CHRYSLER Stratus Cabrio (1996 - 2001)

4.28 0 Tests 11 Erfahrungen
80%
20%

24.389 € bis 33.183 €

131 PS (96) kW bis 163 PS (120) kW

Benzin

8,5 l/100km bis 11,5 l/100km

8,3 l/100km bis 10,8 l/100km

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Erfahrungswertung
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alle Bewertungskriterien
Preis-/ Leistungsverhältnis
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Design & Styling
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Verarbeitungsqualität
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Sparsamer Verbrauch
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Motorisierung
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Alltagstauglichkeit
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[ 4,32 ]
Unterhaltskosten
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Chryslercruiser

April 2012, Chryslercruiser über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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empfiehlt den Kauf
Ein trauriger Anlass trennte uns von unserem vorherigen Wagen, so brauchten wir einen schnellen Ersatz, die gegnerische Versicherung zahlte nur 14 Tage Mietwagenvergnügen. Es sollte einmal etwas schönes und unvernünftiges sein, die Suche war kurz und die Freude groß, als ein "Rosa-Roth-Auto" im Internet auftauchte, das obendrein im Weiß präsentiert, Chromfelgen hatte und einen akzeptablen Preis.
Wir fuhren hin und nach kurze Probefahrt stand fest, selbst da der Verhandlungsbasis als festbetoniert galt, dem Kauf stand so weit nichts im Weg.
Auf der Heimreise traten dann die ersten Ärgernisse auf: der Klimakompressor lief heiß, die Keilriemen verglühten und rissen, der Wagen wanderte umgehend in eine ehemalige Vertragswerkstatt. Die Empfehlung des Werkstattbesitzers lautete auf "sofort zurückgeben", die Aussagend es Verkäufers ließen nichts Gutes erahnen, aber schön der Reihe nach. Er beschimpfte die Fahrerin der Unfähigkeit bezichtigt, nichts richtig bedient zu haben - Klimaanlagen sind doch dazu da, daß man sie einschaltet, nicht wahr? Eine ramponierte und fast schon unbrauchbare Felge, 2 schlecht geführte Telefonaten ließen den Wagen trotz seiner einmaligen Erscheinung einmal als tiefsten Reinfall des Jahrzents erscheinen.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, daß der Chrysler im Bodenseenähe auch schon mal im Hochwasser stand, was verschiedene Korosionserscheinungen mit sich brachte. Alle Vorbesitzer, 4 an der Zahl trennten sich möglicherweise grinsend und händereibend von der "Diva", so der letzter Vorbesitzer auch. Seine Frau konnte sich nicht ganz zurückhalten und frohlockte, "endlich ist die Sch...kiste weg", das hat schon unschön geklungen.
Der Wagen bekam alle Antriebsriemen, Riemenscheiben, Klimakompressor, vorderen Radlagern, Batteriehalter ausgetauscht und noch einges mehr, was nur den Nutzwert steigert. Ehrlich wäre den Wagen abzumelden und zu verscherbeln, aber wollen wir das auch? Eindeutig NEIN! Ein viersitziges Cabriolet mit der Charme der Spätachziger des 20.Jahrhundert, leiser und denoch ausreichend kräftiger Motor, eine einmalige Erscheinung lässt sich nicht mit Geld aufwiegen, auch dafür nicht kaufen. Es gibt gewiss perfekte und sparsame Cabrios anderer Hersteller, aber selten als bezahlbare und vielseitig nutzbare.
Die Vollausstattung lässt kaum Wünsche übrig, die Bedienung und Handhabung bis auf die 5m Länge und naturgemäß schlecht zu überblickende Karosserie bei geschlossenem Verdeck einfach. Die Sitze animieren nicht zu sportlichen Allüren, das können andere viel besser, kosten dementsprechend auch mehr. Ledersitze ohne viel Seitenhalt, dafür sehr bequem und groß, eine schnell ansprechende Heizung und Klimaanlage, ein sehr großer Koferraum und die bewundernde Blicke entschädigen für manche schlechte Erfahrung, die man aber auch schnell vergessen kann.
Die Reparaturen sind teuer, aber nur der schlechten Haltung der Vorbesitzern zu verdanken, die Betriebskosten bei entsprechend zurückhaltende Fahrweise, trotz des Alltagbetriebes, relativ gut überschaubar.
Die wassergeschädigten Radlager wurden ausgetauscht, der Ersatz fiel nach knapp 3 Wochen plötzlich und unmittelbar aus, für unkundige Hände eine Qual...
Wenn die Sonne scheint, das Dach in die Versenkung verschwinden darf, dann sieht alles etwas versönlicher aus. Der Windschott, das Persenning sind für feinfühligeren Menschen und verlangen nach erhöhte Aufmerksamkeit bei der Montage, Passgenauigkeit ist keine amerikanische Tugend (waren denn die tatsächlich auf dem Mond?) genausowenig die Sparsamkeit. Also kein Auto für grieskrämge Kassiergesellen, sie würden die Faszination dieses schönen Autos nicht erleben.
Ist nicht jedem zu empfehlen, soviel begeisterung und Gleichmut sollte der großen Masse nicht abverlangt werden, alle anderen werden schon wissen, was sie an ihm haben. Interessanterweise stehen mittlerweile 5 solche Fahrzeuge in unser kleinen Dorf...
Dieses Auto sollte stets nach genaueste Prüfung auf einer Hebebühne gekauft werden, dann aber solche Details wie den, vor dem Vorderrad sitzenden Batteriehalter genauestens prüfen, die Abnutzungsprofile der Reifen und die Heizdrähte der Glasheckscheibe. Knistern, knarzen wird die Karosserie wahrscheinlich nie, und die 3 Freunde werden sich immer finden, die sich auf eine Fahrt in die Eisdiele oder zum Baggersee freuen werden. Die Hinterbank bietet an sich die besseren Sitze, sowohl von der Position, als auch von dem Raumempfinden her. Wie jedes Auto seiner Produktionszeit hat einen eigenartigen "Cab-forward" Design, leichte Taillierung und einen flacheren Heck als manche pummeligen Zeitgenossen. Viel Spaß allen den- und diejenigen, die sich der anziehungskraft dieses Autos nicht entziehen konnten, es ist und bleibt eine hübsche Alternative zum automobilen Einerlei.

