Neuer BMW i3

Neuer BMW i3
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Der neue BMW i3

BMW elektrisiert ohne wenn und aber: Der neue BMW i3 kommt nicht als umgebautes, das heißt mit Elektromotor und Akku ummodelliertes konventionelles Auto auf den Markt, sondern als echtes Elektrofahrzeug, das nur optional mit einem Benzinmotor als Reichweitenverlängerer ausgerüstet werden kann.
Das Konzept: Heckmotor, Heckantrieb und ansprechend Platz auf 3.845 x 1.537 x 2.011 mm hinter vier Türen. Die E-Maschine leistet 170 PS und befördert den i3 aus dem Stand mit seinem vollen Drehmoment von 250 Nm, das nicht wie bei Verbrennungsmotoren erst über die Motordrehzahl aufgebaut wird, in unter acht Sekunden auf 100 km/h. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h wird der Elektrische zum Alltagsbesteher. Aber nicht nur dadurch.
Das Design mit kurzen Überhängen an Front und Heck erleichtert das Parken in kurzen Parklücken. Die „Coach-Doors“, gegenläufig öffnende Türen, schaffen ein breites Portal für den Einstieg. Und viel steht drinnen auch sonst nicht im Weg, da durch das sogenannte „Drive-Modul“ der Mitteltunnel im Innenraum entfällt, durch den bisher die Kraft des Motors an die Hinterräder weitergeleitet wurde. Da der E-Antrieb deutlich kompakter baut als ein vergleichbarer Verbrenner kommen Elektromotor, Getriebestufe und Antriebselektronik platzsparend über der Hinterachse unter. Das schafft darüber Platz für eine durchgehende Sitzbank und gemütliches Sitzen, aber nicht für sonderlich viel Kofferraum. Der verfügt nur über ein Volumen von 200 Liter.
Mit einem Gewicht von 1.250 Kilogramm ist der Elektro-BMW mit seinem Aluminiumrahmen und der damit verschraubten Fahrgastzelle aus Karbon nicht nur etwa 300 Kilo leichter als gewöhnliche Elektroautos dieser Größe, sondern er verfügt auch über einen weiteren großen Zukunftsvorteil: Er rostet nicht.
An der Steckdose ist der Lithium-Ionen-Akku von Bosch-Samsung nach sechs Stunden vollständig aufgeladen, mit der Schnellladevorrichtung soll bereits nach einer Stunde 80 Prozent der Batterie wieder im Saft stehen. Mit dem optionalen Range Extender „Rex“ geht es weiter als die versprochenen 150 km im reinen Elektrobetrieb: Ein kleiner Ottomotor der einen Generator antreibt, um den Ladezustand der Batterie konstant zu halten, sorgt dafür, dass das Fahrzeug auch später noch elektrisch betrieben werden kann.
In der City soll der kompakte BMW mit direkter Lenkung und kleinem Wendekreis punkten, im Fahrbetrieb unterscheidet er sich mit dem „One-Pedal-Feeling“ (Vom-Gasgehen bremst, weil im gleichen Moment Energie zurück gewonnen wird) und dem „Segeln“ (freies Rollen dank abgekuppelter E-Maschine) von konventionellen Benzinern. Und, ab 2013, auch im Preis. Über 40.000 Euro. (le)

BMW i3 und i8 - Der Joschka-Faktor

BMW i
(Quelle: press-inform)

29.07.2011, press-inform

BMW verlässt die linke Autobahnspur und hofft, nicht den Anschluss an die Elektromobilität zu verpassen. Die Modelle i3 und i8 wagen den Spagat zwischen iPhone auf Rädern und Freude am Fahren.Was macht Joschka Fischer bei BMW? Diese Frage stellten sich viele, als sie von der Beratertätigkeit des grünen Urgesteins für den Autokonzern erfuhren. BMW-Chef Norbert Reithofer gibt die Antwort: „Er hat uns gesagt, wie die Welt in Zukunft aussieht.“ Und wahrscheinlich auch, wie ein für sportliche Luxusschlitten bekanntes Unternehmen den Sprung in eine Zukunft schaffen könnte, die dem Auto viel weniger Spielraum lässt als heute. Nun möchte BMW das Elektroauto ein bisschen und die eigene Marke völlig neu erfinden. „Pur, emotional und nachhaltig“ wolle man we...
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