03.11.2011, auto-reporter.net
Neuer Peugeot 208
Grüner Franzose: Der neue Peugeot 208
Ein neues Auto. Also zählt man bei Peugeot ganz einfach eins weiter. Nach 204, 205, 206 und dem 207 tritt nun Peugeots neuer 208 in die lange Ahnenfolge der französischen Kompakt-Bestseller ein.
Der Entwicklung des neuen Kleinwagens, der intern den Projektnamen „A9“ trägt, lag ein ehrgeiziges Lastenheft zugrunde: Man wollte ein kleineres und leichteres Fahrzeug, aber mit größerem Innenraum auf die Beine stellen.
Und da steht es nun, aufgewürzt mit Heckleuchten im Bumerang-Stil und kompakt. Sieben Zentimeter kürzer und einen flacher als das Vormodell 207. Für einen höheren Wohlfühlfaktor sorgen die fünf Zentimeter Kniefreiheit im Fond wohl noch mehr als das kleiner gewordene Lenkrad vor den höher ins Blickfeld gerückten Instrumenten (neu: der mittige Touchscreen), aber richtig in die Vollen gingen die Entwickler erst beim Gewicht – oder eben nicht: Der neue Peugeot ist durchschnittlich 110 und maximal 173 kg leichter als der 207. Das an alte Zeiten erinnernde Leergewicht des Basismodells (975 Kilogramm) erzieht ihn wie die verbesserte Aerodynamik (Luftwiderstandsbeiwert: 0,29) oder die neuen 3-Zylinder zum Sparen.
Fünf Dieselmotoren stehen zur Auswahl, davon vier mit Start-Stop („e-HDi). Die CO2-Emissionen liegen im Bestwert bei 87 g/km (entspricht 3,4 l/100 km) und überschreiten niemals die 99-Gramm-Grenze. Mit dem neuen 208 wird außerdem die neue Generation von 3-Zylinder-Benzinmotoren eingeführt (1.0 l VTi und 1.2 l VTi), deren Einstiegsversion lediglich 99 Gramm CO2 je Kilometer ausstößt, was einem kombinierten Verbrauch von nur 4,3 Liter/100 km entspricht.
Auf mehr Grün-Sein setzt die Marke mit dem Löwen auch beim Material: Mit einer Polymermasse, die zu 25 Prozent aus „grünen“ Materialen (recyclebar oder 100 Prozent natürlich) besteht, kommt der neue Kleinwagen im Frühjahr 2012 in den Handel. Mit einem Klimagebläse und einem hinteren Stoßfänger, der erstmals komplett aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt wird. Allein das Verbauen des Stoßfängers spart in der Produktion jährlich 1.600 Tonnen Öl. Ein guter Anfang. Der richtige Weg. (le)