Seit dem Entstehen des Berichts ist unser "Joshua" leider an einem Autobahnteiler aus Beton zu Banane geworden. Die zu mißbilligende Behandlung der Vorbesitzern hat höchstwahrscheinlich einen langsam aber sicher aufbauenden Schaden am Fahrwerk verursacht, in einer rechts-links-Kurvenfolge eines Autobahnzubringers ist er erst einmal nach vorne herausgebrochen, dann hat sich eingedreht und unsanft die Betonwand gleich 3x touchiert.

Wer einmal einen gehabt hat, der bleibt ihm, seiner Reize verfallen, so führte uns das Angebot eines ehemaligen Chrysler Autohauses mit einem dort schlummernden Schönen zusammen. Metallic-schwarz, beigefarbene Innenausstattung und vergleichsweise wenige km - ganze 117.000. Er heißt "James" und rollt auf uns weniger gefallenden Felgen und Niederquerschnittsreifen, aber es wird schon wieder, ;). Foto folgt!
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annadomini

März 2012, annadomini über: Stratus 2.0, 131 PS, Schaltgetriebe

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empfiehlt den Kauf
Ich habe mich seit 3 Tagen in die Reihen der Stratus-Fahrer eingereiht, suchte einen Wagen, der als Fun-Auto genauso gut taugt wie zum Transport der Familie und als Firmenwagen. Vor Jahren fuhr ich ihn, als mein alter Chrysler in der Werkstatt stand, schon damals hatte ich ihn ins Auge gefasst. Das Wägelchen hat zwar nun schon 16 Jahre auf den Reifen, einige Abnutzungsspuren, klar,aber es ist ein herrliches Fahrgefühl, er schnurrt wie ein Kätzchen und hat bei der Überführung nach Hause die 500km erstaunlich wenig verbraucht. Er ist eben ein Auto, was nicht überall rumsteht, fährt sanft, Leder, Klima, Sound, was will Frau mehr... weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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dr800

