FIAT Scudo Transporter (2007 - heute)

3.44 3 Tests 8 Erfahrungen
67%
33%

22.551 € bis 37.247 €

90 PS (66) kW bis 165 PS (121) kW

Diesel

6,8 l/100km bis 7,6 l/100km

8,0 l/100km

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Erfahrungswertung
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alle Bewertungskriterien
Preis-/ Leistungsverhältnis
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Design & Styling
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Verarbeitungsqualität
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Sparsamer Verbrauch
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Motorisierung
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Alltagstauglichkeit
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Unterhaltskosten
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themoritz2

November 2015, themoritz2 über: Scudo L, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 3,71 ]
empfiehlt den Kauf
Vor etwas über 3 Jahren haben wir uns den Scudo zugelegt und haben damit auch einige Reisen unternommen. Unter anderem waren wir in Norwegen, in den Alpen oder auch in Südfrankreich unterwegs. Ich kann somit sagen wir haben einiges ausprobiert. Er hat sich stets bewährt und wir hatten nie großartige Probleme. Aber man muss auch sagen, auf langen Fahrten merkt man schon, dass es eben kein Multivan oder V-Klasse ist. Bis auf kleinere Mängel wie zB. eine ausgefallene Innenraumbeleuchtung oder Probleme mit der Klima, war aber alles Top. Würde mich allein schon vom Preis her wieder für den Bus entscheiden. weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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farmotor

November 2015, farmotor über: Scudo 12 L2H2, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 4,43 ]
empfiehlt den Kauf
Ich kann den Scudo nur empfehlen.
Bin seit 20 Jahren selbstständig und habe mehrere Transporter bei mir in der Firma von Ford über Hyundai bis hin zu Renault und VW.

Verglichen mit den anderen Kleintransportern mit Trennwand hat der Scudo den größten Fahrerraum bin 1.85 cm. Wenns auf Langstrecke geht wird immer der Scudo genommen.
Kann nicht ganz meine vorredner verstehen die meinen das das Fahrerhaus beengt ist.
Wahrsccheinlich vergleichen die den Scudo mit einem PKW.
Die verarbeitung ist genau so gut und schlecht wie bei der Konkurenz.
Das beste an dem Scudo ist sein kräftiger sparsamer und sehr laufrühiger Motor.Wir haben den 120PS Multijet der ist deutlich kräftiger als unser 2,5 Renault Trafic mit 150 PS.
Der Scudo fährt sich auch sehr leicht und angenehm einfach, ähnlich wie ein PKW.
Mein Fazit unser besten KLeintransporter.
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wegaskurierdienst

Oktober 2015, wegaskurierdienst über: Scudo 1, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 2,43 ]
empfiehlt den Kauf
bin jetzt 330000km gefahren.
Scudo 120Ps Multijet Bauj 2008
teile ersetzt;
2xQuerlenker
1x Turbo
2x Injektoren
1X Hochdruckpumpe
1X Stossdämpfer
3X Bremsscheiben
1X Nockenwelle
2X Zahnriemen
1X Steuerkette von nocke einlass zu Nocke auslass
2X Stabistangen
und jetzt leider die Kupplung
ich fahre das auto sehr gerne obwohl es mich das eine und andere mal geärgert hat.
muss aber sagen das kollegen nahmhafte autos wie VITO-VW-Bus-usw fahren und auch über diese autos was reparaturen und klappern sowie undichtigkeiten zu beklagen haben wobei diese autos bei gehobener ausstattung mal gut 15-20000€ teurer sind.
sucht mal nen 3Jahre alten VW-Bus mit 60000KM -klimaaut.-luftfedern-parkdistnzk.-6Türen- tepomat-Radio-cd-metallik-sitzheizung alufelgen 8fach bereift für 15000€
Viel Spass
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brummi47

September 2013, brummi47 über: Scudo 1, 136 PS, Schaltgetriebe

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Hat denn bei diesem Fahrzeugtyp jemand Erfahrung über die Lebensdauer des Turbos, mein Auto hat nun 288.00 km gelaufen und ölt an der Frischluftseite des Laders relativ stark.
Leider wurde das Teil vor 110.00 km nicht mit der Tauschmaschine gewechselt. Bitte wer etwas zu der Problemlösung beitragen kann, schreibt hier was rein. Danke schon mal weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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ralfgrossmann1

