22.08.2012, press-inform
VW 2012
Neuer VW Golf 7
Golf-Klasse – das sagt viel aus. Erstens, dass da ein Automodell schon seit Jahrzehnten für eine ganze Fahrzeugklasse steht: „Golf-Klasse“ für Kompaktwagen im Format von Volkswagens Golf. Zweitens, das mit der „Klasse“: sehr viele Stärken, sehr wenige Schwächen. So einer taugt für Volk und Verkaufserfolg. Besagt auch die deutsche Zulassungsstatistik. Hier belegt der Ford Focus Platz drei, der Opel Astra Platz zwei, aber über allem thront doch VWs Golf, dessen siebte Generation nun im September 2012 auf der Pariser Automobilmesse erstmals schauläuft.
Und das im Trend: leichter & sparsamer. Im Radstand legt Wolfsburgs Bestseller zwar zu, was dem Fußraum im Fond und dem Kofferraum gut tut, trotzdem hält er sich an die Diät. 60 bis 90 Kilo leichtgewichtiger steht der mit 4,20 Metern Länge gar nicht mehr so kompakte auf der Waage. Die Karosserie wird breiter und flacher. Hinzu fallen die Überhänge an Front und Heck kürzer aus. Das tut wiederum nicht nur den Platzverhältnissen im Innenraum, sondern ebenso der Straßenlage gut.
Der modulare Quer-Baukasten gibt die Marschroute in Sachen Antrieb vor. Unter der Haube arbeiten TSI-Direkteinspritzer mit 1,2, 1,4 und 2,0 Liter Hubraum (erwartetes Leistungsspektrum: 85 bis 290 PS). Von denen arbeitet der modernste, der 1.4 TSI, erstmals mit Zylinderabschaltung. Selbstzünden beginnt mit einem 90 PS starken TDI.
Im nächsten Jahr folgen der GTI, der noch schärfere Golf R und der politisch korrekte Golf E. Ein Jahr später, 2014, der Golf Plug-in-Hybrid, die Erdgasversion (CNG) und der vanartige Golf Plus.
Und der Preis? Bei 17.000 Euro startet der aktuelle Golf. Das wäre auch ein guter Preis für den neuen. Im August läuft dessen Produktion an und ab Dezember 2012 stellt man die neue Golf-Klasse für jedermann auf die Straße. (Lothar Erfert).