November 2011, dr800 über: Stratus 2.0, 131 PS, Schaltgetriebe

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[ 5,0 ]
empfiehlt den Kauf
Sehr gutes Cabrio auch mir 131 PS.
Der niedrige Verbrauch ist echt klasse ( unter 8 Liter )
Offen einfach nur geil.
Ich fahre auch im Winter mit Frontantrieb und Winterreifen kein Problem.
Vor 2 Jahren mit 124 TKm gekauft jetzt 145 TKm keine Probleme.
Jederzeit wieder !!!!!!!!!!!!!!!! weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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atzebot

Februar 2010, atzebot über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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empfiehlt den Kauf
Ich besitze erst seid 5 monaten einen Stratus und freue mich auf jede fahrt mit ihm. zu irgendwelchen Mängeln kann ich leider noch keine Auskunft geben. Ich hoffe ich bleibe davon verschont. Auf diesem Wege hätte ich doch eine Frage , bei meinem Auto ist die Instrumentenbeleuchtung ausgefallen alles andere geht noch. Wer kann mir einen tip geben woran es liegen könnte und wie kann man es beheben. Im voraus vielen Dank.
MFG P. H. weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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Kommentare

Blecky schrieb am Samstag, 20. Februar 2010, 20:39 Uhr:

Blecky
Bitte poste Deine Frage zur Instrumentenbeleuchtung im Bereich "Fragen und Antworten", - da hast Du mehr Chancen auf eine Antwort als hier, wo es nur um Erfahrungsberichte geht.
Blecky - Moderator
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ejwieczorek

Mai 2009, ejwieczorek über: Stratus 2.0, 131 PS, Schaltgetriebe

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[ 5,0 ]
empfiehlt den Kauf
Bin mit meiner Stratus-Limousine mehr als zufrieden, und das seit 11 Jahren...!!! In dieser Zeit keine größeren Reparaturen. Erwähnenswert ist der niedrige Verbrauch: auf der Autobahn vollbesetzt und mit vollem Kofferraum 6,78 l/100 km....!!!!!!! Echt unglaublich bei diesem großen Fahrzeug! Kurzstrecken ca. 9 l/100 km.
Seine elegante Form und die schöne Farbe - deep-amethyst - sticht. immer wieder ins Auge
Der Stratus hat mir bisher nur Freude gemacht und ich würde mir immer wieder einen kaufen...!!! weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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FloriFreeman

Dezember 2008, FloriFreeman über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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[ 3,0 ]
rät vom Kauf ab
Meine Mutter fuhr 8 Jahre lang einen Stratus 2.5 LX.
Der Kaufpreis betrug 1998 an die 66.000 DM.
Wir nahmen das damalige SaabCabrio und den Ami in die engere Wahl, der Chrysler wurde es dann.

Optisch war der Wagen typisch amerikanisch: Groß,mächtig,schwer mit einer schwammigen Lenkung und einer Federung die bis dato alles wegschluckte.
Mit diesem Wagen zog man damals die Blicke auf sich!

Die Austattung war premium: Klima, Tempomat, Ledersitze, Mittelarmlehne, Funk ZV.
Das Verdeck lässt sich elektrisch zurückfahren ( Luxus, den damals nur wenige, wie der Saab oder der SLK boten!)

Die Qualitätsanmutung war ebenfalls sehr hoch, es wurde viel Leder verarbeitet, nichts knarzte großartig. Die 2.5 Liter Maschine bot mit 163 PS nicht gerade viel Leistung und konnte den schweren Wagen gerade noch so auf Touren bringen.
Trotzdem konnte man mit dem Stratus ordentlich Stoff geben, Hubraum wird bekanntermaßen durch nichts ersetzt....außer durch mehr Hubraum^^

Die 4-Gang Automatik schaltete schnell und präzise, war allerdings nicht sehr zeitgemäß.
Der Verbrauch war damals schon zu hoch;
Die verhältnismäßig wenigen Pferdestärken und das altmodische Getriebe taten ihr übriges...