Dezember 2012, ralfgrossmann1 über: Scudo L, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 2,79 ]
rät vom Kauf ab
Fiat Scudo 2011 km 109000
Sietze schlecht auf langer Fahrt -Sicht durch die Scheibe vorne Schlecht du kommst dier vor wie bedrungen- Lenkung nicht gut kein gefühl-Bei offenen Fenster vorne bei Fahrt giebt es ein schlag das Dach geht hoch bei Fenster wieder zu Runder?-Fahrwährk schlecht Was kommt noch Wöchenlicher Fahrt von 800 Km ? weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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taxibus

Februar 2011, taxibus über: Scudo L, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 3,64 ]
rät vom Kauf ab
Ich habe mir den Fiat Scudo 2.0L, mit 136PS als Langversion im August 07 gekauft, da er mir nach einer ausführlichen Probefahrt sehr gut gefallen hat.

Ich muss dazu sagen ich wollte ihn als Großraumtaxe betreiben. Der Motor ist wirklich das Beste
was man bis dahin in diesem Segment bekommen konnte, er schnurrt wie eine Biene, der Verbrauch ist für diese Größe wirklich Klasse. Im Sommer zwischen 7,3 – 8,5 L/100km und im Winter 9-10L/100 km mit dem Betrieb einer Standheizung. Ab 1500 Umd./min. liegt sauber die Leistung an und der Motor dreht elastisch bis 3500 Umd. Hoch. Wenn man ihn bis 2500 Umd. Zieht, hat er sauberen Leistungsanschluss. Das Fahrverhalten empfinde ich auch als sehr angenehm, da man nicht auf dem Auto hockt, sondern recht bequem auf dem Fahrersitz, sehr PKW mäßig Platz nehmen kann. Bis zum Heutigem Tage habe ich auch nie Beschwerden beim langen Sitzen verspürt. Ich bin nur 1,70 m groß und habe daher wirklich keine Platzprobleme.
Ich könnte mir aber vorstellen das größer gewachsene Menschen es hinter dem Lenkrad etwas enger empfinden könnten.

Der Fahrkomfort bei intaktem Fahrwerk ist gut, das Fahrzeug federt auch bei unebenen Straßenbelag ordentlich. Man muss natürlich immer daran denken das man einen Kleinbus fahrt, der nicht wie ein PKW abrollt. Leer oder mit nur 3 Personen besetzt ist er zwangsläufig härter, da er ja auch noch mit 8 oder 9 Personen vernünftig federn soll.

Die Bremsen sind in ihrer Wirkung auch wirklich gut. Sie verzögern das Fahrzeug beachtlich.

So genug der Lobhudelei, kommen wir zu den zu den doch beachtlichen Mängeln an diesem Fahrzeug. Es fing im Januar an das die Sitze und die Schiebetüren anfingen jämmerlich zu Klappern und zu Ächzen. Diesen Mangel hat die Werkstatt nach längerer Zeit und einigen Werkstattbesuchen in den Griff bekommen. Beim Wechsel auf die Winterreifen habe ich festgestellt das ein Bremssattel vorne fest war und die Bremsbeläge einseitig kurz vor dem Ende waren, ich musste die Bremsbeläge nach nur 12000 km Laufleistung wechseln lassen. Fiat steuerte 50% Erlass mit hinzu.

Ich hatte für den hinteren Fahrgastbereich die Option Heizung hinten gewählt. Diese Heizung funktionierte den ganzen Winter 07-08 nicht, da niemand wusste ob auch Warmluft aus dem Klimahimmel austreten sollte. Erst langwierige Rückgespräche mit Fiat Deutschland konnten das Dilemma beenden und man versprach mir zur 30000 Inspektion diesen Mangel zu beheben. Feb.08
zwischenzeitlich fing die Vorderachse an zu Poltern und die Stoßdämpfer Quietschten und Ächzten beim Überfahren von Unebenheiten.
März 08 Km Stand 27800 massives Poltern vorne und Quietschen der Stoßdämpfer. Inspektion 30000km 1. Versuch zum Reparieren der hinteren Heizung, Fehlschlag 14 tage später endlich Erfolg, die hintere Heizung geht, war wohl bloß eine Sicherung toll !! Garantie
Die Vorderachse polterte Weiterhin man fand angeblich keine Fehler. Dann im Juni 08 Ausfall der Klimaanlage Km Stand 35 500. Die Ersatzteilbesorgung war extrem schwierig, erst einen Monat später nach 3400 km und hoch sommerlichen Temperaturen konnte die Klimaanlage instand gesetzt werden. Garantie
Die Vorderachse polterte immer massiver und das Quietschen der Stoßdämpfer wurde unerträglich, dann endlich im Juli 08 Austausch der Stoßdämpfer mit Domlager, der Koppelstangen und des Achsstabis Km Stand 40 000.

