Emissionen liegen dann unter 100 Gramm pro Kilometer. Genau gesagt liegen sie dann bei 99 Gramm. Doch dem Dreitürer dürfen auch ruhig mal die Sporen gegeben werden. Seine Lenkung arbeitet mit einer ausreichenden Präzision und leichte Unebenheiten werden ohne Schmerzen überfahren. Besonders erfreulich ist die Kopffreiheit in der ersten Sitzreihe. Auch 1,90 Meter große Fahrer finden keinerlei Berührungspunkte mit dem Chassis des Mito.

Der an der Außenhaut nur im Frontbereich leicht modifizierte Italiener zeigt sich auch im Innenraum nur wenig verändert. In der Mittelkonsole prangt nun ein fünf Zoll großer berührungsempfindlicher Bildschirm mit Navigationssystem der Marke TomTom. Zudem sorgen neue Sitzbezüge, neue Armaturen- und Tür-Applikationen für frischen Glanz im Mito. Die Fondpassagiere müssen weiterhin mit Hilfe der Easy-Entry-Funktion durch die Vordertüren einsteigen. Wird auf die Besetzung der hinteren Plätze verzichtet, kann das Ladevolumen des Kofferraums von 270 auf 950 Liter vergrößert werden.

Quelle: press-inform, 2013-10-27

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