Über Alltagstauglichkeit braucht man hier nicht viel schreiben: Die gibt es nicht.
Wir kauften zwar trotzdem ein und fuhren Dinge von A nach B, trotzdem war das Parken eine Qual und (Neid)Kratzer blieben nicht lange aus.

In der Steuer war der Wagen teuer, ebenso musste man oft tanken...in den 90er Jahren kein Problem, allerdings überredete ich meine Mutter dann 2007, ihn zu verkaufen da Benzin nicht günstiger zu werden schien und der Wagen einfach nicht mehr zeitgemäß ist (selbst die Ami´s fahren solche Autos nicht mehr...)

Was haben das Saab Cabrio und der Chrysler gemein??
Richtig!!
Ein enorm großer und richtig frecher Wertverlust!

Neupreis waren ca. 66.000 DM, bekommen haben wir an die 4.500 Euro (mit einer Laufleistung von 64.000 KM und top gepflegtem Zustand!).
Das war noch ein guter Preis, da wir ihn gegen ein anderes Fahrzeug eintauschten.

Mein Fazit:

Der Wagen ist im Deutschland des 21. Jahrhunderts nicht mehr zeitgemäß; alte Technik, schludriger Umgang mit Kraftstoff und hohe Werkstattpreise, da Exot(ebenso ein hoher Wertverlust=keine gute Anlage).

Der Wagen bot einem in den 90ern das amerikanische Cabriofeeling, das machen mittlerweile allerdings andere Autos besser (Audi,Volvo)
Generell kann ich von amerikanischen Fahrzeugen, die in Europa verkauft werden nur abraten.
Hoher Kaufpreis, schlechte Qualität (Chrysler Crossfire, Opel GT/Saturn Sky).

Wer einen im Kaufpreis günstigen AmiSchlitten sucht, wird mit dem Stratus glücklich.
Hohe Unterhaltungskosten sind, wie bei allen Ami´s, vorprogrammiert.
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Kommentare

Chryslercruiser schrieb am Dienstag, 5. Mai 2015, 23:02 Uhr:

Chryslercruiser
Zu dem Stratus muß man einige Details wissen: es fährt mit der Großserientechnik von Mitsubishi. Der V6 2,5l leistete bereits in dem Sigma, Pajero und andere Modelle weltweit gute Dienste. Das Fahrwerk ist typisch amerikanisch - na und? Cruisen ist allemal schöner als rasen. Dabei sind die Verbrauchswerte nicht viel anderes, als die der hochgelobten deutschen Cabrios - nur weniger versaut, "korrekt getunt". Das ist kein Auto für jedermann, so sind sie dann auch recht selten, dafür umso begehrter im Kreise der Liebhaber. Schön, daß das deutsche Automarkt jedem Geschmack etwas passendes bereithält.
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fragaweykopf

Oktober 2008, fragaweykopf über: Stratus 2.0, 131 PS, Schaltgetriebe

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rät vom Kauf ab
Wir haben uns Mitte August einen Stratus von Privat gekauft und auf den ersten Blick schien es ein fairer Deal gewesen zu sein.Das Auto stand sauber da und der Besitzer versicherte uns u.a. dass das Auto keinen Ölverlust hat. Bereits am nächsten Tag, als ich bei ATU zur Eingangsuntersuchung für den fälligen Service war, stellte man Ölverlust fest!! 1. Fehldiagnose: Simmerring Antriebswelle rechts Getriebeseite. Kostete incl. Service 225,00 € und er tropfte munter weiter. 2. Fehldiagnose in einer Chevywerkstatt in der Schweiz: Dichtung des Nockenwellensensors. Wieder 155,00€ abgedrückt und am nächsten Morgen die gleiche Öllache auf dem Garagenboden wie vorher. Aktuelle ( und wohl auch richtige Diagnose: Zylinderkopfdichtung ist undicht. ( Eine typische Sache bei dem Baujahr, weil Pappdichtungen o.ä. verbaut worden sind. Ab 2002 wurden Metalldichtungen verwendet.) Man sollte, wenn der Kopf schon mal unten ist auch gleich den Zahnriemen samt Spannrolle, die Wasserpumpe und die Ventildeckeldichung mit austauschen. Gesamtkosten lt. Voranschlag: 1500,00€!!!!!!!!!!!!
Kein Wunder, dass die Freude an diesem Auto inzwischen stark getrübt ist. Da hilft es auch nur wenig, dass das dahincruisen mit dem Teil einfach nur Spaß macht und die Diva alles in allem einfach ein schönes Auto ist. Ich habe derzeit kein Vertrauen mehr darin und mit tut das Geld leid, das wir dafür ausgegeben haben und noch ausgeben müssen, denn so kann´s ja nicht bleiben. Fazit: Nie wieder einen Amischlitten. Wir hätten doch den schnuckeligen CLK in Singen kaufen sollen.....
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cabriolett

