08.05.2012, auto-motor-und-sport
Wer vor einem Mercedes SL 63 AMG steht, der will sich nicht lange mit der Theorie von im Kokillenguss-Verfahren hergestellten Aluminium-Komponenten, Kunststoff-Außenschalen, überarbeiteter Elastokinematik oder Marketing-Albernheiten wie dem Twin-Blade-Kühlergrill aufhalten. Zündschlüssel umdrehen, jetzt, sofort.
Nach einem kurzen, aber gewaltigen Bäuerchen flutet aus dem Vierfach-Endschalldämpfer des Mercedes SL 63 AMG jenes V8-Stakkato, das die Sport-Derivate mit dem Stern im Kühlergrill im aktuellen Zeitgeist viel zu schnell in die Proll-Ecke rückt. Dabei ist dieser wohlige Klang, den selbst die Achtzylinder-Meister jenseits des Atlantiks zu ihren besten Zeiten kaum vollendeter hätten komponieren können, absolut echt und unverfälscht – beteue...
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