Mazda 6: Leichtgesicht

(Quelle: auto-motor-und-sport)
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Sie haben es wieder getan: Der neue Mazda 6 ist länger, breiter und höher als sein Vorgänger. Mit 4,76 Metern parkt der als Stufen- und Schrägheck erhältliche Mittelklässler damit haargenau neben Mondeo, Laguna und Co. Und mit ihm der dynamische Anspruch der Marke.


Um den liebevoll gepflegten Zoom- Zoom-Effekt plus Verbrauchsreduktionsoll sich eine Kombination aus günstigerer Aerodynamik, geringerem Gewicht und weiter entwickelten Komponenten kümmern. So optimiert Feinarbeit von der Frontschürze bis zum Unterboden den cW-Wert von 0,30 auf 0,27. Ein Fortschritt, den der Mazda 6 durch ruhige Linien, einen Verzicht auf Konvex-konkav-Stakkato sowie durch herausmodellierte Radhäuser und akzentuierte Schweller auch visualisiert.


Drei Benziner, ein Diesel

Dazu legt der neue Mazda 6 unauffällig-kultiviert los, schiebt aber erst im mittleren Bereich angemessen, um dann selbst vor Drehzahlen jenseits der 6.000er-Marke nicht zurückzuschrecken. Der neu entwickelte 2,5-Liter-Vierzylinder läuft grundsätzlich fleischiger, ohne aber sportiven Punch zu versprechen. Auf den verzichtet der 1,8 Liter große Basismotor ebenfalls, er präsentiert sich als Budget-Alternative für Fahrer ohne sportliche Ambitionen.

Mazda verspricht eine Verbrauchsreduktion von 0,9 Liter/100 km gegenüber dem Vorgänger, bei den restlichen Motoren sind es um 0,6 Liter pro 100 Kilometer. Aber in Deutschland stehen die Zeichen ohnehin auf Diesel: So dürfte der 140 PS starke Zweiliter mit serienmäßigem Partikelfilter wieder rund die Hälfte aller Verkäufe ausmachen. Ebenso wie der Kombi, der erst im Frühjahr 2008 in den Handel kommt. Schräg- und Stufenheck stehen schon ab dem ersten Quartal 2008 beim Händler.


(Quelle: auto-motor-und-sport, 19.11.2007)

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