Endlich Ruhe in der Vorderachse. Garantie!

Es folgt eine ruhige Zeit, dann im März 09 wieder beginnendes Quietschen und Ächzen der Stoßdämpfer.Km Stand 68 000 nach nur 28 000 km !!

April 09 plötzlicher Druckverlust an der Kupplung sowie kräftige Schleiff und Klappergeräusche von der Kupplung, Km Stand 71000, Wochenende!! zwei Tage später bei Fiat keine Geräusche mehr hörbar.
Man schaut nicht nach der eventuellen Ursache, es ist zu Kosten intensiv! Hier zeigt sich schon ein Schaden am Zweimassenschwungrad!! nach 1,5 Jahren

Die Poltergeräusche an der Vorderachse nehmen wieder zu!

Jul.09 erneuter Austausch der Stoßdämpfer vorne mit Domlager
Km Stand 80 300 Garantie!
Es arbeitet nun der 3. Satz Stoßdämpfer in dem Fahrzeug, Laufleistung der Stoßdämpfer 40 000 km

Ich stelle an der rechten Führung schiene der Schiebetür fest, das sich dort der Lack bzw. die Kunststoffbeschichtung löst und sich dadurch die Schiebetür schwerer zu schließen lässt.
In der Annahme es handelt sich um einen Lack schaden, will ich diesen Defekt erst zur 90 000 Inspektion beheben lassen, die allerdings 45 Tage nach dem Enden der normalen Garantie erfolgt ist. Man erklärte mir das dies kein Lack schaden sei und es mit dem Enden der normalen Garantie keinen Ersatz mehr kostenlos geben würde.

Ende der Garantie

Auch ein Kulanzantrag brachte kein anderes Ergebnis obwohl der Schaden schon vor dem Ende der Garantiezeit von 2 Jahren aufgetreten war.

Der Rest des Jahres läuft verhältnismäßig ruhig ab, bis auf das unregelmäßige beginnende Klappern der Kupplung, welches aber nach kurzer Zeit wieder verschwindet.

Im Juni 10 bei einem Ölwechsel wird ein Defekt am Turbolader festgestellt. Km Stand 110 000

ebenso beginnt das Fahrzeug beim Beschleunigen zu Schütteln, man will den Grund bei der 12 000 Inspektion erforschen.

Zur 120 000 Inspektion kann die Ursache des Schütteln nicht erkannt werden und nicht beseitigt werden.

Die Vorderachse beginnt wieder zu poltern!

Im Nov.10 Erneuern der linken Antriebswelle angeblich ein Haarriss und so eventuell die Ursache des Schütteln. Km Stand 133 000

Poltern und Schütteln weiterhin!

Dez.10 Erneuern der Koppelstangen 134 00 km, weiterhin Poltergeräusche!

Nach dem Abholen aus der Werkstatt heftige Klappergeräusche und Schleifgeräusche von der Kupplung nun konnte ein Meister die Geräusche hören. Diagnose Kupplungswechsel

Dez.10 Km Stand 137 000 Kupplungswechsel, mit Zweimassenschwungrad, welches total ausgeschlagen war! Der eigentliche Kupplungsbelag wäre noch ok gewesen.
Mit der Kupplung wurde auch der rechte Querlenker sowie beide ausgeschlagenen Domlage erneuert. Leider weiterhin Poltern der Vorderachse.

Jan.11 Km Stand 137 500 Rückfahrsensor defekt

Jan 11 Austausch des linken vorderen Stoßdämpfe,r wieder hart, sowie des linken Querlenkers und der rechten Antriebswelle und des hinteren Motorlagers, das Schütteln ist weg !
Km Stand 138550 leider immer noch leichtes Poltern, der Achsstabi, den gibt es nur komplett
380.- EUR Tolle Vorderachse!! Die wichtigen Teile halten im Taxi betrieb 1 Jahr

Feb.11 Probleme beim Starten, da wollte ich mal eben die Glühkerzen wechseln lassen, ich ließ mir Einsegen, einen Kostenvoranschlag machen, der Wechsel, da die Glühkerzen sehr besch....
eingebaut sind über 400.- EUR

so jetzt müsste nur noch der Turbolader, die Rückfahrsensoren, der Achsstabi und das sich
selbstständig einschaltende Fahrlicht und die seit geraumer Zeit, beim Ausstieg knackende
Beifahrebank ausgetauscht werden!