September 2008, cabriolett über: Stratus 2.0, 131 PS, Schaltgetriebe

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empfiehlt den Kauf
Ich habe mit diesem Fahrzeug bisher nur gute Erfahrungen machen können.Der Verbrauch ist bei mir wesentlich geringer gewesen als hier angegeben ist.Mein Drittelmix liegt bei
8,5l/100km und im Stadtverkehr hat er sich auf knapp 9,5 l eingepegelt.
Die Ausstattung ist fast Vollständig (kein Tempomat),der Innenraum bietet 4 Personen sehr viel Platz und der Kofferraum ist für ein Cabrio vergleichsweise Riesig.Da ich ohne Reserverad fahre passen 2 Bier-und 3 Wasserkästen locker hinten rein.
Der Motor hat mit den 1,5 t doch etwas zu kämpfen aber zum Cruisen perfekt geeignet und mit der tollen Soundanlage ist dieses Auto immer noch ein Hingucker auf den Straßen.
Ich würde ihn wieder kaufen. weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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GeloeschterNutzer

Juli 2008, GeloeschterNutzer über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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[ 3,57 ]
empfiehlt den Kauf
ich kann diese auto echt nur empfehlen!
kein anderes cabrio zieht die blicke so auf sich wie dieses.
kann es nur wärmstens weiterempfehlen!!! weiterlesen alle technischen Daten zu diesem Fahrzeug
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GeloeschterNutzer

Juni 2008, GeloeschterNutzer über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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[ 4,0 ]
empfiehlt den Kauf
Also meinen ersten Startus kaufte ich mir 1996 und war von diesem Auto sehr begeistert. Den zweiten kaufte ich 1998 und nun nach 10 Jahren und 300.000 Tkm kann ich mich noch immer nicht von diesem Fahrzeug trennen.

Mit fast 5m länge ist er einer der wenigen großen Cabrio's und bietet natürlich ausreichend Platz. Das Fahrzeug ladet zum gemütlichen Cruisen ein, Unterstützt wird dies durch die sehr gute Soundanlage von Intinity.

Der Motor hat ausreichend PS, ist aber für das gemütliche fahren ausgelegt. Schnelle Überholvorgänge meistert er ohne Probleme. Der Verbrauchsdurchschnitt lag bei mir bei rund 9,0 - 9,5 L Normalbenzin. Bei langen schnellen Autobahnfahrten waren es auch mal 11 Liter. Der Ölverbrauch ist nicht erwähnenswert. Ölwechel wurde bei der inspektion bzw. alle 20.000 Km durchgeführt.

Bei 25.00 km wurde die Blackbox auf kunlanz erneuert, bei 260.000 km musste der hintere Auspufftopf erneuert werden und seit kurzen verliert die Servolenkung ÖL. Sonst das übliche wir Radlager, Bremsscheiben usw. Der Motor schnurrt heute noch wie ein Kätzchen.

Die Frontscheinwerfen haben eine Abdeckung aus Kunststoff, die mit der Zeit etwas Blind wird. Ich habe die Scheinwerfer mit 2500er Schleifpapier abgeschliffen und mit Plastikpoliturpaste poliert. Sehen aus we neu.

Die Ausstattung ist Komplett mit allen was man braucht. Leder, Sitzheizung, Klima, Soundanlage, Tempomat uvm. Die Verarbeitungsqualität ist gemessen am Preis ok. Das Verdeck ist aus Stoff und verlanngt auch etwa Pflege. Seit einiger Zeit dringt Wasser auf der Fahrerseite im Bereich der Frontscheibe ein, aber das ist ein bekanntes Problem. Ansonsten ist das Dach nach wie vor Dicht.

