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Neuer Abarth 124 Spider

Historischer Ballast ist in diesem Fall kein tatsächlicher Ballast. Das geschichtliche Vorbild des neuen Abarth 124 Spider, der zwischen Herbst 1972 und Sommer 1974 gebaute Fiat Abarth Rally, setzte voll auf Leichtbau und Gewichtsreduzierung.

Fiat Abarth Rally als Vorbild
Die Motor- und Kofferraumhaube bestanden aus Kunststoff und die Türen aus Aluminium. Gewicht wurde auch durch das reine Weglassen eingespart: Am 124 Rally verzichtete man auf die Stoßstange, die hintere Sitzbank, die Mittelkonsole, Sonnenblenden und sogar auf den Handschuhfachdeckel. Nur knapp über 1.000 Exemplare, die für die Teilnahme am internationalen Rallyesport erforderlich waren, verließen zu einem Preis von 19.950 Mark die Werkshallen. Diese Diät-Tradition setzt der neue Abarth 124 Spider fort.

Aus Alt mach Neu
Gramm für Gramm ging es dem gut austrainierten neuen Fiat 124 Spider an die Kilos, bis er nur noch 1,06 Tonnen wog. Das verschafft dem Abarth ein Leistungsgewicht von 6,2 Kilogramm pro PS. Der 1,8 Liter-Sauger mit zwei Weber-Doppelvergasern und 128 PS wurde durch einen 170 PS-Turbomotor ersetzt. Mit entsprechenden Folgen: Der 1,4-Liter-Turbo schnalzt die Zweierbesatzung in den Ledersportsitzen in 6,8 Sekunden auf 100. Erst bei 232 km/h ist Schluss mit lustig. Untermalt wird das Ganze vom Dual-Mode-Sportauspuff „Record Monza" mit passiver Klappensteuerung. Wie toll der Abarth klingt, bestimmt auch die Schalthand am kurzen Schaltknüppel des manuellen 6-Gang-Schaltgetriebes oder an den Wippen der 6-Stufen-Automatik.

Farben und Design
Historisch korrekter zitiert der neue Abarth den alten mit der mattschwarz lackierten Motorhaube und der abgespeckten Farbpalette. Wie damals der Rally, der nur in Weiß, Rot und Hellblau ausgeliefert wurde, ist auch der Abarth 124 Spider lediglich in fünf Farben lieferbar: Turini 1975 Weiß, Costa Brava 1972 Rot, Isola d'Elba 1974 Blau, Portogallo 1974 Grau und San Marino 1972 Schwarz. Die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, der Windschutzscheibenrahmen und die Überrollbügel sind immer in Forgiato Grau lackiert. Die Lufteinlässe am vorderen Stoßfänger fallen größer aus als im normalen 124 Spider und am Heck markieren ein angetäuschter Diffusor und der Spoiler den Sportspider.

Der Antrieb sitzt wie im alten Fiat Spider hinten. Für ein präzises Handling sorgen die Bilstein-Stoßdämpfer und die direkte Abstimmung der Servolenkung. Die Traktion wurde mit einem mechanischen Sperrdifferential verbessert. Die Bremsanlage von Brembo mit Vierkolben-Festsätteln sorgt für ein sportliches Verzögerungserlebnis.

Der neue Abarth 124 Spider rollt im September in den Handel. Zum Preis gab es aus Italien noch keine Informationen.

Lothar Erfert