Das Fahrzeug ist 3,5 Jahre alt und nicht 10 Jahre!

Auf mein Anschreiben an Fiat Deutschland hat man gar nicht reagiert und auf meine telefonische Beschwerde hat man mir lapidar mit geteilt das man keinen Bedarf für Kulanz und Verbesserungsvorschlägen sehen würde.

Fiat, Never
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Tilman

August 2008, Tilman über: Scudo L, 120 PS, Schaltgetriebe

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[ 4,0 ]
empfiehlt den Kauf
Ich fahre den Scudo seit nun 5 Monaten, Fahrleistung bislang 23.000 km als Geschäfts und Familienauto - und ich fahre ihn sehr gerne. Der Wagen lässt sich sehr angenehm auch bei Langstrecken fahren und hat eine gute Laufruhe. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 175 km/h (tatsächlich laut Tacho aber schon 165 km/h) ist manchmal schon etwas störend. Der Verbrauch hält sich in Grenzen (8,5 l). Gut, ich fahre häufig auch schwerer beladen. Unschön ist die Montage der hinteren Sitze - raus gehen sie relativ einfach aber der Wiedereinbau gestaltet sich als Geduldsprobe, speziell beim rechten Einzelsitz. Die fehlende Übersicht nach vorne zum Ende der Motorhaube verlangt auch ein Gefühl für den Wagen. Aber im Gesamten und im Vergleich zu anderen Anbietern bietet der Scudo ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältniss für ein gutes und belastbares Fahrzeug für Leute mit viel Transportanspruch. weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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GeloeschterNutzer

Juli 2008, GeloeschterNutzer über: Scudo 1, 136 PS, Schaltgetriebe

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Ich fahre seit 15.000 km beruflich den Fiat Scudo Multijet 140 (136PS) mit langem Radstand, Erstzulassung März 2008.

Das erste was bei diesem Fahrzeug auffält ist das geringe Platzangebot in der Fahrgastzelle. Die Sitzhöheneinstellung hätte auch gleich weg gelassen werden können - über 175 bleiben die Kopf- und Beinfreiheit erheblich eingeschränkt.

Was die "zwei" Beifahrerplätze angeht, ist der mittlere Platz allenfalls für edas Mitführen eines Kindersitzes geeignet. Hier fehlt die Beinfreiheit zu Lasten der Schaltung und eines Einbaus mit einer mir unbekannten Funktion in den Fahrgastraum.

Für den Einsatz im Gewerblichen Bereich fehlt es an wirklich nutzbaren Ablageflächen. Die "Wanne" auf der Beifahrerseite erinnert hier eher an ein Handwaschbecken im Campingbereich. Die in die Rückenlehne des mittleren Sitzes eingearbeite "Ablage" ist nicht wirklich zu gebrauchen. Eine Abstellmäglichkeit die ein Absetzen von Getränkebechern, wie bei Renault, sicher ermöglicht gibt es nicht. Die Ablagefächer an den Türverkleidungen bieten ebenfalls keinen Halt.

Die Technische Beschaffenheit lässt mit Hinsicht auf die Bedienung gleichfalls erheblich daran Zweifeln, dass das Fahrzeug Sinnvoll durchdacht ist:

So ist der Leuchtweiteneinsteller für die Scheinwerfer irgendwie im unteren Bereich der Armaturenabdeckung verbaut und nur durch tasten zu finden.

Die Einstellvorrichtung für die elektrischen Aussenspiegel und Fensterheber ist aus unerklärlichen Gründen ziemlich in die Mitte auf der Türverkleidung verlegt. So muss zum Bedienen der Schalter für Aussenspiegel oder Seitenfenster der Ellenbogen irgendwie zwischen Rückenlehne und Seitenscheibe geschoben und die Hand abgewinkelt werden. Besonders interessant bleibt die Frage, wie die elektrische Bedieneinrichtung für Aussenspiegel und Seitenscheibe auf Dauer mit Regenwetter zurecht kommt da beim öffnen der Fahrertür diese Einrichtung sofort unter Wasser gesetzt wird.

Der Innenspiegel ist eigentlich auch überflüssig, da die Sicht allenfals das Betrachten der Kopfstützen der Beifahrersitzbank ermöglicht. Die Scheibe der Zwischenwand ist hier gleichfalls dazu angetan den Sinn des Innenspiegels zu bezweifeln: Nachts sieht man hier nur noch die Instrumente und den voraus ausgeleuchteten Strassenverlauf.