Den Charme den diese Auto ausstrahlt, hat es bis heute noch nicht verloren. Die nachfolgenden Modelle können da nicht mithalten.
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frp84

September 2007, frp84 (Bronze Experte) über: Stratus 2.5, 163 PS, Automatik

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Der Chrysler Stratus 2.5 LX ist ein Auto, dass man einfach mögen muss. Seiner Zeit das längste Seriencabriolet der Welt, mit dem man die Blicke auf deutschen Straßen, vor allem bei offener Fahrt, immer auf sich zog.
Das Preis- /Leistungsverhältnis ist mehr als nur zufriedenstellend. Wo sonst bekommt man so ein elegantes und komfortabeles Cabriolet für solch einen Preis? Der einzige Minuspunkt, den ich anführen kann und der dann auch zum Punktabzug in dieser Kategorie geführt hat ist das mangelnde sportliche Feedback, was man bekommt.
Aus diesem Grund möchte ich auch gleich auf die Motorisierung eingehen. Für einen 6 Zylinder Motor mit 2.5 Litern Hubraum kann man sicherlich ein wenig mehr Leistung verlangen. In Hinsicht auf den Produktionsbeginn ist dieser Aspekt dann allerdings schon etwas zu relativieren, denn 1996 waren 163 PS mehr als ausreichend. Insgesamt führt dieser Punkt aber dazu, dass das Fahrzeug eher zum cruisen und zum genießen einlädt, denn zum "Rasen". In Verbindung mit der 4 Gang-Automatik und dem komfortabel abgestimmten Fahrwerk wird dann aber jede Ausfahrt zu einer reinen Erholung. Lange Strecken bilden gar kein Problem und man hat eigentlich das Gefühl entspannter anzukommen, als man es zu Beginn der Reise noch war. Auf der Autobahn reichen hier die wahren 198 km/h (laut Tacho >210 km/h) allerdings auch auf. Hier wird aber das lang abgestimmt Getriebe zu einem Beschleunigungskiller. Auch wenn man bei 180 km/h den Kick-Down noch einsetzen kann und der Motor dann freudig bis in den roten Drehzahlbereich jagt sind Beschleunigungen, die man heute leider von modernen Turbodieseln gewöhnt ist nicht zu erreichen. Wer also auf der Autobahn schnell von A nach B kommen möchte, der sollte nicht unbedingt den Chrysler Stratus zu sinem Eigen machen. Hier spielt auch der Verbrauch eine wesentliche Rolle, was mich gleich zum nächsten Punkt dem "Sparsamen Verbrauch" bringt. Hier spielt der Chrysler Stratus leider nicht auf heutigem Niveau. 1,6 Tonnen Leergewicht, eine 4 Gang-Automatik und eine etwas ältere Motorentechnik (1996 - 2000) lassen keine wirklichen Freuden beim Ansteuern der Tankstelle aufkommen. Zwar benötigt er lediglich Normalbenzin, was auch zur Aufwertung führt, aber bei hohen Geschwindigkeiten auf BAB sind nichts desto trotz mehr als 20 ltr. / 100km eine Normalität. Im Stadtverkehr liegt der Durchschnittsverbrauch nicht viel niedriger (ca. 12 - 13 ltr./100km), aber in Bezug auf seinen Produktionszeitraum nun auch nicht mehr so unnormal.

Das Design & Styling bewerte ich als sehr gelungen. Alleine die Größe in Verbindung mit den sanften Linien ergeben schon eine sehr elegante Ausstrahlung. Die Formgebung ist sicherlich nicht mehr aktuell, entsprach damaliger Zeit aber mehr als nur dem Standard. Es war ein Hingucker in jeder Beziehung. Kein anderer Hersteller hatte ein vergleichbares Auto in Produktion. Der 6er war damals noch nicht geboren und Mercedes hat bis heute kein 4 sitziges klassisches Cabriolet im Sortiment.
Alles in Allem war es und ist es eigentlich auch immer noch ein atraktives Fahrzeug für mich.

