HYUNDAI i30 2012

Früher spähten Japaner auf den internationalen Automessen in Genf, Frankfurt oder Paris mit dem Zollstock die Neuheiten aus, darauf kamen die Koreaner. Früher war früher. Heute nimmt ein Boss eines großen deutschen Autoherstellers – er fängt mit „V“ an und endet mit „W“ – hinter dem Lenkrad eines neuen Hyundais Platz und staunt.
Der neue Hyundai i30, die zweite Generation, macht auf 4,30 Meter Länge und mit deutschem Design in Szene gesetzt (Designchef: Thomas Bürkle, Entwicklungszentrum: Rüsselsheim) viel her. Mit charaktervoller Front, dem hexagonal geformten Kühlergrill und den tief in die Kotflügel gezogenen Scheinwerfereinheiten mit L-förmigen Tagfahrleuchten. Und im Innenraum setzt sich der neue Stil mit hochwertigen Materialien und ebensolcher Verarbeitung noch fort. Auf einem 7-Zoll-Monitor werden Navi und Soundsystem vom Lenker betreut, und hinter der letzten Sitzreihe kommt nun mehr unter als bisher (Kofferraumvolumen: 378 Liter).
In der Fahrwerkskonstruktion setzte man ebenso auf einen Neuanfang. Mit „Flex Steer“, einer Servolenkung mit drei Programmen (Comfort, Normal und Sport), lässt sich der neue i30 erstmals in der Lenkunterstützung den Straßenverhältnissen und der Fahrlaune anpassen. Der Fahrer erhält vorne einen Knieairbag ins Auto gepackt und Sicherheiten und Nettigkeiten wie adaptives Kurvenlicht, Rückfahrkamera, elektrische Parkbremse oder das große Panoramadach.
Vorne packen drei Diesel und drei Benziner an. Die Benzinmotoren produzieren aus 1,4 und 1,6 Liter Hubraum zwischen 100 und 135 PS. Die Diesel liefern 90 bis 128 PS. Bei einem CO2-Ausstoß von etwas weniger als 100 g/km CO2 im i30-Modell 1.6 CRDi Blue unter Zuhilfenahme von Leichtlaufreifen und Start-Stopp-Automatik. Geschaltet wird immer mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe, außer man bestellt mit den leistungsstärkeren Triebwerken den Sechsstufen-Automat. Schon im Februar 2012 steht der neue i30 zu einem Einstiegspreis, der sich um die 16.000 Euro bewegt, auf deutschem Boden. Was die Kunden sagen, wird dann entschieden. Was ein deutscher Autoboss zum neuen i30, speziell über dessen Lenkradverstellung zum besten gab, kann man schon in einem ziemlich ehrlichen Video sehen: Dem VW Golf Konkurrenz machen zu können, muss man sich verdienen. Das weiß auch VW-Chef Martin Winterkorn. Der Link zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=j_3sYEl3njc&feature=related
(le)
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