Suzuki Splash: Grüne Welle
Den großen Tacho hat man sich beim Mini abgeschaut, den aufgesetzten Drehzahlmesser vom Smart kopiert. Was die Hände jedoch vermissen, sind kleine Oasen weicher, schönerer Materialien. Sicher, der Splash spielt mit seinem Einstiegspreis sehr wahrscheinlich in der 10.000-Euro-Liga, aber ein Hauch Noblesse tut auch Cent-Fuchsern gut.
Viel Stauraum unterm hohen Dach
Außerdem sitzt das Lenkrad für großgewachsene Fahrer zu tief. Dafür passen unter das hohe Dach sogar Hochsteck-Frisuren im Stil der siebziger Jahre. Im Heck wartet ein 202 Liter fassender Kofferraum auf Einkäufe. Das ist selbst für einen Kleinwagen nicht viel, doch die hinteren Sitze lassen sich im Verhältnis 60:40 blitzschnell zu einem planen Kofferraumboden umfunktionieren. Dann stehen immerhin 462 Liter Volumen zur Verfügung.
Mit dem laufruhigen, 86 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner geht der Splash schon von unten heraus spritzig zur Sache. Dabei liegt der 3,72 Meter lange Viertürer ruhig auf der Straße, bügelt Verwerfungen talentiert weg und kommt in Deutschland serienmäßig mit ESP. Der in Ungarn gebaute Splash ist also nicht nur schöner, sondern auch sicherer und erwachsener geworden.










