MERCEDES-BENZ C 180 T Kompressor Automatik, 156 PS Kombi (2007-2008)

eigenen Bericht schreiben
mit anderen Autos vergleichen
2,72 Tests2 Erfahrungen
Hubraum
1796 ccm
Leistung
156 PS (115 kW)
Treibstoff
Benzin
Neupreis (ca.)
35.040 € bis 37.039 €
Verbrauch lt. Hersteller
8,1 l/100km
Tatsächlicher Verbrauch
9,9 l/100km
(Quelle: auto-motor-und-sport/)

A4, 3er und C-Klasse: Kombi-Nation

S_01820e1438ade44c9fa06803cb985f34fdd59bf9
auto-motor-und-sport, 27.05.2008

Für Kombis gilt, völlig unabhängig von der Motorisierung, der alte Sportfahrer-Spruch: Die anderen sollen mich am besten nur von hinten sehen. Auch eine Art Überholprestige also. Und dazu passt, dass der neue Audi A4 Avant mit seinem um knapp 250 auf 1.430 Liter gewachsenen Maximalvolumen nun den BMW 3er Touring (1.385 Liter) überholt und zum ebenfalls noch jungen T-Modell der Mercedes C-Klasse (1.500 Liter) aufschließt.


Als überaus zugkräftig - durchzugskräftig - erweist sich der A4 mit seinem 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbo. Dessen Leistungsentfaltung erinnert beinahe an einen Dieselmotor. So liegt das maximale Drehmoment von 250 Nm bereits bei 1.500/min an und bleibt bis 4.500/min konstant. Bei dieser Drehzahl mobilisiert der Direkteinspritzer auch seine Nennleistung von 160 PS. Diese Charakteristik erlaubt eine insgesamt lange und damit drehzahlsenkende Übersetzung des Getriebes, ohne dass an Autobahnsteigungen oder zum Beschleunigen nach einem Tempolimit heruntergeschaltet werden muss.

BMW ohne Lader-Unterstützung

Will der Fahrer des 320i den A4 in einer solchen Situation nicht für lange Zeit aus den Augen verlieren, muss er fleißig schalten und darf vor hohen Drehzahlen nicht zurückschrecken. Schließlich entwickelt der Zweiliter-Direkteinspritzer, der als einziger des Trios ohne Lader-Unterstützung auskommen muss, sein maximales Drehmoment von lediglich 210 Nm erst bei 4.250/min. Trotz zehn PS Mehrleistung muss der BMW dem Audi nicht nur bei der Elastizität, sondern auch bei der Beschleunigung den Vortritt lassen. Und das, obwohl das perfekt schaltbare Getriebe deutlich kürzer übersetzt ist. Was aber stärker an den Nerven zerrt als der schlappe Durchzug ist das ständige Ruckeln. Hier könnte das Triebwerk noch Feinabstimmung vertragen.


Ganz in seinem Element ist der BMW dagegen in puncto Fahrdynamik. Mit seiner von Antriebseinflüssen freien, sehr feinfühlig und spontan ansprechenden Lenkung lässt sich der Touring präzise und behände um alle Ecken zirkeln. Etwas weniger direkt ist die Mercedes-Lenkung ausgelegt. Doch auch die C-Klasse profitiert in Sachen Rückmeldung davon, dass den gelenkten Vorderrädern nicht auch noch Antriebskräfte zugemutet werden. Denn die können wie beim Avant mitunter heftig am Lenkrad zerren, besonders beim Beschleunigen aus engen Kehren heraus. Außerdem reagiert der Audi empfindlich auf Spurrillen und lässt Fahrbahnunebenheiten als Stöße in der Lenkung spüren. Wegen der soften Auslegung wünscht man sich zudem etwas mehr Rückmeldung.

A4 mit besserem Motor und Fahrkomfort

Und obwohl der A4 für einen Fronttriebler ein insgesamt neutrales Kurvenverhalten zeigt, schiebt er bei schnellem Einlenken zunächst über die Vorderräder. Das ändert aber nichts am klaren Sieg des neuen Avant, der vor allem mit seinem bärenstarken Turbo-Motor und hohem Fahrkomfort punkten kann. Er ist mit 32.550 Euro in der Ambition-Ausführung zudem nur wenig teurer als der 320i Touring (31.150 Euro), aber deutlich besser ausgestattet. Während der ausgewogene Mercedes dem Audi in der Eigenschaftswertung dicht auf den Fersen ist, werfen ihn der hohe Preis (34.813 Euro) und die teuren Versicherungsprämien in der Endabrechnung zurück. Er kann den zweiten Platz nur knapp vor dem sehr fahraktiven, aber wenig komfortablen BMW 3er Touring verteidigen.







Weitere Testberichte finden Sie auf auto-motor-und-sport.de
(Quelle: auto-motor-und-sport//, 27.05.2008)


(Quelle: press-inform/)

Neuvorstellung: Mercedes C-Kombi - Mehr Platz im (T)Raumschif...

Mercedes C-Klasse T-Modell
press-inform, 27.01.2008
Wenige Monate nach der Markteinführung der Limousine präsentiert Mercedes-Benz jetzt das T-Modell der C-Klasse. Extra viel Laderaum und Oberklasse-Technologie sollen den Kombi auf Erfolgskurs bringen.

In den Neunzigern waren die Autos mit dem extragroßen Kofferraum echte Lifestylekarossen. Doch dann fuhren ganz neue Fahrzeugtypen vor - die junge Offroad-Generation und die Reise-SUV – und machten den Kombis das Terrain streitig. Dass die klassischen Packesel nicht mehr so leicht an die Kundschaft zu bringen sind wie noch vor zehn, fünfzehn Jahren, hat den Entscheidern in Stuttgart offenbar eine ganze Menge Kopfzerbrechen bereitet.