Die Seitenfenster sind leider alles andere als dicht. Durch eine offensichtliche Schwäche in der Montage ist auch die Führung in den Schienen so, dass die Fenster bei höherer Geschwindigkeit flattern und im Fahrzeug Zugluft entsteht.

Unter dem Dach wurde eine Zwei-Kammer-Ablage verbaut, in die auch die Innenbeleuchtung über dem Amaturenbrett eingebaut ist. Diese Ablage ist so wackelig montiert, dass es an Gottvertrauen grenz dort etwas abzulegen, was schwerer ist als eine Zeitung. Die Innenbeleuchtung ist Nachts nicht während der Fahrt zu gebrauchen, da sie den Fahrer direkt blendet.

Im Zeitalter der Zusatzverbraucher ist ein portables Navigationsgerät ein oft genutztes Gerät. Da hat man bei Fiat wohl vergessen, das die Bordnetzsteckdose eine notwendige Einrichtung zur Stromversorgung dastellt. Schlecht nur, wenn der Strom bei abgeschalteter Zündung weg ist. Das gleiche gilt für die Stromversorgung des Autoradio: muss an einem Bahnübergang oder aus anderen Gründen länger gewartet werde, soll nach Energiesparrichtlinien der Motor abgeschaltet werden. Traurig nur, dass dann nach einiger Zeit die Bordelektrik auf "Energiesparmodus" schaltet und man Radio oder Bordnetzsteckdose erst wieder aktivieren kann, indem der Motor gestrtet und laufen gelassen wird. Dagegen wird bei Abschalten des Motors nicht automatisch auf Stand-/Begrenzungslicht geschaltet.

Auch die Ladefläche birgt leider einige Nachteile:

So ragt die Trennwand zwischen Fahrgastzelle und Ladefläche im Bereich der Rückenlehnen erheblich in denLaderaum hinein. Dadurch ist die tatsächliche Öffnung der Schiebetür nur im unteren Bereich nutzbar, was das verladen von Euro-Palleten an der Seitentür nahezu unmöglich macht. Die Innenbeleuchtung der Ladefläche schaltet sich beim Wechsel der Bordelektrik auf Energiesparmodus ebenfalls aus und läßt sich erst wieder durch Starten des Motors wieder dauerhaft einschalten.

Da die hinteren Türen (Zweitür-Ausführung) sich bei vollständigem Öffnen nicht sichern lassen, bekommt man diese, bei stärkerem Wind, schon mal "ins Kreuz geschlagen". Auch ist so das vollständige Öffnen, selbst in einer leichten Steigung, nicht mehr möglich.

Im Transportbetrieb macht sich die zu schwach dimensionierte Federung der Hinterachse schnell bemerkbar: die Scheinwerferhöheneinstellung muss schon bei geringer Beladung stark korigiert werden und die Spurtreue lässt wegen der Entlastung der Vorderachse erheblich nach.

Der Motor - hier ein 136 PS-Diesel - ist dynamisch und elastisch durch alle Drehzahlbereiche. Über 2500 Umdr/min ist es aber mit dem sparsammen Verbrauch vorbei. Daher ist nur eine Reisegeschwindigkeit von 100-120 km/h wirtschaftlich. Fahrtechnisch erweist sich das Fahrzeug jedoch als Seitenwindempfindlich. Auch hat die Spurtreue bei Spurrillen wie sie der BAB im rechten Fahrstreifen vorhanden sind schnell ein Ende (Erfahrungswert bei langem Radstand).

Die Bedienungsanleitung stellt auch keine wirkliche Hilfe dar, da die Beschreibungen vielfach nur ungenau oder gänzlich unzutreffend sind. So sucht man vergeblich nach verlässlichen Angaben zu Bereifung, Luftdruck in Bar oder einem Ratgeber bei Pannen wie sie schon mal auftreten können.

Auch die Bedienungsanleitung zum Radio beschreibt tatsächlich nur den CD-Player und die Handhabung von CD's.

Vielfach werden Bedienungseinrichtungen angeführt, die es so nicht wirklich gibt. Ersatzhalber wird dafür gerne auf den Kundendienst oder die Fachwerkstatt verwiesen.

Alles in allem sollte man von dem Fahrzeug nicht zu viel erwarten. Es wurde viel versucht aber nichts wirklich durchdacht oder sinnvoll ausgeführt. Auch ist die Geräuschemission in der Fahrgastzelle nicht unbeachtlich.
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