In Sachen Verarbeitungsqualität habe ich keine Schwächen erkennen können. Sicherlich habe ich das Auto nicht so lange gefahren, als dass ich alles bis ins kleineste Detail in vollem Umfang bewerten kann, vor allem, was die Langlebigkeit betrifft. Das, was ich bewerten kann ist allerdings von sehr ordentlicher Qualität gewesen. Kein Klappern, keine Auffälligkeiten im Innenraum und eine Bedienung, die keine Ausfälle zu bezeichnen hatte lassen mich zu dieser positiven Gesamteinschätzung hinreißen. Einen Punkt Abzug erteile ich lediglich der Unsicherheit in Bezug auf die amerikanischen Lager. Hier habe ich bisher schon einige Kurzlebigkeiten erlebt und vermute, dass das bei dem Stratus nicht anders gewesen wäre. Wechselte man einmal die Radlager geben Deutsche aus, hatte man damit nur noch wenig Probleme. Mein Punkt Abzug in dieser Kategorie beruht also auf einer Vermutung und sollte deshalb auch mit bedacht zur Kenntnis genommen werden.

Die Alltagstauglichkeit des Chrysler Stratus ist insgesamt als fast perfekt zu bezeichnen. Wer keine Angst hat mit einem 5 Meter langen Fahrzeug einzuparken, der wird mit diesem Fahrzeug nicht viele Probleme bekommen. Lediglich der Ausblick nach hinten bei geschlossenem Verdeck, der lange Überhang und der etwas amerikanisch typisch großer Wendekreis erfordern eine gewisse Eingewöhnungszeit bei diesem Fahrzeug. Allerdings ehindern einen diese Fakten nicht mehr wirklich, wenn man sich auf dieses Fahrzeug eingestellt hat.
Zu Gute kommt der Alltagstauglichkeit auf jeden Fall, dass man 4 vollwärtige Sitzplätze zur Verfügung hat und im Fond auch bei großen Fahrern ausreichend Beinfreiheit zur Verfügung steht. Hier sind also lange Fahrten möglich, ohne, dass Mitfahrer auf den Rücksitzen zu quängeln beginnen. ;)
Ebenfalls unheimlich gut zu bewerten ist, dass der Kofferraum auch bei geöfnetem Verdeck ausreichend Platz bietet. Es ist dann zwar nicht mehr möglich mit 4 Leuten für 2 Wochen in den Sommerurlaub zu fahren, aber bei welchem Cabriolet kann man das schon, selbst bei geschlossenem Verdeck? Wocheneinkäufe und Getränkekisten können allerdings ohne Probleme im Kofferraum auch bei geöffnetem Verdeck transportiert werden.
Gerade die letzten beiden Punkte lassen den Chrysler Stratus deutlich von der Konkurenz abheben. Mir ist bisher kein zweites Cabriolet bekannt, dass ähnliche Vorteile verbindet.

Die Unterhaltskosten sind von mir etas schwierig zu bewerten. Reparaturkosten hatte ich in meiner Zeit mit dem Stratus keine, was nicht heißt, dass sie niemals gekommen wären. Die Steuern sind für einen 2,5 Liter-Motor allerdings schon etwas höher. Die Kosten für den Treibstoff sind auch nicht zu verachten. Insgesamt hatte ich aber nicht den Eindruck für dieses Fahrzeug mehr, als normal bezahlen zu müssen.

Mein Fazit: Ein Cabriolet ist auf jeden Fall kein Standard-Jedermann-Fahrzeug. Es ist deutlich im Bereich Lifestyle einzuordnen, wo es dann normal wird, dass einige Aspekte nicht mehr dem gängigen Standard entsprechen, da eine gewisse Kompromisslosigkeit zur Normalität wird. Dieser Stratus ist also ein Lifestylefahrzeug für den Alltag. Es ist elegant, für ein Cabriolet wirtschaftlich und hat einen geringen Anschaffungspreis. Wer also Cabriolet fahren will und dabei auf Familie nicht verzichten will, der ist bei einem gebrauchten Chrysler Stratus auf der guten Seite.
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