26.11.2012, auto-motor-und-sport
Der neue Dacia Sandero
Der neue Dacia Sandero
Der Preis ist nicht mehr heiß? Von wegen, auch die zweite Generation des Dacia Sandero startet ab Januar 2013 zu einem schmalen Einstiegspreis von 6.790 Euro im Handel. Damit ist und bleibt das rumänische Schrägheckmodell mit französischen Wurzeln das günstigste Auto auf dem deutschen Markt.
Alltag und Unkompliziertheit standen in der Entwicklungsphase ganz vorne im Lastenheft. In den Fond gelangen auch größere Erwachsene über die hohen und fast senkrechten Türausschnitte. Am Ende des Innenraums darf ein Gepäckvolumen von 320 bis 1.200 Liter zugeladen werden. Im Gegensatz zu den teuren Schwestermodellen von Renault ist die ab Werk verabreichte Sicherheit eher als Basisausstattung zu bezeichnen, denn maximal gibt es vier Airbags und ESP, das war's. Mehr Luxus hält mit dem Tempomat und der akustischen Einparkhilfe im Sandero Einzug. Eine halbe Klasse höher fühlt sich auch die 7-Zoll-Navi mit Touchscreen samt 2D- oder 3D-Grafik ("Birdview") an. Ebenso die Bluetooth-Option, mit der sich das Mobiltelefon andocken lässt, oder der USB-Anschluss, mit dem sich ein MP3-Player ankoppeln lässt.
Als Motorisierungen stehen zwei Benzin- und ein Dieselmotor zur Wahl. Premiere im Dacia feiert der neue TCe 90 aus dem neuen Renault Clio. Der Dreizylinder-Turbo produziert aus 898 Kubikzentimetern 90 PS bei einem Prüfstandsverbrauch von 5,2 Litern Super. Als Basisbenziner arbeitet vorne der bekannte 1.2 16V (75 PS) für 6,0 Liter Super. Ab Marktstart erhält man ihn auch in der Flüssiggas-Variante. Mit dem Common-Rail-Diesel dCi 90 zündet ein weiterer Bekannter im Motorraum, der etwas aufgepeppt wurde. Nicht in der Leistung (90 PS), jedoch in der gespürten Kraft: Im Vergleich zum Vorgängermodell steigt das Maximaldrehmoment um 20 Prozent auf 220 Nm für 3,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Damit ist man doppelt günstig unterwegs – in Preis und im Verbrauch. Für Sparfüchse eine gute Wahl. (Lothar Erfert)