Damit der Kombi wieder kommt, soll er jetzt besser machen, was er schon immer konnte: Flexibel sein, bei Bedarf jede Menge Platz im Kofferraum bieten und dabei das Be- und Entladen so komfortabel wie möglich machen. Mit diesen Vorgaben der Marketing-Strategen machten sich die Stuttgarter Entwickler ans Werk.


Das Resultat ist ein Kombi, der sportliche Linien zeigt, frontal keinen Hehl aus seiner Nähe zur Limousine macht und auch die Türen von ihr übernimmt. Im Vergleich zum Vorgänger hat das neue T-Modell längs und quer ein paar Zentimeter zugelegt und auch der Radstand wurde um 4,5 Zentimeter verbreitert. Den entscheidenden Beitrag für mehr Ladevolumen leisten jedoch das steilere Heck und die D-Säule, die jetzt deutlich aufrechter ist als beim Vorgänger.

Fürs Innenleben heißt das: Bei umgeklappter Rückbank und dachhoher Beladung fasst der C-Klasse-Kombi jetzt 1500 Volumenliter – 146 Liter mehr als sein Vorgänger. Nun passt rein, was sich auf einer Fläche von 1,80 Meter mal 1,20 Meter unterbringen lässt. Beispielsweise 44 Saftkisten oder 36 Weinkartons. Neun große Umzugskartons. Oder vier Golfbags mit Trolleys. Auch ein Waschmaschinentransport sollte sich so ohne weiteres bewerkstelligen lassen – immerhin findet ein Quader mit den Maßen 94,3 x 59,9 x 146,5 Zentimeter im neuen T-Modell Platz.
Die maximale Anhängerlast hat Mercedes auf 1800 Kilogramm gesteigert. Die Pferdenarren unter den T-Kunden hätten damit wohl kein Problem, zwei Rösser samt Hänger abzuschleppen.

Dass ein Premium-Kombi in Sachen Ausstattung viel investieren muss, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten, versteht sich von selbst: Das T-Modell will seinen Sterne-Status mit rückenschonenden Multikontursitzen für Fahrer und Beifahrer erfüllen, mit Drei-Zonen-Klimaanlage und einem umfangreichen Sicherheitspaket. Serienmäßig sind blinkende Bremsleuchten und Bremsassistent an Bord.

Das ESP der neusten Generation überwacht nicht nur den Reifenluftdruck, sondern soll mit einer automatischen Gespannstabilisierung auch für mehr Sicherheit bei Anhängerfahrten sorgen. Mit dem "Intelligent Light System", das sich auf unterschiedliche Wetterverhältnisse einstellt, wird eine technische Innovation aus der Mercedes-Oberklasse in den Kombi übernommen.

Serienmäßig ist ein Multimedia-Center mit europaweiter Navigation, Telefon, DVD-Spieler und PCMCIA-Schacht für PC-Speicherkarten und Musikserver an Bord, das sich wie in der Mercedes-Oberklasse auch per Sprachbehefl bedienen lässt.

Verschiedene Details sollen die Kombi-Kernfunktionen leichter, bequemer und sicherer machen. So ist der Kofferraum mit vier Ösen zur Befestigung des Ladeguts ausgestattet. Seitliche Staufächer mit Netzabdeckungen und eine faltbare Einkaufsbox gehören ebenso zur Serienausstattung wie das Doppelrollo mit Laderaumabdeckung und Sicherheitsnetz. Die neue Heckklappe öffnet und schließt sich per Knopfdruck – nicht neu, aber neu in der C-Klasse.


In der Motorenriege stehen fünf Benziner und drei Diesel für den Einsatz im T-Modell bereit. Das Leistungsspektrum der Aggregate reicht von 100 kW/136 PS bis 200 kW/272 PS. Am bescheidensten gibt sich der Kombi als Vierzylinder C 200 CDI. Mercedes beziffert seinen Durchschnittsverbrauch mit 6,0 Litern. Bei den Sechszylindern stellen die Stuttgarter drei Benziner zur Wahl mit 150 kW/204 PS, 170 kW/231 PS und 200 kW/272 PS sowie ihren neuen C 320 CDI mit 165 kW/224 PS.

Um unterschiedliche Fahrertypen auf die neue C-Klasse zu locken, bietet Mercedes drei Fahrwerkvarianten an. Serienausstattung ist "Agility Control" mit situationsgerechter Stoßdämpferregelung, für sportlichere Fahrer gibt’s das Fahrdynamikpaket mit stufenlos verstellbaren Stoßdämpfern, das dem Kombi zu sportwagentypischer Agilität verhelfen soll. In Kombination mit dem Sportpaket AMG erhält das neue T-Modell neben 17-Zoll-Leichtmetallrädern ein Sportfahrwerk mit kürzeren Federn und straffer abgestimmten Stoßdämpfern. Die Karosserie wird vom Mercedes-Tuner zudem um 15 Millimeter tiefer gelegt.




(Quelle: press-inform//, Susanne Kilimann, 27.01.2008)


 
 

Mitglied werden bei autoplenum.de?

  • 100% kostenlos
  • Schnelle Hilfe bei Fragen
  • Uneingeschränkter Zugriff auf alle Inhalte
  • Private Nachrichten senden und empfangen
  • Kaufberatung kostenlos
  • Zweiwöchentlicher Newsletter gratis (optional)