05.03.2012, press-inform
MERCEDES-BENZ A-Klasse 2012
Die neue Mercedes A-Klasse
Leicht gemacht hat sie es keinem, als sie 1997 auf den Markt kam: Erst war alles neu, dann kippte sie um. Das war auch neu und kratzte am Ruf des Stuttgarter Herstellers. Nun steht die neue A-Klasse in den Startblöcken, und man trauert schon dem alten Konzept hinterher: adé hohe Sitzposition, adé Übersicht, adé hoher und variabler Innenraum. Warum ein so alltagsgerechtes und erfolgreiches Konzept keine Zukunft hat? Weil die „Premium“-Konkurrenz mit mehr Typvariationen erfolgreicher verkauft: BMW mehr 1er und Audi mehr A3. Daimler bietet in der Vier-Meter-Kategorie aber nur Hochbau und One-Box-Design.
Damit ist bald Schluss. Die schicken Proportionen des A-Klasse Konzeptfahrzeugs werden sich in die Serie retten: die lange Motorhaube, der lange Radstand mit kurzen Überhängen, das flach bauende Dach und der knackig-steile Abgang. 30 Zentimeter sattelt die wieder fünftürige A-Klasse, die etwa 4,20 Meter lang sein wird, drauf.
Sportlicher steht die A-Klasse nicht nur wegen des tieferen Schwerpunkts und der breiteren Spur, sondern auch wegen der Motoren da. Der direkt einspritzende Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 210 PS Leistung gab darauf schon einen Vorgeschmack. Mit einer breit gefächerten Motorenpalette (120 bis 210 PS) darf man im Serienfahrzeug rechnen. Mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, dem neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Start-Stopp-System ebenso.
Die Kraft wird weiterhin auf der Vorderachse auf die Straße gebracht. Für Sicherheit sorgen ESP, das neue radargestützte „Collision Prevention Assist“ und weitere, aus den höheren Fahrzeugklassen von Mercedes schon bekannte Assistenzsysteme.
Schon 2012 steht der Wachwechsel an. Keine Revolution für den Kunden, aber eine große für Mercedes: Im Gegensatz zur monokonzeptionellen A-Klasse (Serie I und II) sind künftige Varianten des neuen Modells nicht nur angedacht, sondern schon geplant: ein Coupé, ein kompakter SUV, ein Cabrio … (le)












